Weil nicht sein konnte, was nicht sein durfte.

» […] Erst am späten Abend des 22. September 2013 zeichnete sich langsam aber sicher ab […]: Rot-Rot-Grün könnte – wenn es wollte.
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eine Woche lang tobte der Richtungsstreit innerhalb der SPD
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anderthalb Wochen nach der Wahl, meldeten die Gazetten, dass die Linkspartei eine rot-rot-grüne Koalition durch die Hintertür plane
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Man könnte doch in diesen Wochen der politischen Unsicherheit die normativ linke Mehrheit im Bundestag nutzen, um dem »Mehrheitswillen der Bevölkerung« gerecht zu werden.
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Zwei Wochen ließ die SPD diese Option versickern
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Dreieinhalb Wochen nach der Bundestagswahl wurden die letzten Hoffnungen begraben, dass doch noch ein linkes Bündnis Realität werden würde. Die SPD würde in die GroKo gehen
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In dieser Zeit nach der Schwebe haben die Sozialdemokraten ein Narrativ entworfen: Das von der getriebenen Partei, die so handeln musste, weil sie keine Alternativen kannte.
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Die GroKo wäre die einzige Möglichkeit gewesen, gewisse Dinge anzuschieben. Von der linken Mehrheit damals: Kein Sterbenswörtchen.

Es hätte anders kommen können, damals in diesen dreieinhalb Wochen im Herbst 2013. Vielleicht gäbe es dann heute nicht diese große Krise der Sozialdemokraten – unter Umständen wäre die Alternative für Deutschland viel kleiner geblieben, weil sich eine linke Bundestagsmehrheit als bessere Alternative für das Land erwiesen hätte. Damals hat die SPD ihren heutigen Abstieg unterschrieben und ein rot-rot-grünes Bündnis rechnerisch schwierig bis unmöglich gemacht. Dieser Text soll daran erinnern: Es gab eine Alternative. Ein parteiinternes Narrativ hat uns die Alternativlose im Kanzleramt konserviert. Und mit ihr ihre alternativlose Politik. «

Roberto J. De Lapuente | nd | 14.03.2018 | Dreieinhalb Wochen im Herbst – Wie die SPD das Narrativ erfand, nur mit der Union das Land regieren zu können | https://www.neues-deutschland.de/artikel/1082413.dreieinhalb-wochen-im-herbst.html

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Eine Antwort zu Weil nicht sein konnte, was nicht sein durfte.

  1. nandalya schreibt:

    Die (verzweifelte) CDU war und ist nun mal leichter zu kontrollieren, als selbstbewusst auftretende Volksgenossen.

    Gefällt 1 Person

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