He had a dream.

“ … Als die Architekten unserer Republik die großartigen Worte der Verfassung und der Unabhängigkeitserklärung schrieben, unterzeichneten sie einen Schuldschein, zu dessen Einlösung alle Amerikaner berechtigt sein sollten. Dieser Schein enthielt das Versprechen, dass allen Menschen — ja, schwarzen Menschen ebenso wie weißen — die unveräußerlichen Rechte auf Leben, Freiheit und der Anspruch Glück garantiert würden. Es ist heute offenbar, dass Amerika seinen Verbindlichkeiten nicht nachgekommen ist, soweit es die schwarzen Bürger betrifft. Statt seine heiligen Verpflichtungen zu erfüllen, hat Amerika den Negern einen Scheck gegeben, der mit dem Vermerk zurückgekommen ist: „Keine Deckung vorhanden“. Aber wir weigern uns zu glauben, dass die Bank der Gerechtigkeit bankrott ist. Wir weigern uns zu glauben, dass es nicht genügend Gelder in den großen Stahlkammern der Gelegenheiten in diesem Land gibt. So sind wir gekommen, diesen Scheck einzulösen, einen Scheck, der uns auf Verlangen die Reichtümer der Freiheit und die Sicherheit der Gerechtigkeit geben wird. Wir sind auch zu dieser merkwürdigen Stätte gekommen, um Amerika an die grimmige Notwendigkeit des Jetzt zu erinnern. Jetzt ist nicht die Zeit, in der man sich den Luxus einer „Abkühlungsperiode“ leisten oder die Beruhigungsmittel langsamen, schrittweisen Fortschritts einnehmen kann. Jetzt ist die Zeit, die Versprechungen der Demokratie Wirklichkeit werden zu lassen. Jetzt ist die Zeit, aus dem dunklen und trostlosen Tal der Rassentrennung aufzubrechen und den hellen Weg der Gerechtigkeit für alle Rassen zu beschreiten. Jetzt ist die Zeit, unsere Nation aus dem Treibsand rassischer Ungerechtigkeit zu dem festen Felsen der Brüderlichkeit emporzuheben. Jetzt ist die Zeit, Gerechtigkeit für alle Kinder Gottes Wirklichkeit werden zu lassen. Es wäre verhängnisvoll für diese Nation, wenn sie nicht die Dringlichkeit der gegenwärtigen Lage wahrnehmen würde. …

Martin Luther King Jr., 28.8.1963
https://ewigkite.de/glaubenssachen/38-angedacht/740-i-have-a-dream-text-in-deutscher-uebersetzung


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Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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Eine Antwort zu He had a dream.

  1. Sandra Matteotti schreibt:

    Wir haben alle Träume. Und sie sind immer gross. Und wir sehen sie gefährdet durch die anderen. Die, welche ganz offensichtlich Fehler machen. Und wir übersehen dabei so oft unsere eigenen kleinen Vergehen. Sie wiegen ja nicht. Im Vergleich. Und doch denke ich, dass genau da der Boden ist, auf dem das Grosse gedeihen kann… ich habe heute dazu auch geschrieben: https://denkzeiten.com/2020/06/02/vorurteile/

    Vielleicht liege ich falsch… aber ja, ich denke, wir sollten erst mal im Kleinen bei uns anfangen. Das würde schon viel bringen, täte es jeder. Das wäre dann aber echt gelebt. Nicht einfach geteilt, weil es medienwirksam ist.

    Gefällt 2 Personen

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