Die Gier nach Lachs | ARTE

Unter den Speisefischen steht der Lachs weltweit auf einem Spitzenplatz.
Jährlich produziert die Lachsindustrie in ihren Meeres-Fischfarmen rund um den Globus 2,6 Millionen Tonnen.
Das hat dramatische Folgen für die Natur, für Pflanzen, Tiere und Menschen.

Der Dokumentarfilm schildert den Teufelskreis globaler Eingriffe der Lachsindustrie in Naturkreisläufe.

Der Lachs gehört zu den beliebtesten Speisefischen der Welt. Er landet als Räucherware, Sushi oder Filet auf dem Teller und fehlt auf keinem Frühstücksbuffet.

In Deutschland wird keine andere Fischart häufiger konsumiert. Einst eine Delikatesse, sind Lachsprodukte heute in jedem Discounter zu finden. Da der enorme Bedarf nicht allein durch Wildfänge gedeckt werden kann, werden immer mehr Tiere in Unterwasserfarmen gezüchtet – mit dramatischen Folgen für die Natur, für Pflanzen, Tiere und Menschen.

Die Dokumentation schildert einen Teufelskreis und zeigt bisher unbekannte Zusammenhänge.

In Norwegen, Hotspot der Lachsindustrie, soll die Zuchtmenge bis zum Jahr 2050 verfünffacht werden. Bis dahin soll die norwegische Fischindustrie ein Umsatzpotenzial von 50 Milliarden Euro erreichen! Dabei sind die Probleme omnipräsent. Allein 2018 starben 50 Millionen Lachse aufgrund schlechter Bedingungen in Zuchtbetrieben.

In Chile haben die Fäkalien der Zuchtlachse bereits ganze Fjorde übersäuern lassen. Zudem klagen Angestellte der Lachsfarmen dort seit Jahren über schlechte Arbeitsbedingungen. Die billige, aber artfremde Fütterung mit Soja schafft einen weiteren Teufelskreis.

Für den Soja-Anbau werden im Amazonasgebiet riesige Regenwaldflächen gerodet.

Die Dokumentation rückt erstmals die globalen Zusammenhänge anhand konkreter Beispiele in den Fokus.
Renommierte Experten erläutern, wo die Grenze des ökologisch und ethisch Vertretbaren liegt.
Außerdem präsentiert sie Möglichkeiten einer nachhaltigen Fischwirtschaft.

Quelle: Die Gier nach Lachs | ARTE


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Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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