Walter Mayer

» Walter Mayer wurde am 27.Mai 1894 in Neuwied geboren.

Walter Mayer 1894 - 1942

Walter Mayer 1894 – 1942

Er wohnte mit seiner Frau Frieda und seinen Söhnen Kurt und Hans in Neuwied, Schloßstraße 44 (heute: Schloßstraße 28) und Köln. Als sein Beruf wird Kaufmann angegeben.

Walter und Frieda Mayer wurden mit ihrem Sohn Kurt ab 20. Juli 1942 in das Ghetto Minsk/Maly Trostinec deportiert und dort umgebracht.

Lieselotte Levy-Weil (lt. Plater Robinson):

„Walter und Frieda Mayer wohnten nicht weit von ihnen (d.h. Familie Ferdinand Levy). Frieda war Rosas Cousine aus Waldbreitbach; sie waren gute Freundinnen. Walter war mittelgroß, nicht gerade gutaussehend. Er hatte einen Papierladen und war im Druckereigeschäft in der Schloßstraße tätig. Es waren nette und zurückhaltende Leute. Zu Geburtstagen verschenkten sie Glückwunschkarten mit dem Namen und Adressen (der Beschenkten) darauf. Sie wurden in Minsk ermordet.“ «

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle & weitere Informationen/Fotos => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php/8-personenbeitraege/162-mayer-walter-2 [abgerufen am 26.05.2019]

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied | Rolf Wüst, verantwortlich für das Projekt „Stolpersteine“ im Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied, hielt im voll besetzten „Café Auszeit“ der Marktkirchengemeinde einen Vortrag über „Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied“. In einer ausführlichen Einleitung untersuchte er das Verhältnis der Gesellschaft zum Judentum früher wie heute, das oftmals zwischen den Extremen Ablehnung und Hass einerseits und Idealisierung und übersteigerten Erwartungen andererseits oszilliert.
http://www.nr-kurier.de/artikel/66565-zeugnisse-juedischen-lebens-und-leidens-in-neuwied

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht

Stolpersteine gegen das Vergessen
Mehr als 5500 Stolpersteine erinnern in Hamburg an die Opfer des Holocaust. Mit selbstgemachten Schablonen und Kreidefarbe gibt die Schülerin Nele Borchert ihnen nun ein Gesicht.
2 min Datum: 25.01.2019
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/videos/stolpersteine-gegen-vergessen-100.html


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»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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