Otto Ernst Siegfried Levita

» Otto Ernst Siegfried Levita wurde am 21. Oktober 1927 als Sohn von Hugo und Irma Levita in Neuwied geboren. (Das Geburtsdatum auf dem Stolperstein ist unkorrekt.)

Otto Ernst Siegfried Levita 1927 - ????

Otto Ernst Siegfried Levita 1927 – ????

In der Gestapokartei ist mit Datum 7.8.1938 vermerkt: „Beabsichtigt auszuwandern.“ Am 23.8.1943 heißt es: „L. ist am 14.6.42 nach unbekannt ins Ausland verzogen. Er hat die deutsche Staatsangehörigkeit verloren. Das Vermögen ist dem Reich verfallen. Für die Einziehung des Vermögens ist das Finanzamt in Neuwied zuständig.“

Die Gestapokarteikarte von Otto suggeriert, dass er ins Ausland habe fliehen können. Möglicherweise ist aber “nach unbekannt ins Ausland verzogen” die Umschreibung für die Deportation.

Seine weiteren Lebensumstände und sein Schicksal sind nicht bekannt. «

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle & weitere Informationen => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php?option=com_content&view=article&id=115:levita-otto-2&catid=8&Itemid=119 [abgerufen am 2019-10-20]

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied | Rolf Wüst, verantwortlich für das Projekt „Stolpersteine“ im Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied, hielt im voll besetzten „Café Auszeit“ der Marktkirchengemeinde einen Vortrag über „Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied“. In einer ausführlichen Einleitung untersuchte er das Verhältnis der Gesellschaft zum Judentum früher wie heute, das oftmals zwischen den Extremen Ablehnung und Hass einerseits und Idealisierung und übersteigerten Erwartungen andererseits oszilliert.
http://www.nr-kurier.de/artikel/66565-zeugnisse-juedischen-lebens-und-leidens-in-neuwied

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht

Stolpersteine gegen das Vergessen
Mehr als 5500 Stolpersteine erinnern in Hamburg an die Opfer des Holocaust. Mit selbstgemachten Schablonen und Kreidefarbe gibt die Schülerin Nele Borchert ihnen nun ein Gesicht.
2 min Datum: 25.01.2019
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/videos/stolpersteine-gegen-vergessen-100.html


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»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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