Berühren Sie Ihre Maske niemals (nur hinterm Ohr) und waschen Sie sie nach jedem Gebrauch. Abstandhalten. 30 Sekunden Händewaschen. Zuhausebleiben.

» […] Natürlich gehe ich einkaufen und natürlich trage ich dabei eine Maske, aber eine Maske, die den Namen auch wirklich verdient, eine sogenannte FFP2-Maske, also eine Maske, die mich und andere schützt, und nicht irgendeinen Lappen vorm Gesicht, der mir gesetzlich oktroyiert wird und der sogar gefährlich ist, weil er durch Konzentration von Viren, andere, die sich in dem Stoff ansammeln, und durch unsachgemäßes Ablegen und Aufsetzen dieser Maske sogar eher zu einer Infektion führt.

Wenn schon Gesetz, dann bitte richtig, aber nicht so nur das Versagen der Politik kaschieren, dass sie bis heute nicht in der Lage sind, uns mit ausreichend Masken zu versorgen.
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Die Politik weiß seit drei Monaten, dass wir das Problem haben, und hat es nicht geschafft, die FFP2-Masken in Deutschland produzieren zu lassen oder zu importieren. Das ist aber kein Problem, was man bei den Menschen abladen kann.

Gucken Sie sich mal beim Robert-Koch-Institut die Hinweise zum Anlegen und Abnehmen einer Maske an. Das ist ein hoch komplexer Vorgang, wenn Sie nicht selber dabei Gefahr laufen wollen, sich ebenfalls zu infizieren.

Das ist nicht einfach nur so ein Schamlappen vor dem Gesicht, den man so davor tut, wie manche Politiker das darstellen, und deswegen ärgere ich mich darüber, wenn man uns gesetzlich verpflichten will, etwas zu tun, was wissenschaftlicher Unsinn ist.
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Es ist besser, die Grundregeln zu beachten, nämlich zuhause zu bleiben, Abstand zu halten.

Sehen Sie, das Problem der Maske ist doch auch: Viele Menschen wähnen sich hinter der Maske sicher. Ich habe das im Supermarkt neulich erlebt, dass jemand mit der Maske dann über meine Schulter hinweg ins Regal greift, weil er glaubt, mit der Maske brauche er die zwei Meter Mindestabstand nicht. [Anm. RSOP: Das taten sie schon ohne Masken.]
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wir müssen den Menschen klarmachen, dass sie für ihr Sicherheitsbedürfnis vor allem Abstand brauchen, zuhause bleiben sollen und nun nicht anfangen sollen, hinter einer Maske ihr schlechtes Gewissen zu verstecken und andere anzustecken.
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Wir wissen heute, dass ein normaler Schal oder ein normales Taschentuch die Viren nicht abhält, sondern sie beim Hustenstoß ungehindert durch den Stoff hindurchgehen.

wir [wissen], dass die von anderen produzierten Aerosole mit Viren sich in dem Stoff sogar anreichern können, wenn sie den Stoff unsachgemäß abnehmen und sich dabei noch ins Gesicht fassen, was die meisten Menschen leider tun, oder den kleinen Nasenbügel oben noch berühren. Dann können Sie sich selber sogar eher infizieren. Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die das belegen. Deswegen rate ich von unsachgemäßen Masken ab. Gute FFP2-Masken und wissen, wie man sie anlegt und abnimmt, das wäre genau die Lösung und die muss die Politik jetzt liefern.
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Ich glaube, wenn wir in den letzten Wochen ausreichend Druck gemacht hätten auf die Politik, hätten wir sie [FFP2-Masken] vielleicht bekommen. Stattdessen beschäftigen wir uns mit völlig unterschiedlichen Fragen, und das übrigens noch bundesweit in einem absoluten Flickenteppich. Es ist geradezu absurd und ein Musterbeispiel für schlecht funktionierenden Föderalismus, wie unterschiedlich die Regeln in den einzelnen Bundesländern sind.
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Mir geht es um die gesetzliche Maskenpflicht für eine nicht funktionierende Maske. Hätten wir alle funktionierende Masken, dann fände ich es sogar vernünftig, uns zu verpflichten, sie immer zu tragen, wenn wir uns draußen bewegen. Aber eine gesetzliche Pflicht für nicht funktionierende Masken halte ich für ein Armutszeugnis eines Staates, der damit auch seine Kompetenz eigentlich konterkariert und in meinen Augen sich lächerlich macht.
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Wenn Sie nachhause gehen, sollen Sie zuhause bleiben, und Sie sollen, wo immer Sie hingehen […] darauf achten, dass der Mindestabstand zu anderen Personen eingehalten wird. Ich war gestern im Tiergarten in Berlin joggen. Die Leute beachten das ja überhaupt nicht. Sie müssen sich geradezu einen Weg bahnen mit einem Zwei-Meter-Abstand. [Anm. RSOP: Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen halten sich in meinem Umfeld 90% der Menschen nicht an die Abstandsregeln.]
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Sie sollten […] lieber auf den Zwei-Meter-Mindestabstand achten. Das ist wesentlich effektiver als eine falsche Maske.
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Richtig! [An- und Ausziehen […] Nur hinten am Ohr berühren und einhängen und sonst gar nichts berühren?] Das können Sie beim Schal eben nicht! Übrigens: Sie müssen den Schal dann auch zweimal am Tag waschen, und zwar mit einer bestimmten Hitze und einer bestimmten Seifenlauge. Welcher Politiker glaubt, dass die Menschen ihre Schals in Zukunft zweimal am Tag waschen? […] «

Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery im Gespräch mit Dirk Müller | Deutschlandfunk | 27.04.2020 | Weltärztepräsident Montgomery: „Pflicht für nicht funktionierende Masken ist ein Armutszeugnis“ | Hören: https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=827200 | Lesen: https://www.deutschlandfunk.de/weltaerztepraesident-montgomery-pflicht-fuer-nicht.694.de.html?dram:article_id=475525


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3 Antworten zu Berühren Sie Ihre Maske niemals (nur hinterm Ohr) und waschen Sie sie nach jedem Gebrauch. Abstandhalten. 30 Sekunden Händewaschen. Zuhausebleiben.

  1. sori1982 schreibt:

    Die Maskenpflicht kann schon von vorne herein nicht funktionieren, wenn nicht einmal der Staat (egal ob DE oder bei mir in AT) gewärleisten kann, dass jede*r Bürger*in mit einer entsprechenden Schutzmaske versorgt wird.
    Als es in Österreich soweit war, dass die Maskenpflicht beim Einkaufen schlagend war, war das ganze eine Farce. Von der Regierung hieß es, der Handel wird die Schutzmasken, die ja nur zeitlich begrenzt haltbar sind, gratis verteilen und die Kosten übernimmt natürlich der Handel selbst. Am lautesten hat der REWE-Konzern geschrien, der natürlich den größten Marktanteil in Österreich hat.

    Ich habe aktuell zwei Stoffmasken und warte auf die Lieferung der nächsten zwei Stück. Nein, ich wasche sie nicht nach jeder Benutzung. Wie denn auch?

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  2. nandalya schreibt:

    Die Diskussion über Masken man auf mehre Weisen analysieren:

    1. Die Politiker haben keine Ahnung
    2. Die Politiker haben keine Ahnung
    3. … ;-)
    Spaß beiseite. Was wir brauchen sind verlässliche, wissenschaftlich fundierte Aussagen und kein im Trüben fischen. Weder die WHO noch Herr Montgomery und schon überhaupt kein RKI-Chef inklusive Herrn Drosten, sollten weiter die alleinigen Berater der Regierungen sein. Eine Maskenpflicht lehne ich ab. Zu Hause bleiben auch. Wenn überhaupt helfen Masken nur der chinesischen Wirtschaft. Dort werden die Masken produziert und für viel Geld in Deutschland verkauft.

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