Selma Sander

» Selma Sander wurde am 20. Dezember 1884 in Rothenkirchen / Hessen als Selma Stern geboren.

Selma Sander 1884 - 1943

Selma Sander 1884 – 1943

Sie war verheiratet mit Albert Sander. Ihre Tochter Edith wurde am 4. April 1905 geboren.

Die Familie wohnte in Oberbieber in der Wallbachstraße 5 (heute: Wallbachstraße 12, Neuwied, Stadtteil Oberbieber) und in Köln.

Am 27. Juli 1942 wurden Selma und Albert Sander ab Trier über Köln in das KZ Theresienstadt und am 29. Januar 1943 weiter in das KZ Auschwitz deportiert und dort ermordet.

Ihre Tochter Edith kam lt. D.E. Deeters bei einem Bombenangriff in Holland um. «

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle & weitere Informationen => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php/8-personenbeitraege/235-sander-selma-2 [abgerufen am 2019-12-19]

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied | Rolf Wüst, verantwortlich für das Projekt „Stolpersteine“ im Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied, hielt im voll besetzten „Café Auszeit“ der Marktkirchengemeinde einen Vortrag über „Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied“. In einer ausführlichen Einleitung untersuchte er das Verhältnis der Gesellschaft zum Judentum früher wie heute, das oftmals zwischen den Extremen Ablehnung und Hass einerseits und Idealisierung und übersteigerten Erwartungen andererseits oszilliert.
http://www.nr-kurier.de/artikel/66565-zeugnisse-juedischen-lebens-und-leidens-in-neuwied

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht

Stolpersteine gegen das Vergessen
Mehr als 5500 Stolpersteine erinnern in Hamburg an die Opfer des Holocaust. Mit selbstgemachten Schablonen und Kreidefarbe gibt die Schülerin Nele Borchert ihnen nun ein Gesicht.
2 min Datum: 25.01.2019
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/videos/stolpersteine-gegen-vergessen-100.html


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2 Antworten zu Selma Sander

  1. wildgans schreibt:

    Schon dass sie Edith hieß…Irgendwas sagt mir, wir hätten uns verstanden. Obwohl das kaum sein kann…So entsetzlich viele Verluste…DANKE fürs hier immer wieder Dokumentieren…Das ist wichtig. Woher kommt der Antrieb?
    Gruß von Sonja

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    • Danke! Schon in der Grundschule wurden uns Dokumentationen über die Gräueltaten der Nazis gezeigt. Die Geschehnisse in Deutschland damals und die sich wiederholenden Anfänge im heutigen Deutschland sind für mich unfassbar. Mein Urgroßvater war als Sozialdemokrat zeitweise inhaftiert. Wer durch die Innenstadt meiner Heimatstadt geht und den Blick rechts oder links an seinem Smartphone vorbei auf den Bürgersteig gleiten liesse, stolperte alle paar Meter über diese Steine. Mein Arbeitsplatz ist in einem Gebäude mit einem Stolperstein davor. Die Stolpersteine und die Schicksale dahinter sind eine Mahnung an uns, dankbar dafür zu sein, dass man unsere (Groß-)Eltern nach dem Krieg hat leben lassen, obwohl sie ihr Recht auf Leben eigentlich verwirkt haben. Und ich gedenke dabei immer auch an die Widerständigen, genannt seien stellvertretend Hans und Sophie Scholl, die einen Funken Anstand haben glühen lassen. Liebe Grüße, Bernd

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