„Was wir dem Planeten antun, traumatisiert uns“ I

» Wir fühlen uns angesichts der existenziellen Krise überfordert und machtlos. Unser Gehirnareal, das Gefühle verarbeitet, sorgt entweder dafür, dass wir vor Angst erstarren und nichts tun, oder wir werden wütend, schlagen um uns und beschuldigen uns gegenseitig, […]. Oder wir fliehen. […] Mit Ablenkung. Wir beschäftigen unseren Geist auf andere Weise. Mit Smartphones zum Beispiel. Oder mit Schmerzmitteln. In den USA grassiert eine regelrechte Opiat-Endemie. «

Zhiwa Woodbury, „Was wir dem Planeten antun, traumatisiert uns“, PSYCHOLOGIE HEUTE, 08/2019, 13 ff – » Seit Jahrzehnten [seit den 1970er Jahren] warnen Forscher vor den Folgen des Klimawandels, doch alle machen weiter wie immer. Der Umweltpsychologe Zhiwa Woodbury erkennt darin einen psychosozialen Abwehrmechanismus. Die Menschheit leide an einen „Klimatrauma“ «


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Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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3 Antworten zu „Was wir dem Planeten antun, traumatisiert uns“ I

  1. Katharina schreibt:

    Ich glaub die meisten erstarren. Es gibt aber auch solche die etwas tun. Ich glaube man muss von dem ganz oder garnicht weg. Jeder kann ein bisschen was tun.
    Menschen sind schon ne eigenartige Spezies…
    Grüße, Katharina

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    • Die Grundsteine für unser späteres Verhalten werden in den ersten drei Lebensjahren gelegt. Menschen, die in dieser Zeit Resilienz entwickeln konnten überwinden eine Traumatisierung schneller und kommen zügig ins Handeln, Menschen ohne (genügend) Resilienz werden durch eine Traumatisierung gelähmt. Ja, und dazwischen gibt es viele Abstufungen. „Jeder kann ein bisschen was tun.“ Genau, die Summe aller kleinen Handlungen können eine große Bewegung auslösen. »Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.« Liebe Grüße, Bernd

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