Hans Schoenflies

» Hans Schoenflies wurde am 26. August 1930 als Sohn von Albert Moritz Schoenflies und seiner Frau Ilse Cäcilie in Neuwied geboren.

Hans Schoenflies 1930 - 1944

Hans Schoenflies 1930 – 1944

Er wohnte zusammen mit seinen Eltern und seinem zwei Jahre älteren Bruder Peter Artur in Neuwied in der Wallstraße 4. Die Familie emigrierte nach Sluis/Niederlande. In Koningsbergen/NL wurde am 16.1.1933 sein Bruder Walter Kurt geboren.

Die Familie gehörte einer Gruppe protestantischer jüdischer Flüchtlinge an, die Schutz in einem Baptistenhaus in Schoorl und vermutlich danach in Elspeet und in Sluis bekamen.

Am 17. Juli 1940 wurde die Familie im Sammellager Westerbork interniert (Baracke 45). Sie gehörte auch dort zur Gruppe der Protestanten. Am 4. September 1944 wurden sie nach Theresienstadt und von dort am 28. Oktober 1944 nach Auschwitz deportiert, wo er am 30. Oktober 1944 – wie seine Mutter und sein Bruder Walter Kurt – ermordet wurde. «

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle & weitere Informationen => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php/8-personenbeitraege/237-schoenflies-hans [abgerufen am 25.08.2019]

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied | Rolf Wüst, verantwortlich für das Projekt „Stolpersteine“ im Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied, hielt im voll besetzten „Café Auszeit“ der Marktkirchengemeinde einen Vortrag über „Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied“. In einer ausführlichen Einleitung untersuchte er das Verhältnis der Gesellschaft zum Judentum früher wie heute, das oftmals zwischen den Extremen Ablehnung und Hass einerseits und Idealisierung und übersteigerten Erwartungen andererseits oszilliert.
http://www.nr-kurier.de/artikel/66565-zeugnisse-juedischen-lebens-und-leidens-in-neuwied

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht

Stolpersteine gegen das Vergessen
Mehr als 5500 Stolpersteine erinnern in Hamburg an die Opfer des Holocaust. Mit selbstgemachten Schablonen und Kreidefarbe gibt die Schülerin Nele Borchert ihnen nun ein Gesicht.
2 min Datum: 25.01.2019
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/videos/stolpersteine-gegen-vergessen-100.html


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