Selma Hermann

» Selma Hermann wurde am 17. Juli 1895 als als Tochter von Nathan (*3.8.1847 Langendernbach/Hessen-Nassau) und Rebecka Löwenstein (*12.6.1850 Steinfischbach/Hessen-Nassau) in Esch/Untertaunus geboren. Neben zwei Brüdern hatte sie eine Schwester namens Rosa, die in Niederbieber mit Oskar Salomon verheiratet war.

Selma Hermann 1895 - 1942

Selma Hermann 1895 – 1942

Selma Hermann war verheiratet mit Julius Hermann; sie wohnten in Heddesdorf, Kirchplatz 8 (heute: Neuwied). Beide emigrierten nach Amsterdam, Roerstraat 1151, und wurden von dort im Sammellager Westerbork interniert.

Das Ehepaar wurde am 2. Oktober 1942 in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Selma Hermann wurde dort am 5. Oktober 1942 ermordet. Ihr Mann Julius wurde in Kosel aus dem Zug genommen und in Schoppinitz, einem Außenlager von Auschwitz, zur Zwangsarbeit gezwungen, wo er auch starb. «

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle & weitere Informationen => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php?option=com_content&view=article&id=79:hermann-selma&catid=8&Itemid=119 [abgerufen am 16.07.2019]

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied | Rolf Wüst, verantwortlich für das Projekt „Stolpersteine“ im Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied, hielt im voll besetzten „Café Auszeit“ der Marktkirchengemeinde einen Vortrag über „Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied“. In einer ausführlichen Einleitung untersuchte er das Verhältnis der Gesellschaft zum Judentum früher wie heute, das oftmals zwischen den Extremen Ablehnung und Hass einerseits und Idealisierung und übersteigerten Erwartungen andererseits oszilliert.
http://www.nr-kurier.de/artikel/66565-zeugnisse-juedischen-lebens-und-leidens-in-neuwied

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht

Stolpersteine gegen das Vergessen
Mehr als 5500 Stolpersteine erinnern in Hamburg an die Opfer des Holocaust. Mit selbstgemachten Schablonen und Kreidefarbe gibt die Schülerin Nele Borchert ihnen nun ein Gesicht.
2 min Datum: 25.01.2019
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/videos/stolpersteine-gegen-vergessen-100.html


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