“Solange wir Milch trinken, Butter und Käse essen oder Lederwaren tragen, sind wir für die Schlachtung und Tötung von Tieren verantwortlich.”

» […] “Dürfen VegetarierInnen Milchprodukte konsumieren?”
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Ist es moralisch vertretbar, zwar auf Fleisch zu verzichten, aber weiterhin Milch- und Milchprodukte zu konsumieren?
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“[…] Wir brauchen für unseren Verein einen Namen, der auf das hinweist, was wir essen und möglichst eine Idee davon vermittelt, welch verblüffend vielfältiges Spektrum an Nahrungsmitteln uns die Natur trotz Verzicht auf alle tierlichen Produkte bereit hält.”
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Der Veganismus setzt die vegetarische Lebensweise konsequent zu Ende.
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Davon abgesehen, dass auch Milchkühe im Schlachthaus enden, nachdem sie “ausgedient” haben, können sie nur dann diese Mengen von Milch produzieren, wenn sie jährlich (künstlich) besamt werden und Kälber gebären, die ihren Müttern weggenommen und unter nachweislich schlimmen Bedingungen grossgezogen, gemästet und geschlachtet werden.
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dass “der indirekte Urheber eines Vergehens oder Verbrechens, moralisch genommen, meist viel schuldiger sei als der direkte Urheber”
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weist darauf hin, wie eng die Fleisch- und Milchproduktion miteinander verflochten sind.
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dass an der weissen Milch rotes Blut klebe.
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“Es gibt keinen massgeblichen Unterschied zwischen dem Essen von Fleisch und dem Essen von Milchprodukten oder Eiern. In einem Glas Milch, einer Eiswaffel oder in einem Ei stecken ebenso viel Leiden und Tod wie in einem Steak.”
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Er war davon überzeugt, dass es keine moralische Rechtfertigung gibt, Tiere in irgendeiner Weise für unsere Zwecke zu nutzen.
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besteht die vegane Lebensweise darin, “soweit wie möglich und praktisch durchführbar, alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an Tieren für Essen, Kleidung oder andere Zwecke zu vermeiden und darüber hinaus die Entwicklung tierfreier Alternativen zu fördern, was dem Nutzen der Tiere, Menschen und der Umwelt dienen soll.”
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So haben verschiedene Studien ergeben, dass die Herstellung und der Konsum tierlicher Lebensmittel einen beachtlichen Teil der vom Menschen produzierten Treibhausgas-Emissionen verursachen […], wobei Milchprodukte im direkten Vergleich am schlechtesten abschneiden […].
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“Wir hegen starke Zweifel, dass diejenigen Ernährungsexperten, die ein Loblied auf die Vorzüge tierlicher Eiweisse singen, jemals eine vollwertige Ernährung ohne diese Proteine ausprobiert haben. Und wenn dies nicht der Fall ist, ehen wir auch nicht ein, wie sie ein passendes Urteil abgeben könnten. Wir wissen, dass die menschliche Anatomie unbestritten der Anatomie von Früchteessern entspricht. Und wir wissen, dass der Milchkonsum von Erwachsenen eine völlig widernatürliche Absurdität darstellt.”
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“Eine gut geplante vegane Ernährung oder andere Arten vegetarischer Ernährung sind für alle Phasen des Lebens geeignet, einschliesslich Schwangerschaft, Säuglingsalter, Kindheit und Jugend.”
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Colin Campbell, Autor der viel beachteten China-Study von 2005, ist nicht der einzige, der auf der Grundlage umfassender Studien zum Schluss kommt, dass Milch für den Menschen überflüssig und auf lange Sicht gesundheitsschädigend sei […].
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“Die fraglose Grausamkeit, die mit der Milchproduktion einhergeht, macht deutlich, dass der Vegetarismus nichts anderes ist als eine Station zwischen dem Fleischkonsum und einer wahrhaft humanen, zivilisierten Ernährung. Wir sind daher überzeugt, dass wir im Laufe unseres irdischen Daseins versuchen sollten, uns so zu entwickeln, dass wir die ‘gesamte Reise’ zurücklegen können.”
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zeigen wissenschaftliche Erhebungen, denen zufolge sich VeganerInnen zuvor im Schnitt 4 bis 5 Jahre vegetarisch ernährt haben
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“Zum Veganer wird so gut wie niemand mit einem Schritt. Vielmehr vollzieht sich die Wandlung vom Fleischesser zum Veganer fast immer über die Zwischenstufe Vegetarier. Schon allein aus diesem Grund wäre es unsinnig, die de facto notwendige Voraussetzung für den Veganismus, den Vegetarismus, zu verteufeln.”
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“Es ist besser, kein Fleisch zu essen, und noch besser wäre es, vegan zu leben!”
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“Es ist uns bewusst, dass der Verzicht auf sämtliche Milchprodukte zu Schwierigkeiten führen kann, die von Person zu Person unterschiedliches Ausmass annehmen können. Und wir wissen auch, dass es gegenwärtig nicht gerade leicht ist, einen solchen Ernährungswandel zu vollziehen.”
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“Und doch sind wir der Meinung, dass uns schon bald viele im ‘Bestreben nach Frieden’ folgen werden, wenn wir bereits heute die Grundsteine für unsere Bewegung legen.”
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er sah in der veganen Lebensweise unzweifelhaft ein Bekenntnis zur Gewaltlosigkeit
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Sie votieren entsprechend für gewaltfreie Formen der Aufklärung, die den Veganismus über den (nach wie vor engen) Kreis Gleichgesinnter hinaus bekannt machen und ihm auf diese Weise Öffentlichkeit verschaffen.
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Für Best – und zunehmend auch für junge Leute, die vegan leben und sich für Tierrechte in einem politischen Kontext engagieren – ist der “Kampf gegen die Ausbeutung der Tiere” Ausdruck einer Haltung, die Herrschaftsverhältnisse allgemein in Frage stellt und damit sämtliche Ausprägungen von willkürlicher Diskriminierung und Unterdrückung umfassen muss. Aus diesem Grund sollte sich das Engagement der Bewegung laut Best nicht primär auf vegane Aufklärung und die Bewusstseinsveränderung von Individuen richten, sondern auf Institutionen, die Herrschaftsverhältnisse ermöglichen und Macht ausüben.
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“[…] Für eine nachhaltige Änderung der Gesellschaft ist daher eine Systemänderung das vorrangigste Ziel.”
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Sie sind davon überzeugt, dass wir kein Recht haben, Tiere wie Ressourcen zu behandeln, die für uns da sind und die wir nach Gutdünken ausbeuten dürfen: Tiere gehören sich selbst, nicht uns.
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Der Umgang des Menschen mit Tieren ist ihm in nahezu allen Bereichen zur Last geworden, nicht bloss, was seine sonderbare Moral betrifft. Das Spektrum reicht von negativen Auswirkungen der Nutztierhaltung auf unsere Umwelt über soziopolitische Probleme der Weltarmut und Ernährungssicherheit bis hin zu gesundheitlichen Risiken, die der Konsum tierlicher Produkte immer häufiger in sich birgt.
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Falls Probleme dieser Art zu den Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte gehören – und vieles deutet darauf hin –, wird zwangsläufig auch die vegane Lebensweise für eine breitere Öffentlichkeit zum Thema werden. […] «

Klaus Petrus | tif | 01.11.2010 | Donald Watson und die “vegane Bewegung” | http://www.tier-im-fokus.ch/mensch_und_tier/donald_watson_vegane_bewegung

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4 Antworten zu “Solange wir Milch trinken, Butter und Käse essen oder Lederwaren tragen, sind wir für die Schlachtung und Tötung von Tieren verantwortlich.”

  1. Katharina schreibt:

    Irgendwie ignorieren viele Texte Biohaltung (in ihren verschiedenen Abstufungen).

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    • Weil auch die Biohaltung das Grundproblem nicht löst. Tierische Demeter- oder Bioland-Erzeugnisse zu essen kann zukünftig allenfalls etwas Besonderes sein; auf wenige Festtage beschränkt.

      Bio-Siegel-Vergleich

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      • Katharina schreibt:

        Aber es gibt ja viele verschiedene Formen der Biohaltung. Wir essen zB nur Eier von einem Freund, der sich Hühner auf seinem Hof hält. Ich denke alles in Maßen und Vernunft wird der beste Weg sein. Das gilt auch für Verpackungen und regional wie saisonale Lebensmittel. Wenn man Veganer ist, aber jeden Tag Mango und Avocados verspeist und bei Amazon bestellt, beschummelt man sich auch selbst. Jeder Schritt in die richtige Richtung verändert die Welt.

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        • Think global, act local. Du hast völlig Recht. Beim Blick aufs Ganze, sollten uns die kleinen Teile nicht aus dem Blick geraten. Kleine autarke Lebensgemeinschaften, Selbstversorger sind sinnvoll, da wo es möglich ist. Ja, der Weg ist das Ziel, die Summe aller kleinen Schritte machen die Welt ein Stückchen besser. Liebe Grüße, Bernd

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