Ist die freiheitlich-demokratische Grundordnung ein faschistischer Sumpf? I

» […] Was seit dem Jahr 2017 sukzessive aufgedeckt wurde, ist nichts weniger als ein militantes, rechtsradikales Netzwerk. Dessen Mitglieder pflegen nicht nur Verbindungen zum KSK [1], sondern operieren auch in weiteren Strukturen der Bundeswehr und in Polizeieinheiten. Verbindungen gibt es außerdem zum Verfassungsschutz und zu anderen Sicherheitsbehörden, bis in die Jusitz und in die Parlamente hinein. […] «

Matthias Rude, Schattenarmeen – Rechte Netzwerke in Bundeswehr, Polizei und Geheimdiensten sind brandgefährlich – und haben Tradition, Hintergrund – Das Nachrichtenmagazin 3/2019 Seite 24 ff


[1]: https://de.wikipedia.org/wiki/Kommando_Spezialkr%C3%A4fte

UNITER: https://de.wikipedia.org/wiki/Uniter

Hannibal: https://de.wikipedia.org/wiki/Hannibal_(Netzwerk)

PREPPER: https://de.wikipedia.org/wiki/Prepper


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Eine Antwort zu Ist die freiheitlich-demokratische Grundordnung ein faschistischer Sumpf? I

  1. Matthias Rude skizziert und beschreibt eine Entwicklung, die ich für eine große Gefahr halte. Ich beobachte die Erstarkung einer m. E. latent vorhandenen Grundeinstellung in einem Teil der Gesellschaft seit den frühen Neunzigern. Für einige Jahre ebbte der „Trend“ dann wieder ab. Nun jedoch ist davon nicht auszugehen, da die Vernetzung sich mittlerweile weltweit ausgebreitet hat. Die jahrelange Verharmlosung rächt sich nun. Mögen viele der Anhänger auch ungebildet sein und intellektuelle Grenzen haben, die Anführer sind es keineswegs.
    Ich sehe mit Sorge, dass erneut die Mitglieder dieser Bewegung als nützliche Idioten betrachtet werden (Geschichtsbewusstsein?), mit deren Hilfe man politische Erfolge erzielen, Mehrheiten erhalten kann. Das finde ich besonders erschreckend.

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