Johanna Bermann

» Johanna Hanna Irmgard Bermann (Beermann) wurde am 12. August 1902 als Tochter von Heinrich und Rosalie Bermann (geb. Lieser) in Neuwied geboren.

Johanna Bermann 1902 - 1942

Johanna Bermann 1902 – 1942

Sie wohnte in Neuwied in der Engerser Straße 13 (heute: Engerser Straße 4), in Linz am Rhein und in Hamburg. In der Datenbank der Erinnerungsstätte Yad Vashem in Jerusalem wird irrtümlich Linz am Rhein als Geburtsort angegeben.

Johanna Irmgard Bermann war in Linz Mitglied im Turnverein und Leiterin der „Deutsch-Jüdischen Jugend“.

Am 18. August 1939 gelang ihr die Flucht in die Niederlande. Dort wohnte sie in Amsterdam, Koninginneweg 5 hs und arbeitete als Dienstmädchen. Von Amsterdam wurde sie jedoch am 15. Juli 1942 über das Durchgangslager Westerbork am gleichen Tag nach Auschwitz deportiert, wo sie am 11. August 1942 ermordet wurde und nicht – wie ursprünglich angenommen – am 30. September 1942. Es war der erste Transport aus dem Lager Westerbork, auf dem vorwiegend junge Leute deportiert wurden. Das Durchschnittsalter betrug 26 Jahre. «

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle & weitere Informationen => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php?option=com_content&view=article&id=21:bermann-johanna&catid=8&Itemid=119 [abgerufen am 11.08.2019]

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied | Rolf Wüst, verantwortlich für das Projekt „Stolpersteine“ im Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied, hielt im voll besetzten „Café Auszeit“ der Marktkirchengemeinde einen Vortrag über „Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied“. In einer ausführlichen Einleitung untersuchte er das Verhältnis der Gesellschaft zum Judentum früher wie heute, das oftmals zwischen den Extremen Ablehnung und Hass einerseits und Idealisierung und übersteigerten Erwartungen andererseits oszilliert.
http://www.nr-kurier.de/artikel/66565-zeugnisse-juedischen-lebens-und-leidens-in-neuwied

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht

Stolpersteine gegen das Vergessen
Mehr als 5500 Stolpersteine erinnern in Hamburg an die Opfer des Holocaust. Mit selbstgemachten Schablonen und Kreidefarbe gibt die Schülerin Nele Borchert ihnen nun ein Gesicht.
2 min Datum: 25.01.2019
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/videos/stolpersteine-gegen-vergessen-100.html


Impressum/Datenschutz/Datensicherheit

Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
Dieser Beitrag wurde unter RSOPStolpersteine abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse hier deinen Kommentar und beachte dabei das Menü/die Seite 'Impressum/Datenschutz/Datensicherheit'. Mit dem Absenden dieses Kommentars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch *.wordpress.com einverstanden:

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.