Arthur Hellwitz

» Arthur Hellwitz wurde am 3. Juni 1885 als Sohn von Josef und Julie Hellwitz, geborene Schneider, in Neuwied geboren. Er war verheiratet mit der Schneiderin Wilhelmine Hellwitz, geborene Bender, geboren am 20. November 1986 in Trier. Arthur Hellwitz war ein Neffe von Hedwig Heymann, geborene Hellwitz.

Arthur Hellwitz 1885 - 1942

Arthur Hellwitz 1885 – 1942

Seine Mutter Julie Hellwitz hatte in zweiter Ehe Otto Hellwitz, den Bruder ihres ersten Mannes geheiratet. Otto Hellwitz betrieb im Stadtzentrum von Neuwied, in der Mittelstraße 30 ein Textilgeschäft. Die Familie wohnte auch in diesem Haus zusammen mit Otto Hellwitz‘ Tochter Martha (später verh. Neckarsulmer), somit der Stiefschwester von Arthur.

Arthur Hellwitz betätigte sich als Kaufmann und wohnte nach seiner Heirat mit Wilhelmine in Köln, Zülpicher Platz 4.

Am 30. Oktober 1941 wurde er mit seiner Ehefrau von Köln aus in das Ghetto Lodz/Litzmannstadt deportiert.

Sein Todesdatum ist auf den 29. Juli 1942 datiert. Als Todesursache wird in der „Holocaust Survivors and Victims Database“ des United States Holocaust Memorial Museum Unterernährung angegeben. «

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle & weitere Informationen => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php?option=com_content&view=article&id=76:hellwitz-arthur-2&catid=8&Itemid=119 [abgerufen am 02.06.2019]

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied | Rolf Wüst, verantwortlich für das Projekt „Stolpersteine“ im Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied, hielt im voll besetzten „Café Auszeit“ der Marktkirchengemeinde einen Vortrag über „Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied“. In einer ausführlichen Einleitung untersuchte er das Verhältnis der Gesellschaft zum Judentum früher wie heute, das oftmals zwischen den Extremen Ablehnung und Hass einerseits und Idealisierung und übersteigerten Erwartungen andererseits oszilliert.
http://www.nr-kurier.de/artikel/66565-zeugnisse-juedischen-lebens-und-leidens-in-neuwied

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht

Stolpersteine gegen das Vergessen
Mehr als 5500 Stolpersteine erinnern in Hamburg an die Opfer des Holocaust. Mit selbstgemachten Schablonen und Kreidefarbe gibt die Schülerin Nele Borchert ihnen nun ein Gesicht.
2 min Datum: 25.01.2019
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/videos/stolpersteine-gegen-vergessen-100.html


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2 Antworten zu Arthur Hellwitz

  1. alicemakeachoice schreibt:

    Stolpersteine, auch hier in diesem „beschaulichen“ Örtchen gibt es einige und einen alten jüdischen Friedhof, der daran erinnert, dass es in dieser Stadt auch noch andere, als die katholische und evangelische Kirche gab. Glücklicherweise wird es nicht totgeschwiegen, viel dazu gemacht in den Schulen und auch den landesweiten Gedenktagen. Es wird trotzdem braun gewählt, wie die letzte Wahl zeigte. Oder muss man jetzt blau sagen, blaubraun? Und das, obschon es den Menschen hier wirklich gut geht, die typischen Ausreden für so eine Wahl hier kaum zutreffen.
    Erinnern, ja, das sollte man sich und nicht glauben, dass die Menschen sich geändert haben.
    Liebe Grüße und einen schönen Wochenbeginn
    Alice

    Gefällt 1 Person

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