– XVIII.IV.MMXX –

»Wird nach einem Ende der Krise der Konsum erneut alles beherrschen?« […] »„dass wir nicht einfach in die Zeit davor zurückkönnen“. Das sei weder klimaverträglich, noch generationengerecht, noch zukunftsfähig. Viele Menschen hätten sich Gedanken über Nachhaltigkeit gemacht, über die Energie-, Ernährungs- und Mobilitätswende:

„Insofern glaube ich, dass es diesmal keineswegs nach dem Motto laufen sollte – und wahrscheinlich auch nicht wird: zurück zum Alten und wir vergessen alles, was wir an Ökologie gelernt haben.“

Viele hätten erkannt, dass die reine Orientierung am Konsum eine „Fehlsteuerung ist, die uns auch verletztlich macht“. Sie nehme den Menschen die Kraft, sich „auf die wirklich wichtigen Dinge, die wir als Gesellschaft bewältigen müssen“, zu konzentrieren.«

Professor für Nachhaltigkeit und Gesellschaftsgestaltung Reinhard Loske, Stephan Karkowsky  |  Deutschlandfunk Kultur Reinhard Loske über Nachhaltigkeit nach Corona: „Reine Orientierung am Konsum ist eine Fehlsteuerung“  |  17.04.2020  |  Hören: https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=824812


Ist es möglich, dass der 45. Präsident der Vereinigten Staaten, Donald John Trump, dement ist?

LIBERATE THE UNITED STATES OF AMERICA!


»Seine Entscheidung gegen ein weiteres Kind sollte uns das Leben retten, da es uns mit einem jüngeren Geschwister im Schlepptau vermutlich so wie unseren engen Verwandten ergangen wäre, die sofort in der Gaskammer gelandet sind.«

»Ich habe nur glückliche Kindheitserinnerungen. Ich denke, wenn man, so wie ich, eine schöne Kindheit hatte, kann man im späteren Leben fast alles überleben. Nichts kann sie einem im Nachhinein verderben.«

Zuzana Ruzickova, Wendy Holden  |  Ullstein, Propylaen  |  Lebensfuge – Wie Bachs Musik mir half zu überleben  |  Kapitel: Pilsen, 1927  |  ISBN 978-3-8437-2063-2


»2009 wurde in der Zeitschrift Nature eine Untersuchung vorgestellt, die zeigt, dass sich der Übergang von epidemischen Krankheiten vom Tier auf den Menschen in den vergangenen 40 Jahren verdreifacht hat. […]
Wir zerstören die Lebensräume etwa der Fledermäuse, die Coronaviren in sich tragen, wir zerstören die Urwälder, wir bauen neue Städte, dort, wo vorher keine waren. Der Übertritt solcher Viren auf den Menschen wird damit unvermeidbar. […]
Unser Überleben als Spezies ist nur garantiert, wenn das Überleben der anderen Arten sicher ist. Für uns als Menschen ist es notwendig, dass diese Gemeinschaft der Arten auf der Erde erhalten bleibt. […]
Wir können nicht mehr Ressourcen verbrauchen als die Erde uns geben kann. Aber genau das tun wir. Wir tun so, als ob die Ressourcen unendlich zur Verfügung stünden. Das ist eine typische Ausprägung menschlicher Dummheit. […]
Wir sind als Spezies seit 300000 Jahren auf der Erde. Seit etwa 15000 Jahren existiert das, was wir menschliche Zivilisation nennen. Und in dieser Zeit, vor allem in den letzten Jahren, haben wir es sozusagen in rasender Geschwindigkeit geschafft, den Planeten in den erbärmlichen Zustand zu bringen, in dem er sich jetzt befindet. […]
Das Gehirn kann natürlich ein evolutionärer Vorteil werden, aber derzeit benutzen wir es nicht auf diese Weise. Wir nutzen das Gehirn als Nachteil. […]
Eine der Folgen der Erderwärmung ist, dass die Tiere sich in Richtung Norden bewegen.  […]  Das bedeutet wiederum, dass wir in Kontakt mit Tierarten kommen werden, mit denen wir nie etwas zu tun hatten.  […]  Die optimistischsten Modelle sagen bis Ende des Jahrhunderts eine Temperaturerhöhung von sechs Grad vorher. Das ist ein apokalyptisches Szenario. Aber wir verstehen es nicht. Wir haben nicht einmal eine vage Vorstellung davon, was passieren wird. […]
Mir kommt es wirklich so vor, als ob uns die Natur eine letzte Chance gibt, eine Art freundlichen Schubser. […]
Wenn wir uns nicht verändern, und zwar schnell, können wir uns in Zukunft auf viel Schlimmeres einstellen. […]
Wir sind alle zuhause, Ich hätte nicht gedacht, dass eher undisziplinierte Bevölkerungen wie die italienische oder die spanische so geschlossen die Anforderungen erfüllen und in ihren Wohnungen bleiben. Das stimmt mich positiv. Denn das bedeutet, man kann Verhaltensweisen sehr schnell ändern, vorausgesetzt, man erklärt den Menschen die Konsequenzen. […]
Gemeinsinn […] könnten wir uns abschauen. Pflanzen wetteifern nur in wenigen Ausnahmen mit anderen Pflanzen oder Lebewesen. Anstatt zu wetteifern, schaffen sie Gemeinschaften, die zusammen leben. Pflanzen, Tiere, Insekten, Mikroorganismen. […]
Kooperation ist für das Überleben der Spezies wesentlich aussichtsreicher. […]
Vor einigen Jahrzehnten entwickelte der britische Wissenschaftler James Lovelock eine großartige Theorie, die sogenannte Gaia-Hypothese. Sie besagt: Wir müssen uns unseren Planeten mit allen Lebewesen als ein einziges großes Lebewesen vorstellen. Die Erde ist ein einziges Lebewesen. Alles ist im Gleichgewicht, wie beim Menschen. Bei uns muss der pH-Wert im Blut immer ungefähr gleich bleiben oder der Zuckergehalt. Wenn nicht, greifen Mechanismen, die für den nötigen Ausgleich sorgen. Wir nennen das Homöostase. James Lovelock nahm dasselbe für die Erde an. Wenn es einen Faktor gibt, der für ein Ungleichgewicht sorgt, in diesem Fall die Menschen mit ihren Aktionen, trifft der Mega-Organismus Vorkehrungen, die die Homöostase wieder herstellen und alle Parameter ins Gleichgewicht bringen. So gesehen handelt es sich bei der gegenwärtigen Pandemie wirklich um einen Wink mit dem Zaunpfahl.«

Neurobiologe Stefano Mancuso, Julius Müller-Meiningen  |  Augsburger Allgemeine  |  09.04.2020  |  Wissen: „Wenn wir so weitermachen, stirbt unsere Spezies aus“  |  https://www.augsburger-allgemeine.de/kultur/Journal/Wenn-wir-so-weitermachen-stirbt-unsere-Spezies-aus-id57208341.html


»Und am Ende dieser Nacht wurde es langsam wieder hell
Die frühe Sonne hat mein steinernes Gesicht wieder zum Strahlen gebracht
Am Ende dieser Nacht färbte sich das Meer langsam rot
Aber meine Hoffnung, mein Gefühl und mein Herz blieben tot«

Flairck
Zwart was de Nacht


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Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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