Wes Brot ich ess, des Lied ich sing?

» […] Die Johns Hopkins University (JHU) erstellt den Global Health Security Index: Er bewertet, in Absprache mit der Weltgesundheitsorganisation WHO, wie sicher die Gesundheitssysteme der 195 UNO-Staaten gegen Pandemien gerüstet sind. Nach dem Index nehmen die Gesundheitssysteme der USA und Großbritanniens den 1. und 2. Rang ein: Sie sind „am besten vorbereitet“. Zu den „gut vorbereiteten“ zählen u. a. die Gesundheitssysteme der wichtigsten EU-Staaten Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und auch der Schweiz. [2]

Wie sich aber beim Covid-19-Virus zeigt, sind diese Gesundheitssysteme überhaupt nicht vorbereitet.

Der Index ist also falsch, verdreht die Wirklichkeit. Wie kann das sein? Der Index hat doch die höchsten wissenschaftlichen Weihen der „renommierten“ JHU, nach ihm richten sich die WHO, die westlichen Regierungen und die „renommierten“ Leitmedien. Die JHU-Daten zu Covid-19 werden täglich über eine Milliarde Mal angeklickt, wie die Universität stolz mitteilt.
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Die JHU steht mit ihrem Großkrankenhaus und dessen 226 Abteilungen sowie vor allem mit seinen 30 Forschungsinstituten zu Gesundheit und Krankheiten, globaler Gesundheit, öffentlicher Gesundheit (Public Health), Medikamenten, Biotechnologie, Gesundheitsinformatik, Verhaltensanalyse, Risikobewertung, Epidemien, Pandemien und medizinischer Ethik an der Spitze des US-geführten Pandemie-Managements.

Die Gelder der privaten Elite-Universität kommen von milliardenschweren Unternehmensstiftungen wie des Wall Street-Bankers und Medienunternehmers Michael Bloomberg (JHU Bloomberg School of Medicine), des Microsoft-Gründers Gates (JHU Bill and Melinda Gates Institute for Population and Reproductive Health), des Hedgefonds-Eigentümers Julian Robertson und des griechischen Ex-Tankerkönigs Stavros Niarchos, zum Beispiel.
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Gleichzeitig ist die Gates-Stiftung nach dem US-Staat der größte Sponsor der WHO (während die USA ansonsten die UNO immer mehr Geld entziehen). „Der heimliche WHO-Chef heißt Bill Gates“, titelte Die ZEIT. [3] Mit WHO, Regierungen und Pharmakonzernen wie Pfizer und GlaxoSmithKline organisiert Gates die Global Alliance for Vaccines and Immunization GAVI. Sie verteilt global Gelder für die Entwicklung von Medikamenten. Seit der GAVI-Gründung 1999 warnen Gates & Co vor kommenden Pandemien mit Dutzenden von Millionen Toten.

Zusammen mit der Gates-Stiftung, dem Weltwirtschafts-Forum und der CIA organisierte die JHU im Oktober 2019, einen Monat vor Ausbruch des Covid-19-Virus in Wuhan/China, das Planspiel Event201: Danach würden an einem neuen Corona-Virus innerhalb von 18 Monaten, nachdem noch kein Medikament gefunden wurde, weltweit 65 Millionen Menschen sterben. Nach einigen Monaten erklärte die JHU: Das sei keine Voraussage gewesen, sondern eine Fiktion. [4] […] «

Werner Rügemer | Hintergrund – Das Nachrichtenmagazin | 14.04.2020 | Weltpolitik: Der Corona-Effekt | https://www.hintergrund.de/politik/welt/der-corona-effekt/

Quellenangaben siehe https://www.hintergrund.de/allgemein/quellenangaben-heft-1-2020/#3

[3]: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-03/who-unabhaengigkeit-bill-gates-film/komplettansicht

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2 Antworten zu Wes Brot ich ess, des Lied ich sing?

  1. Karl schreibt:

    Die Gates-Stiftung, nicht Gates persönlich, ist zwar der größte private Sponsor der WHO, aber insgesamt nur mit knapp 10% am gesamten Sponsoring beteiligt.
    Es ist übrigens in den US praktisch durchgängig die Regel, dass „gemeinnützige“ Institutionen von Industriegeldern finanziert werden, bei Organisationen, die mit Gesundheit zu tun haben, z.B. Selbsthilfeorganisationen selbstverständlich vor allem von Pharmafirmen und anderen Playern der Gesundheitsindustrie.
    Das ist in der Form bei uns nicht der Fall, obwohl es auch hier gemmeinnützige Organisationen z.B. der Gesundhitsselbsthilfe gibt, die Industriespenden annehmen. Daneben gibt s aber auch solche (ich vermute mindestens die Hälfte), die absolut unabhängig und transparent finanziert werden. (einer solchen stehe ich z.B. als Bundesvorstand vor). Deutschland spielt hier, auch in Europa, eine gewisse Sonderrolle, da die öffentliche und interessenunabhängige Förderung gemeinnütziger Organisationen hier so groß ist wie vermutlich nirgendwo anders. insofern sind wird vermutlich, was Transparenz und Unabhängigkeit betrifft, etwas „verwöhnt“.

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    • Die DIE ZEIT berichtete vor ca. 3 Jahren über eine Dokumentation: »Dennoch sind es die Verwicklungen zwischen Konzernen und der WHO, die den Film spannend machen – und von denen er noch weitere zu bieten hat. Etwa als David McCoy, einer der führenden Experten im Bereich Weltgesundheit, zu Wort kommt: Die Agenda der WHO werde immer mehr von privaten Spendern bestimmt, vor allem von Bill Gates, sagt der. Würde die Bill & Melinda Gates Foundation aufhören, jährlich Millionen US-Dollar nach Genf zu schicken, würde die WHO womöglich in sich zusammenfallen. Entsprechend großen Einfluss habe der Milliardär auf das inhaltliche Programm. « – https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-03/who-unabhaengigkeit-bill-gates-film/komplettansicht

      Und es darf nicht sein, dass private Geldgeber bestimmen dürfen, für welchen Zweck ihre milden Gaben ausgegeben werden sollen. Da haben die Staaten, die solche Vermögen zugelassen haben, etwas in ihrer Steuer- und Abgabenpolitik falsch gemach. Solche Gelder gehören unter demokratische Kontrolle und derern Verwendung muss demokratischer Mitbestimmung unterliegen.

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