Henriette Rath

» Henriette Rath wurde am 29. April 1858 als Henriette Jesse in Nijkerk / Niederlande geboren und wohnte zeitweise in Geldern.

Henriette Rath 1858 - ?

Henriette Rath 1858 – ?

Nach ihrer Heirat mit Sigmund Rath zog sie nach Neuwied in die Mittelstraße 40.

Dort wohnte sie, auch nach dem Tod ihres Mannes, zusammen mit ihrem Sohn Paul, der Schwiegertochter Lydia Rath (geb. Schloss) und den Enkelinnen Johanna Helga und Margot, die den Holocaust überlebte. Ihr Sohn Paul betrieb in der Mittelstraße ein Kaufhaus.

Henriette Rath wurde vermutlich in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Ihr weiteres Schicksal ist nicht dokumentiert. «

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle & weitere Informationen => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php/8-personenbeitraege/216-rath-henriette-2 [abgerufen am 28.04.2019]

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied | Rolf Wüst, verantwortlich für das Projekt „Stolpersteine“ im Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied, hielt im voll besetzten „Café Auszeit“ der Marktkirchengemeinde einen Vortrag über „Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied“. In einer ausführlichen Einleitung untersuchte er das Verhältnis der Gesellschaft zum Judentum früher wie heute, das oftmals zwischen den Extremen Ablehnung und Hass einerseits und Idealisierung und übersteigerten Erwartungen andererseits oszilliert.
http://www.nr-kurier.de/artikel/66565-zeugnisse-juedischen-lebens-und-leidens-in-neuwied

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht

Stolpersteine gegen das Vergessen
Mehr als 5500 Stolpersteine erinnern in Hamburg an die Opfer des Holocaust. Mit selbstgemachten Schablonen und Kreidefarbe gibt die Schülerin Nele Borchert ihnen nun ein Gesicht.
2 min Datum: 25.01.2019
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/videos/stolpersteine-gegen-vergessen-100.html


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»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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