Mutter Erde.

» […] Die Welt verlangt so dringend nach Frieden, und es gibt keine „vernünftige“ Rechtfertigung für das Morden. Der Krieg der Menschen gegeneinander und gegen das gemeinsame Ökosystem hat katastrophale Folgen.

Gewaltfreiheit allerdings ist unteilbar.

Man kann nicht die eine Form der Gewalt – auf den Schlachtfeldern – verdammen, ohne zugleich auch die andere – auf den Schlachthöfen – abzulehnen.
Tieren wird tagtäglich furchtbares Leid zugefügt, und auch Umwelt und Klima leiden in der Folge der ausufernden „Fleischproduktion“.

Verweigern wir uns diesem zerstörerischen System!
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Ein einziger Mensch, der für einen sinnlosen Krieg sterben muss, ist einer zuviel. Laut eines Berichts des schwedischen Rüstungsforschungsinstitut SIPRI beliefen sich die weltweiten Ausgaben für militärische Zwecke 2017 auf 1,7 Billionen Dollar.
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Was könnte man mit dieser unfassbaren Summe alles an Gutem bewirken, wie viele Menschenleben retten und Kinder vor dem Verhungern bewahren.
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damit sich die Mächtigen der Rüstungsindustrie weiterhin bereichern können, müssen Kriege auch angezettelt und geführt werden, denn wozu sollten Waffen sonst produziert werden?
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Dieser Planet wird mit Gift und Chemie überschüttet, ob es die Pestizide sind, die Antibiotika aus der Massentierhaltung, die Überdüngung der Felder durch zu viel Gülle, das Fracking, der Plastikmüll in den Ozeanen oder Plastiknanoteilchen, die ins Grundwasser gelangen.
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Wir stehen heute als Menschheit vor der großen Herausforderung, wie wir mit den noch vorhandenen Ressourcen verantwortungsvoll umgehen und das ist ganzheitlich betrachtet und für jeden Einzelnen keine leichte Aufgabe.
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Die meisten Menschen auf dieser Welt sind dabei die ganz großen Verlierer. Ein Konzern wie Nestlé ignoriert das Grundrecht auf Wasser, bringt natürliche Wasserquellen in ärmeren Ländern in seinen Besitz und verkauft dann teure Plastikflaschen, die sich die Menschen dort nicht leisten können. Monsanto, jetzt Bayer-Monsanto, hat unzählige Kleinbauern auf der ganzen Welt in den Ruin getrieben und vergiftet mit seinen chemischen Mitteln weiter Menschen, Tiere und die Erde. Firmen wie McDonalds oder Burger King haben nicht nur Milliarden von Tieren auf den Gewissen, sondern auch viele und einzigartige Regenwälder, die für die Viehzucht zerstört wurden.
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Der Mensch dient dem Geld, alles ist nach Gewinn und Profit ausgerichtet, um jeden Preis. Doch dieser Preis, den wir, die Erde und alle anderen Bewohner zahlen, ist um ein Vielfaches zu hoch. Es gibt kein unbegrenztes Wachstum, auch nicht in der Natur. Das ist ein fataler Irrtum.
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Die vegane Lebensweise ist eine friedfertige, denn sie respektiert das naturgegebene Recht auf Leben, das jedem Wesen zusteht.
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Diese Erde ist getränkt vom Blut der Tiere – tagtäglich findet ein unendliches Grauen in den Schlachthäusern und Massentierhaltungen dieser Welt statt, in den Versuchslaboren und Pelzfarmen, den Stierkampfarenen oder Tierheimen in Ost- und Südeuropa und in den Meeren dieser Welt.
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Das ist Krieg […] Er findet jeden Tag vor unserer Haustür statt und tobt in den Schlachthäusern – doch die meisten Menschen tun so, als ob sie dieses Blutvergießen und dieser Krieg nichts angehen.

Frieden auf dieser Erde kann nicht möglich sein, solange wir Tiere ausbeuten und töten.
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wir müssen uns heutzutage ganz ernsthaft die Frage stellen, ob wir als Menschheit zugrunde gehen wollen, nur weil wir nicht auf unsere persönlichen Gewohnheiten oder Überzeugungen verzichten wollen oder ob wir unser Herz dem Mitgefühl öffnen und Sorge für diesen Planeten und alle Bewohner tragen.

Der Konsum von Fleisch und Fisch sowie anderen tierischen Produkten trägt einen mittlerweile erwiesenen und enormen Anteil an der Verschwendung von Ressourcen, der Klimabelastung und dem Welthunger.
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Von allen Lebensformen hat der Mensch die größte Verantwortung und muss sich ständig mit seiner widersprüchlichen Natur auseinandersetzen.
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Diese Erde ist ein einzigartiges Wunder mit all denjenigen, die schon lange vor uns Menschen da waren.
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Alles und jedes Lebewesen bedarf unserer Wertschätzung und Empathie. […] «

Daniela Böhm, Roland Rottenfußer | Hinter Den Schlagzeilen | 11.10.2018 | Friede auf Erden – auch mit den Tieren! – Rede Daniela Böhms auf dem „Earth Peace Day“ am 22. September [2018] in Ingolstadt. | https://hinter-den-schlagzeilen.de/friede-auf-erden-auch-mit-den-tieren

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Eine Antwort zu Mutter Erde.

  1. Kraulquappe schreibt:

    Eine großartige Rede. Hat mich damals schon berührt. Danke fürs Erinnern.

    Gefällt 2 Personen

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