Was demokratisch scheint sind nur die Kulissen – die Faschisten warten nur darauf, sie niederzureißen

» […] Bei Mitgliedern der Gruppen Nord, Nordkreuz, Vier Gewinnt, Süd und Südkreuz konnten Listen mit politischen Gegnern sichergestellt werden, die als „Todeslisten“ durch die Presse gingen. Unter Zuhilfenahme von Dienstcomputern der Polizei hatte etwa Nordkreuz, eine Gruppe mit rund vierzig Mitgliedern, die Daten von etwa 25.000 Personen, überwiegend aus dem linken politischen Spektrum, gesammelt. Es gab zudem konkrete Pläne, politische Gegner […] am „Tag X“ gefangen zu nehmen und zu ermorden. […] «

Matthias Rude, Schattenarmeen – Rechte Netzwerke in Bundeswehr, Polizei und Geheimdiensten sind brandgefährlich – und haben Tradition, Hintergrund – Das Nachrichtenmagazin 3/2019 Seite 24 ff


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3 Antworten zu Was demokratisch scheint sind nur die Kulissen – die Faschisten warten nur darauf, sie niederzureißen

  1. nandalya schreibt:

    Möchtest du diesen schon etwas älteren Artikel nicht auch vorstellen? Bei „Der Welt“ zumindest gab man sich vor einer Weile noch teilweise Mühe, um ausgewogen zu berichten:

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article174656527/Antifa-Mythos-Linke-Gewalt-ist-nicht-besser-als-rechte.html

    Die Gefahr, lieber Bernd, sind Extremisten beider Lager. Finanziert zum Teil vom deutschen Verfassungsschutz (Siehe NSU) und den Parlamenten (Rote Hilfe etc.) Beide Gruppen werden gegen- bzw. aufeinander gehetzt, um „uns“ ebenfalls zu spalten. Die Gewinner sitzen aber anderswo. Da stimme ich dem Journalisten Pohlmann zu wenn er schreibt, dass man die herrschenden Eliten „stürzen“ müsse. Nur wird das schwierig. Wo fangen wir an, wo hören wir auf? Darüber zu diskutieren fände ich spannender, als der „Linke vs. Rechte K(r)ampf. „

    Liken

    • Gewalt ist keine Lösung. Gleichgültig wer sie ausübt, es sei denn im Rahmen des Gewaltmonopols des Staates, solange er sie rechtsstaatlich und verfassungskonform ausübt. Jeder Gewalttäter ist im Rahmen der Strafgesetzordnung zu verfolgen, jede Gewalttat zu ahnen.

      Thema des Zitats sind rechte Netzwerke, deren Machenschaften, deren Organisation und deren Pläne. Ihre Umtriebe können nicht durch Unrecht an anderer Stelle relativiert werden.
      Wenn es einen Bericht über linke Netzwerke geben sollten, die „Todeslisten“ mit politischen Gegnern führen und diese konkrete Pläne haben, politische Gegner am „Tax X“ gefangen zu nehmen und zu ermorden, dann werde ich gerne einen solchen Bericht hier vorstellen.

      Wenn ich morgens während meines Frühstücks die Presseschau des Deutschlandfunks höre und dort regelmäßig Zitate aus der WELT, dann denke ich fast immer bei mir: „Bernd, die WELT ist doch scheinbar ein rechtes Kampfblatt. Selbst der Münchener Merkur hat eine ausgewogenere Meinung.“ und vertraue dabei auf eine nicht manipulative Auswahl der Redaktion des Deutschlandfunks.

      »Faschisten und Antifaschisten sind halt nicht dasselbe, auch wenn manche uns das glauben machen wollen. Es ist ein fundamentaler Unterschied, ob man Fremde vor dem Ertrinken bewahren, oder ob man sie ersaufen lassen will. Eben nicht zwei Seiten derselben Medaille.«
      – Heinrich Schmitz, 08.02.2020; Rechtsanwalt, Strafverteidiger und Blogger

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      • nandalya schreibt:

        WELT und BILD sind lediglich unterschiedliche Seiten der gleichen Medaille. Warum wollt ihr das nicht sehen? Es gibt weder „Linke“ noch „Rechte“, die Begriffe werden lediglich zur Spaltung benutzt. Deutschlands „Problem“ ist die eingeimpfte Schuld des Zweiten Weltkrieges. Vielleicht solltest du dich auf der bekanntesten Antifa-Seite umschauen, die ich allerdings nicht bewerben werde. Was dort zu lesen ist und war, steht den sogenannten „Rechten“ in nichts nach. Diese Verhetzten beider „Lager“, sind arme Menschen, die eigentlich in Behandlung gehören. Die Verursacher müssen allerdings weg. Was schwer werden wird. Und genau darüber streitet man in Deutschland, statt gemeinsam gegen Willkür und den (tiefen) Staat vorzugehen.

        Gefällt 2 Personen

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