Es ist so einfach.

» […] Was würden wir tun, um Menschenleben zu retten: Ein bisschen Geld bezahlen? Vermutlich. In die Fluten stürzen und einen Ertrinkenden rausholen? Vielleicht. Aber auf Fleisch verzichten? Für die meisten wäre bei einer solchen Zumutung das Ende des Edelmuts bereits erreicht. Auch weil sie den Zusammenhang gar nicht so klar sehen, wie er gesehen werden müsste. Der Konsum tierischer Lebensmittel trägt massiv zum Hunger in der Welt und zum katastrophalen Klimawandel bei – mehr vermutlich als Autofahren und Fliegen. Während es aber das Phänomen „Flugscham“ gibt, warten wir auf die „Fleischscham“ bis heute vergebens. Betrachten wir es aber konstruktiv: Wir alle können mit relativ einfachen Maßnahmen Leben retten – nicht nur die der Tiere, sondern im zweiten Schritt auch die von Menschen.
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Täglich sterben mindestens 25.000 Menschen an Unterernährung, davon sind mehr als 10.000 Kinder. Schätzungen gehen sogar von bis zu 40.000 verhungerten Kindern pro Tag aus. Jeden Tag. Auch jetzt, in diesem Moment! Jedes dieser Kinder hätte Hilfe benötigt, hat sie aber nicht erhalten. Und jedes Kind, das morgen verhungern könnte, braucht heute unsere Hilfe.
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Wasserknappheit
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Umweltverschmutzung
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Klimaerwärmung
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Mehr als 50% aller weltweit ausgestoßenen klimaschädlichen Gase stammen aus der „Nutztierhaltung“. Das heißt: Unsere Entscheidung, Fleisch zu konsumieren, trägt bedeutend mehr zum Klimawandel bei als die Frage, ob wir Auto fahren oder nicht. Oder ob wir in den Urlaub fliegen oder nicht. Der Fleischkonsum ist für mehr klimaschädliche Gase verantwortlich als sämtliche Autos, LKWs, Schiffe und Flugzeuge weltweit zusammen.
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Für den Emissionshandel werden die klimaschädlichen Gase aus der Viehwirtschaft gänzlich ignoriert.
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Der Konsum von tierischen Produkten trägt am meisten zur Klimaerwärmung und damit auch zu Wassermangel und Dürren bei. Somit ist er der Hauptfaktor für den Welthunger.
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Ein Mensch, der weder Fleisch noch Milchprodukte konsumiert, spart im Jahr 5 Millionen Liter Wasser gegenüber einem durchschnittlichen Fleischesser ein. Jedes Jahr!
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Das bedeutet, dass man entweder einen Menschen mit tierischen Produkten oder bis zu dreißig Menschen mit pflanzlichen Produkten ernähren kann.
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80% der Länder, in denen Kinder verhungern, produzieren mehr Nahrungsmittel als sie selbst benötigen würden. Nur: Wir in den westlichen Industrienationen kaufen diese Lebensmittel auf, um damit unsere Nutztiere zu ernähren. Während eine Milliarde Menschen auf der Welt hungern, leisten wir uns den Luxus mehr als eine Milliarde Rinder zu füttern.
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Gleichzeitig roden wir Regenwälder in Südamerika, um immer mehr und mehr Futtermittel anzubauen.
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Schätzungsweise 30% des deutschen Grundwassers ist aufgrund der Umweltbelastung durch die Massentierhaltung nicht mehr genießbar.
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Der hohe Konsum von tierischen Produkten ist ungesund, fördert Krebs, Diabetes, Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und viele weitere Krankheiten.
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750 Millionen von ihnen töten allein die Deutschen jedes Jahr – Fische nicht mit eingerechnet. 750.000.000 Tiere.
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Wir verstümmeln die Tiere direkt nach ihrer Geburt, schwängern Kühe gegen ihren Willen und sperren all diese Lebewesen unter grausigsten Bedingungen ein.
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Viele Neugeborene werden direkt nach ihrer Geburt hingerichtet, weil sie dem falschen Geschlecht angehören oder wirtschaftlich nicht verwertbar sind.
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All das passiert hinter verschlossenen Türen, wir sollen und wollen das nicht sehen. Deshalb übernehmen wir diese Arbeiten auch nicht selbst, sondern lassen sie von Arbeitern aus dem Ausland zu Hungerlöhnen durchführen.
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Zusätzlich töten wir mehrere Milliarden Fische, indem wir sie qualvoll ersticken lassen. Wenn wir weiter fischen wie gehabt, wird es bereits 2050 keine Fische mehr in den Weltmeeren geben.
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Jedes Kind das heutzutage „verhungert“, ist in Wahrheit nicht verhungert; es wurde ermordet. Ermordet von einer Gesellschaft, die verlernt hat Zusammenhänge zu erfassen und Mitgefühl zu empfinden.
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Man müsste nur die Finger von tierischen Produkten lassen. Fleisch, Wurst, Milch, Sahne, Joghurt und Käse gibt es mittlerweile schließlich allesamt in veganen Varianten – ohne Umweltverschmutzung, ohne Klimaschäden, ohne Wasserverschwendung, ohne Lebensmittelvernichtung, ohne Tierqualen und ohne verhungerte Kinder.
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bleibt nur die traurige Wahrheit dass wir die Mörder sind. Dass wir die Unmenschen sind, die Kinder verhungern lassen.
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Wer sich gegen Fleisch, Fisch, Milch und Eier ausspricht, hört auf, unsere Welt zu zerstören.
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Ein Veganer ist ein Mensch, der aufgrund seiner Entscheidungen damit aufhört, vorsätzlich Leid zu verursachen.
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Und der mit seinem Geld nicht dafür bezahlt, dass Anderen Leid zugefügt wird.
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Wir müssen den hungernden Menschen kein Essen geben – wir müssen nur endlich aufhören, es ihnen wegzunehmen, um es in der Tierproduktion sinnlos zu vernichten. […] «

V.C. Herz | Hinter Den Schlagzeilen | 17.06.2019 | Wir Verdränger | https://hinter-den-schlagzeilen.de/wir-verdraenger

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