„Wir zeigen, dass unsere Generation wesentlich die Verantwortung dafür trägt, künftigen Generationen eine erträgliche Zukunft zu sichern“

» […] Forscher analysierten Millionen möglicher Szenarien und fanden nur eine Handvoll, die sie als akzeptabel einstuften.
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Für eine neue Studie analysierten Forscher Millionen möglicher Klimaszenarien und entdeckten, dass uns nur ein schmales Zeitfenster bleibt, um die globale Erwärmung auf ein Maß zu begrenzen, das die internationale Gemeinschaft als sicher einstuft.
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Bis zum Jahr 2030 muss der CO2-Ausstoß aller Länder der Welt auf null gebracht werden, damit wir bis 2100 die 2-Grad-Grenze nicht überschreiten – den Zielwert, den die Vereinten Nationen festgelegt haben, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels zu vermeiden.
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Wenn alle Länder ihre Ziele und Versprechen einhalten, die sie während der Pariser Klimaabkommens 2015 verkündeten, werden die Emissionen trotzdem weiter zunehmen und bis 2030 einen neuen Spitzenwert erreichen. Damit befände sich die Welt auf direktem Kurs in eine Zukunft, in der wir bis 2100 einen mittleren globalen Temperaturanstieg von 3,3 °C verzeichnen würden.
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Die weltweiten Treibhausgasemissionen belaufen sich aktuell auf mehr als 40 Milliarden Tonnen pro Jahr und verzeichneten in den letzten zwei Jahren einen Aufwärtstrend. Derweil verkündete die Internationale Energieagentur am 11. März, dass der Ölverbrauch in den kommenden fünf Jahren weiter steigen wird, vor allem aufgrund erhöhter Nachfrage nach Flugzeugtreibstoff und Petrochemikalien.
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demzufolge es nur eine Möglichkeit gibt, um die globale Erwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen: den groß angelegten Einsatz von Technologien zum Entfernen von CO2 – Direct Air Capture oder Bioenergie mit CO2-Abscheidung und -Speicherung – oder natürliche Methoden wie die Aufforstung, sagte Glen Peters, der Forschungsdirektor am norwegischen Zentrum für Internationale Klimaforschung.
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Lamontagne und seine Kollegen warnen, dass der Verlass auf „einen groß angelegten Einsatz nicht erprobter Technologien [zur Kohlenstoffbindung] ein unverantwortliches und unangemessenes Risiko darstellt, wenn die Konsequenzen eines Fehlschlags potenziell katastrophal sein können“.
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Auch er betont, dass wir die CO2-Emissionen schnellstmöglich reduzieren müssen. […] «

Stephen Leahy | National Geographic | 18.03.2019 | Das Zeitfenster für eine erträgliche Klimazukunft schließt sich | https://www.nationalgeographic.de/umwelt/2019/03/das-zeitfenster-fuer-eine-ertraegliche-klimazukunft-schliesst-sich

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11 Antworten zu „Wir zeigen, dass unsere Generation wesentlich die Verantwortung dafür trägt, künftigen Generationen eine erträgliche Zukunft zu sichern“

  1. nandalya schreibt:

    „Bis zum Jahr 2030 muss der CO2-Ausstoß aller Länder der Welt auf null gebracht werden …“

    Mich wundert, dass bisher niemand diese absurde Forderung kommentiert hat. Oder sind die Leser schon lachend erstickt?

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    • Eher sind sie an der Feinstaubbelastung erstickt. | Der oben zitierte Satz macht klar, dass das Ziel, die 2-Grad-Grenze zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht zu überschreiten, unrealistisch ist. „Die Menschheit“ hätte viel früher mit CO2-reduzierenden Maßnahmen beginnen müssen. So wird die Anpassungsleistung der Menschen, an sich schnell verändernde klimatische Lebensbedingungen, herausfordender sein.

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      • nandalya schreibt:

        Also schon im Mittelalter, als es deutlich wärmer gewesen ist? ;-)

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        • Vielleicht, ein paar Lagerfeuerchen wenige … | Nein, die Idee Kohle, Öl und Gas zu verfeuern war für einen bestimmten Zeitraum gut. Dieser gute Zeitraum ist längst abgelaufen. Die Menschheit zeigt sich wenig intelligent, Alternativen zu entwickeln. Oder gibt es Kräfte, die Alternativen erst zulassen, wenn alles verfeuert ist?

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          • nandalya schreibt:

            Streiche „die Menschheit“, setze die Öl- und Gas-Industrie / Hochfinanz. Darüber, wer für die schon immer existierende Klimaveränderung verantwortlich ist, werde ich mich nicht unterhalten. Das sollte übrigens niemand, der nicht mindestens Naturwissenschaftler ist und von keiner Seite sein Einkommen bezieht.

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            • Es genügt auch schon zu ahnen, dass der Mensch mit seinem Verhalten eine natürliche Klimaveränderung beschleunigt und potenziert (?).

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              • nandalya schreibt:

                Vielleicht sollte man den Satz so formulieren: „Es genügt auch schon zu ahnen, dass der Mensch mit seinem Verhalten eine natürliche Umweltveränderung beschleunigt und potenziert.“

                Ich bin übrigens wieder da. Hast du mich vermisst? :-)

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                • Okay. Das weiß der Mensch aber bereits seit dem Moment, als er den ersten Stein den Hang hinabrollte. Die Erkenntnis seines Einflusses auf das Klima und insbesondere auf die Erderwärmung hat er erst seit 1859, als der Physiker John Tyndall entdeckte die entscheidende Nebenwirkung des Treibhauseffekts: Weil CO2-Moleküle Hitze aufnehmen, konnten Veränderungen in ihrer atmosphärischen Konzentration für Klimaveränderungen sorgen. Der Chemiker Svante Arrhenius kam 1896 zu der Folgerung, dass das Verbrennen von Kohle und Petroleum zur massenhaften Energiegewinnung zu einer Erderwärmung führen könnte. Diese Erwärmung würde sich in einigen Jahrhunderten bemerkbar machen, vielleicht auch früher, wenn der Verbrauch fossiler Brennstoffe weiter zunehmen sollte. 1939 berechnete der Kraftwerksingenieur Guy Stewart Callendar was passiert, «wenn man jede Minute neuntausend Tonnen CO2 in die Luft schießt». Mit Hilfe der Wetterstationen, die er kontrollierte, konnte er feststellen, dass die vergangenen fünf Jahre die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen waren. «Der Mensch», so schrieb er, sei mittlerweile «in der Lage, Vorgänge in der Natur zu beschleunigen». «Die Menschen sind dabei, ein riesenhaftes geophysikalisches Experiment durchzuführen, das in dieser Form weder in der Vergangenheit möglich gewesen wäre noch in der Zukunft zu wiederholen sein wird.» schrieben Roger Revelle und Hans Suess 1957.

                  Nein, ich habe dich nicht vermisst, du hast mir gefehlt; niemand da, an dem ich mich hätte „reiben“ können. (-:

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                  • nandalya schreibt:

                    Der Mensch weiß nichts, das aber weiß er sicher. Apropos Wissen, weder du noch ich sind Geologen, Physiker, Meteorologen oder „Klimaforscher.“ Die meisten die über das Thema reden sind das nicht. Sie plappern nach, was „man“ ihnen vorsagt bzw. was ihnen in den Kram passt, während die Gegenseite – rate wer das ist -, andere Thesen vertritt. Was du und ich feststellen können ist, dass es scheinbar wärmer wird auf der Welt. Alles andere ist und bleibt pure Spekulation. Es sei denn, dass du plötzlich den naturwissenschaftlichen Beweis liefern könntest, dass das für Pflanzen und Wachstum auf der Erde notwendige CO2 ein „Klimakiller“ ist.

                    Vielleicht gestattest du mir eine nicht ernst gemeinte, fast schon zynisch wirkende Bemerkung in Richtung Linksgrün. Dort propagieren einige Hirnlosigkeiten den Verzicht auf Kinder wegen hohem CO2-Ausstoß in Deutschland und Europa oder fordern Abtreibung bis zur Geburt. Was ich mich frage, ob sie diese Forderung vielleicht besser in China, Indien und Afrika stellen sollten und wie das dort ankäme? Wir jedenfalls sind glücklich mit unserer kleinen Maus, die darf soviel CO2 produzieren wie sie mag. Dadurch wird sich höchstens das heimische Klima in Richtung Lachen verändern. :-)

                    Zum Thema „Klima“ empfehle ich dir diese Links.

                    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/500-wissenschaftler-erklaeren-es-gibt-keinen-klimanotfall/

                    https://www.epochtimes.de/umwelt/klima/leiter-der-wichtigsten-meteorologischen-organisation-weist-ueberraschend-klimaextremisten-zurecht-a2999214.html

                    Denkt man etwas weiter wird vielleicht klar, dass „wir“ einer gigantischen aber genial gemachten Marketing-Kampagne gegenüber stehen, deren Ergebnis … Steuererhöhungen sind. Ums Klima ging es nie. Aber das hat mal wieder keiner gewusst.

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                    • » […] Warum soll man überhaupt an der CO2-These zweifeln? Ganz nach Marc-Uwe Kling, der in etwa sagt:
                      „Wenn wir in dreißig Jahren nur noch saubere Luft in den Städten hätten (…) da würden wir uns aber schön ärgern, wenn das mit dem Klimawandel am Ende gar nicht gestimmt hat.“ […] «

                      https://www.rubikon.news/artikel/gesunder-zweifel

                      » […] Müssten wir nicht schon sehr lange gegen die tagtägliche Zerstörung des Lebens auf diesem Planeten protestieren? Ganz egal, was die heutige Zerstörung noch für Folgen hat, aber weil es einfach nicht hinnehmbar ist, dass beim heutigen Stand der Technik und des gigantischen Produktionsumfanges noch immer Millionen von Menschen unter menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen, weil kapitalistische Zwänge eine gerechte Verteilung verhindern und stattdessen Tag um Tag Leben vernichten.
                      Anstatt also für ein Leben in der Zukunft zu kämpfen, müssten wir doch auch für eine menschenwürdige Gegenwart auf diesem Planeten kämpfen.
                      Da würden wir uns aber wohl kaum mit einer neuen Steuer abspeisen lassen. Da müssten wir schon nach wirksameren Lösungen suchen, und die können gar nicht anders aussehen, als das gewinngesteuerte System, indem wir leben, durch ein vernunftgesteuertes abzulösen — radikal gesagt, die Diktatur des Geldes abzuschaffen.
                      Wie man es auch dreht und wendet, solange Gewinne zuverlässig dorthin fließen, wo sich schon das meiste Geld befindet, können Ungerechtigkeiten nur immer größer werden und können Ressourcen nicht geschont werden, weil die Logik des Wirtschaftswachstums das nicht zulässt. Wenn wir es jedoch schaffen würden, diese Logik zu durchbrechen, wären wir endlich in der Lage, vernünftig zu handeln. Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes wäre dann schon fast so etwas wie ein willkommener Nebeneffekt. «

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                    • nandalya schreibt:

                      Solche Sätze lesen du und ich, aber keine Ideologen oder Hysteriker.

                      Gefällt 1 Person

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