Kurt Mayer

Inhaltshinweise: Dieser Text kann Bilder physischer oder psychischer/seelischer Gewalt/Verletzungen erzeugen, die für sensible Menschen belastend sein können (hier z.B. Überfall, Erschießung, Deportation, Holocaust)! Die entstehenden Bilder können Flashbacks auslösen und bisher blockierte Erinnerungen freisetzen. Der Autor übernimmt keine Haftung für entstehende psychische oder seelische Schäden. Lesen Sie den Text bitte nicht, wenn sie entsprechend sensibel oder sensitiv sind.

» Kurt Mayer wurde als Sohn von Frieda und Walter Mayer am 29.9.1926 in Neuwied geboren. Die Familie lebte in der Schloßstraße 44 (heute: Schloßstraße 28).

Kurt Mayer 1926 - 1938

Kurt Mayer 1926 – 1938

Aus einem Brief der Tochter seines Bruders Hans, Sandra Mayer Baumwald, geht hervor, dass Kurt von seinen Eltern zunächst nach Antwerpen geschickt wurde, um ihn vor den Schikanen, denen er und sein Bruder Hans unterworfen waren, zu bewahren.

Kurt habe in Antwerpen unter starkem Heimweh gelitten, so dass seine Eltern ihn wieder nach Hause nahmen. Im November 1938 wurde das elterliche Geschäft in Neuwied von Nazis überfallen und die Eltern zusammen mit Kurt in ein Ghetto nach Köln deportiert.

Von dort wurden sie nach Minsk/Maly Trostinec deportiert, wo sie wahrscheinlich gleich nach ihrer Ankunft erschossen wurden. Kurts Bruder Hans überlebte als einziger.

In einem Video hält Sandra (Sandy) Baumwald unter dem Titel „From the Rhine to the Ocmulgee – the Story of Hans Mayer’s Journey to America“ einen Vortrag über das Auswanderungs-Schicksal ihres Vaters Hans. «

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle & weitere Informationen => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php/8-personenbeitraege/158-mayer-kurt-2 [abgerufen am 2019-09-28]

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied | Rolf Wüst, verantwortlich für das Projekt „Stolpersteine“ im Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied, hielt im voll besetzten „Café Auszeit“ der Marktkirchengemeinde einen Vortrag über „Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied“. In einer ausführlichen Einleitung untersuchte er das Verhältnis der Gesellschaft zum Judentum früher wie heute, das oftmals zwischen den Extremen Ablehnung und Hass einerseits und Idealisierung und übersteigerten Erwartungen andererseits oszilliert.
http://www.nr-kurier.de/artikel/66565-zeugnisse-juedischen-lebens-und-leidens-in-neuwied

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht

Stolpersteine gegen das Vergessen
Mehr als 5500 Stolpersteine erinnern in Hamburg an die Opfer des Holocaust. Mit selbstgemachten Schablonen und Kreidefarbe gibt die Schülerin Nele Borchert ihnen nun ein Gesicht.
2 min Datum: 25.01.2019
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/videos/stolpersteine-gegen-vergessen-100.html


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Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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