Du bist, was du isst.

» […] Bedenke aber im Zusammenhang mit dem Verzehr von Ex-Lebewesen, dass jede Zelle unseres Körpers aus etwas besteht, das wir zu uns genommen haben. Woraus auch sonst? […]

Die Lebens-, Nahrungs- und Genussmittel, die wir zu uns nehmen, sind entweder neutral, transportieren Freude oder Leid.

Welche Menge an Leid dein Körper gefahrlos zu sich nehmen kann, hängt daher auch von deinen Lebensumständen jenseits des Steakhauses ab. […] «

Sven Böttcher: Quintessenzen, 2013, 160 Seiten, ISBN-13: 9783453280465


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Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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2 Antworten zu Du bist, was du isst.

  1. Christiane schreibt:

    Dass Leid und Freude dem Essen innewohnen und sich im Körper akkumulieren: sehr interessanter Gedanke. Gibt es eine Tradition, der das entstammt, weißt du das zufällig?
    Liebe Grüße
    Christiane

    Gefällt 1 Person

    • Nein, der Ursprung dieser Aussage ist mir nicht bekannt. Ich habe gerade erst Stephen Hawkings „Eine kurze Geschichte der Zeit“ gelesen. und dort ist ja auch die Rede von den Zellen und den noch kleineren Bauteilen des Universums und wie alles mit allem irgendwie zusammenhängt und die Energie fließt. Sven Böttcher zitiere ich gern, weil er das Kapitel zur Ernährung zu einer Zeit schrieb, in der das Thema tierische/pflanzliche Ernährung nicht oben auf der Agenda stand, er das Buch angesichts seines nahenden Todes schrieb und völlig „unverdächtig“ ist, irgendwelche Interessen Anderer zu vertreten. Er wollte lediglich, dass seine Tochter glücklich und gesund leben wird. Und wieso sollten die Lebensbedingungen der Tiere sich nicht in den Zellen niederschlagen und übertragen werden? Ein Leben ohne ausreichenden Kontakt zur Mutter, ein kurzes, in schnellster Zeit hochgemästetes Leben im Stall ohne jede Verbindung zur Natur. Am Leben erhalten mit Medikamenten und Kraftfutter, das mit artgerechtem Futter kaum etwas gemein hat. Die Lebensbedingungen sind so schlecht, dass die Tiere selbst kein Vitamin-B12 mehr erzeugen und es hinzugfüttert werden muss. Fortpflanzung als ein Akt der Zwangsbesamung mittels einer Stange. Ein Transport in engen Lastern, zusammengepfercht mit Artgenossen; ein Entladen, bei dem Wirtschaftlichkeit im Blickpunkt steht und nicht die Angst des Tieres. Die Tiere erleben das Töten des Vordermannes. Nicht jeder wird getötet. Manche (hohe Dunkelziffer) werden lebendig gebrüht oder geschlachtet. Nein, ein solches Fleisch esse ich nicht mehr. Wer einigermaßen ohne schlechtes Gewissen Fleisch essen möchte, der muss Bioland- oder Demeter-Fleisch essen. Alles andere ist Tierqualfleisch. Liebe Grüße, Bernd

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