Nichts ist, wie es scheint.

Rechnen Sie damit, dass es Agents Provocateurs gibt, die Verschwörungstheorien befeuern und Verschwörungstheoretiker anstacheln, damit die Kontroverse darüber hochkocht und es in der Bevölkerung eine breite Zustimmung für sogenannte Internet-Filter/Contentfilter gibt, welche zur Filterung bestimmter unerwünschter Inhalte eingesetzt werden, damit diese Inhalte nicht weiterverbreitet werden und gelöscht werden können. Bald schon würde Anderes gefiltert werden.
facebook & Co. gewöhnen uns hier bereits daran; in autoritären Ländern sind sie bislang sehr willfährig und erfüllen die, die Freiheitsrechte einschränkenden Wünsche der Herrschenden.

Das ist die wirkliche Gefahr für unsere Freiheitsrechte. Auch Verschwörungstheoretiker genießen Meinungsfreiheit.
Für Strafbares gibt es bereits heute das Strafrecht (Ordnungswidrigkeiten-Recht).

Es ist relativ einfach, Verschörungstheorien entgegenzutreten: Fakten, Fakten, Fakten, und vor allem, die Fragen beantworten, die von diesen Menschen (in vielen Fällen zurecht) aufgeworfen werden.

Z.B. haben die US-amerikanischen Regierungen bis heute nicht die kritischen Fragen zu den Umständen von 9/11 (ausreichend) beantwortet; und in den USA werden tausende kritische Wissenschaftler in disem Zusammenhang als Verschwörungstheoretiker denunziert.


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Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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6 Antworten zu Nichts ist, wie es scheint.

  1. nandalya schreibt:

    Wer definiert, was Verschwörungstheorien sind? Wer sagt „die Wahrheit?“

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    • Wahrheit lässt sich meistens erst im Abstand von Jahrzehnten oder noch größeren Zeiträumen bemessen, wenn entsprechende Akten freigegeben, in den Archiven gewühlt wird oder ältere Damen oder Herren Biografien schreiben und aus dem Nähkästchen plaudern. | Würde die Exekutive sich die Mühe machen, die Fragen der Skeptiker zu beantworten UND zu belegen, hätten wir weniger Verschwörungsängst. Allein, dass Fragen nicht oder nicht ausreichend beantwortet und belegt werden, nährt den Verdacht.

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      • nandalya schreibt:

        Wirklich schlimm zur Zeit sind die Totschlag-Argumente. Menschen kreischen sie im Chor ohne ihre Herkunft oder Bedeutung zu wissen. Diskurs? Fehlanzeige! Es wird gekeift und gebrüllt. Die (Hetz)Presse schlägt in die gleiche Kerbe. Schau dir nur an, was aus dem SPIEGEL geworden ist. Dann die Sache mit dem BMI-Leak. Merkel und Seehofer: Privatmeinung bla bla bla, wir sind anderer Meinung bla bla bla und weiter geht die Höllenfahrt. Vertrauen schaffen geht anders. Wer soll diese beiden trotz ihrer 38 – 40% Zustimmung wirklich wählen? Ich ohnehin nicht mehr.

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        • Nichts ist, wie es scheint. Das ist meine einzige Gewissheit zurzeit. Ob das vom BMI-Mitarbeiter Veröffentlichte das ist, was es scheint, traue ich mich nicht zu beurteilen. Und ich bleibe dabei, das was sich gerade abspielt sind Schein-Gefechte. Die wesentlicheren Grundrechte wurden in den vergangenen Jahren beschnitten und nur dem Bundesverfassungsgericht war es zu verdanken, dass es nicht noch schlimmer kam. Es deutet sich aktuell aber an, dass nun versucht wird, auch das Bundesverfassungericht zu schleifen. Und die aktuelle Wahl des neuen Bundesverfassungsgerichtpräsidenten erzeugt Bauchweh. Es wird genau hinzuschauen sein, wie die Rechtsprechung sich unter seinem Vorsitz entwickelt.

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          • nandalya schreibt:

            Das Dokument ist sperrig, aber interessant. Leider liegt nur ein Teil davon vor. Ich halte es für echt, der Mann hat nur seinen Job gemacht. Er greift niemand persönlich an, er bewertet die aus seiner Sicht falschen Maßnahmen. Die Frage ist: Weiß er mehr über das „Warum sie kamen?“

            Es ist doch nicht nur der Bundesverfassungsgerichtspräsident. Schau dir den Rundfunkrat an. Überall sitzen Politiker. Steinmeier ist ebenfalls nicht neutral. Warum erinnert mich die aktuelle „Krise“ an die 1920er Jahre? Nein, es kommt kein GröFaZ! Aber ich befürchte einen totalitären Staat. Nicht brutal, die Ausschreitungen von Polizisten werden noch ein Nachspiel für einige haben. Diese Schläger von Berlin und Dortmund, haben nichts in einer Uniform zu suchen.

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          • Eine Demokratie lebt von der Beteiligung seines Volkes. Die überwiegende Mehrheit beteiligt sich nicht aktiv, nicht gestaltend, manchmal reagierend, sie wissen, wogegen sie sind, aber nicht wofür, wissen nicht, welche Zukunft sie haben wollen. Wie lässt sich eine passive Masse reagieren? Liegt das Autoritäre, das Totalitäre da nicht nahe? Und die Entwicklung der letzten 40 Jahre ließe auch den Schluss zu, dass dies gewollt ist.

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