Deutschlandfunk – Presseschau aus deutschen Zeitungen

» […] „Es ist, so formulierte es der demokratische Senator Chris Coons, als erlebe das Land die Spanische Grippe von 1918, den Börsencrash von 1929 und die Rassenunruhen von 1968 alle auf einmal. An der Spitze des Staates aber steht ein zu Empathie unfähiger Populist, der um sich kreist und um sich schlägt, dabei viel einreißt, aber wenig aufbaut“, vermerkt die F.A.Z.

Die BERLINER ZEITUNG notiert: „Vielleicht konnte man bisher noch geteilter Meinung sein, ob Donald Trump geeignet für das Amt des Präsidenten der USA ist. Spätestens jetzt ist klar: Nein, er ist es nicht. In einer Krisensituation muss ein Präsident in der Lage sein, das gespaltene Land zusammenzuführen, zur Beruhigung und Verständigung aufrufen. Trump tut das Gegenteil. Er bedroht demonstrierende Bürger mit dem Einsatz von Militär, er sympathisiert mit rassistischer Polizeigewalt und provoziert mit seinen Tweets immer neue Ausschreitungen. Es blutet jedem Freund der USA das Herz zu sehen, in welch miserablen Zustand dieser Präsident das Land geführt hat.“ So weit die BERLINER ZEITUNG.

Die TAGESZEITUNG sieht in den Protesten auch eine Chance: „Jetzt ist der Zeitpunkt, um rassistische Polizeigewalt per Gesetz zu verbieten. Jetzt ist der Zeitpunkt, um Krankenversicherungen für alle einzuführen. Und jetzt ist der Zeitpunkt, um Mindestlöhne durchzusetzen, von denen die Beschäftigten leben können. Mit Donald Trump ist nichts davon zu erreichen. Trotz dieser mangelnden Repräsentation an der Spitze waren die Aussichten der Bewegung auf radikale Veränderungen lange nicht besser. Der nötige Druck von unten ist da. Er kann dafür sorgen, dass die Bundesstaaten dort aktiv werden, wo die Bundesregierung versagt. So würden sie der Protestbewegung zeigen, dass sie verstanden haben, zugleich dem Rest des Landes den Weg weisen und den nächsten Präsidenten, den nächsten Kongress, unter Zugzwang setzen.“ […] «

Quelle: Deutschlandfunk – Presseschau aus deutschen Zeitungen


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Eine Antwort zu Deutschlandfunk – Presseschau aus deutschen Zeitungen

  1. nandalya schreibt:

    Die US-Presse lässt deutsche Medien weiter Politik machen.

    Gefällt 1 Person

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