„Komm zu mir. Ich leg den Kopf in deine Hand.“

» Du kannst mich jetzt an meinem Fenster sehn. Ich laufe hier wie irr‘ herum und rauch‘ die zehnte Zigarette innerhalb der halben Stunde, die mir bleibt, bis mich das Licht vertreibt.

Ich sitze drin und tippe stumm ständig auf dem blöden Ding herum – gesund ist das nicht – innerhalb der halben Stunde, die mir bleibt, bis mich das Licht vertreibt.

Komm zu mir; wo ich wohne, ist bekannt. Komm zu mir. Ich starre Löcher in die Wand. Komm zu mir. Ich leg den Kopf in deine Hand, in der Stunde, die uns bleibt, bis uns das Licht vertreibt.

Du hörst mich nachts über Dielen gehn.

Komm zu mir. Wie ich lebe, ist bekannt. Komm zu mir. Ich taste mich entlang der Wand. Komm zu mir. «

Tocotronic
Bis uns das Licht vertreibt


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Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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