– I.IV.MMXX –

Zwölfter Dreizehnter Tag im ununterbrochenen Homeoffice.

Mit Beginn der Ausgangsbeschränkungen begleiten uns täglich die Meldungen durch häusliche Gewalt gefährdetete Kinder und Frauen. Das das Thema bleibt, zeigt, in welchem Zustand diese Gesellschaft ist. Und die Medien sprechen ja nur über die Gewalt, die offensichtlich ist. Ich mag mir gar nicht die Dunkelziffer vorstellen.
Adjektivfreie Marktwirtschaft eben.

Niedersachsens Weil kann nicht mehr alle Tassen im Schrank haben (ich zitiere die DIE ZEIT): „Er sagt, bei der gemeinsamen Zwischenbilanz von Bund und Ländern seien sich alle einig gewesen, die Einschränkungen frühestens nach Ostern zu bewerten. In Niedersachsen würden aber Garten- und Baumärkte am Wochenende wieder geöffnet.“
Ich empfehle Abwahl.

Genauso die Gespenster-Diskussion um Mund- und Nasenschutz: einzig FFP2- und FFP3-Masken schützen. Alles andere ist Hokus-Pokus. Es ist Aktionismus. Dieser Hokus-Pokus wird die Menschen in Sicherheit wiegen, sie werden unvorsichtiger werden und die Zahl der Infizierten wird (wieder) zu schnell steigen.
Zu den Masken gab es im Dlf auch etwas zu hören; man merkt der Redakteurin an, dass sich sich (leider) nicht richtig traut, eindeutig Stellung zu beziehen.
Und noch eine Meinungsäußerung: CORONA: Masken- und Meinungs-Verordnung. (Mit Biologe Clemens Arvay)

Ich werde ab jetzt nicht mehr über die Un-Vernunft der Menschen lamentieren. Was ich heute binnen einer Stunde draußen erlebt habe spottet jeder Beschreibung und jeder Vernunft.
Die Unvernünftigen, die ich sah, können aber nichts dafür: hier zeigt sich der Offenbarungseid einer jahrzehntelang verfehlten Bildungs-, Sozial- und Gesellschaftspolitik.


»Introvertierte arbeiten gern ohne Unterbrechung. Da sie mit ihren Gedanken arbeiten, werden sie ungern unterbrochen. Im modernen Büroalltag ist das jedoch keine Selbstverständlichkeit und kann negativ wahrgenommen werden.«
introvertiert.org


Christina Berndt schrieb am 24.03.20 in der SZ:

»Insofern haben Kritiker der Maßnahmen gegen Sars-CoV-2 wie Ioannidis, Wodarg oder der Mainzer Mikrobiologie-Emeritus Sucharit Bhakdi in einem Punkt zweifelsohne recht: Es ist noch nicht viel über das Virus bekannt. Aber das ist nun einmal so bei einer nie da gewesenen Krankheit. Und die Politik muss Entscheidungen treffen – heute, nicht nach Monaten intensiver, evidenzbasierter Forschung.« und weiter »Die Zahl schwerer Fälle wächst beängstigend in jedem Land, in dem sich Covid-19 ungezügelt ausbreitet. […] Ohne Kontrollmaßnahmen wird sie entsetzliche Ausmaße annehmen. „In Italien sammeln sich die Särge von Covid-19-Opfern in den Kirchen“, so Lipsitch. Und in Wuhan sei die Zahl kritischer Fälle so hoch gewesen, dass diese, auf die USA gerechnet, jedes Intensivbett füllen würden. Wer zu lange wartet, riskiere den Kollaps des Gesundheitssystems, und dessen Funktionieren sei essenziell, um die Sterblichkeit gering zu halten.«

In der Audiothek des Deutschlandfunks finden Sie u.a. folgende Audio-Beiträge:

  • Neues Epedemie-Gesetz in NRW – „Grundrecht auf Leben ist stärker zu bewerten als Freiheitsrechte“ Hören
  • Rechtswissenschaftler zu Kontaktsperren – „Das geht in einem Rechtsstaat so nicht“ Hören
  • Corona und Telemedizin – Video-Chat für Menschen mit Depressionen Hören
  • Sonderrechte für Verbraucher: Kredite aufschieben wegen Corona Hören
    .
    Ich habe diese Beiträge selbst noch nicht gehört.

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Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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3 Antworten zu – I.IV.MMXX –

  1. nandalya schreibt:

    Beeindruckend finde ich immer, wenn sich JournalistInnen anmaßen Dinge besser zu wissen, als wirkliche Experten. Schon allein der belehrende Tonfall der Frau ist auffällig und auch die Halbwahrheiten, die sie verbreitet. Das ist schlechter Journalismus.

    Zitat: „Und die Politik muss Entscheidungen treffen – heute, nicht nach Monaten intensiver, evidenzbasierter Forschung.“

    Die Entscheidungen hätte die Politik in dem Moment treffen müssen, als die Existenz von Covid-19 bekanntgegeben worden ist. Selbst im Januar war noch Zeit zu handeln. Was ist passiert? Nichts! Die Menschen durften noch Karneval feiern und das Virus hat sich ungehindert verbreitet. Auch die Aussage „monatelange Forschung“ ist falsch. Ich empfehle einfach noch einmal das Video von Professor Bhakdi anzuschauen.

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    • Als der Umfang des Ausbruchs in China bekannt wurde (was nur die „Spitze des Eisbergs“ war, fragte sich der normale Menschenverstand, warum wird nicht sofort der internationale Flug- und Reiseverkehr eingestellt.
      Stattdessen wurden die Chinesen belächelt und der Ausbruch heruntergespielt und verharmlost.
      Und wenn man weiß, dass die Bundesregierung, RKI & Co. dieses Szenario bereits 2012 durchspielten und 2013 veröffentlichten, dann lässt das nur einen Schluss zu: die weltweite Ausbreitung war (und ist) (politisch) gewollt.

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      • nandalya schreibt:

        Wir sind wieder einmal (fast) einer Meinung. Bei China bin ich allerdings sehr kritisch. Australische Medien und Fox News (USA) haben die Lügen des WHO-Chefs zum Virus aufgedeckt, der offensichtlich mit chinesischer Hilfe an seinen Posten kam. Dem gegenüber steht aber auch wieder die kritische Sicht auf eventuelle westliche Propaganda.

        Finanzexperten bezeichnen die Covid-19-Pandemie als vorgeschoben, um einen weltweiten Börsencrash zu inszenieren. Schau dir die Kurseinbrüche an. Schau dir an, wer jetzt aus der Deckung kommt, welche Transaktionen getätigt werden. Die Krise als Chance? Fraglich nur für wen.

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