„Ernährung ist eine Religion. Und Fleischesser sind ihre radikalsten Verfechter.“

» […] für die Erkenntnis, dass wir unseren Fleischkonsum mindestens drastisch reduzieren müssen, braucht es eigentlich nicht einmal Studien zur Abholzung des Regenwaldes, zur Sojaproduktion oder gesundheitlichen Risiken eines zu hohen Fleischkonsums. Es ist so einfach wie bitter: Für Tierprodukte leiden und sterben Lebewesen. Die Haltung von Tieren verursacht riesige Mengen an CO2 und verbraucht Unmengen an Wasser und Getreide. Die Ausscheidungen all der Tiere in Massentierhaltung schädigen Böden. Die Antibiotika, die den Tieren aufgezwungen werden, könnten Resistenzen fördern. Das sind bereits ausreichend viele Gründe. Gute Gründe. Absolut gewichtig genug, um deswegen seine Ernährung zu überdenken — und umzustellen.
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die widerlichen Kommentare von Fleischessern in sozialen Medien wie Facebook [haben] den finalen Ausschlag gegeben. Sie haben mich dem Veganismus geradezu in die Arme getrieben und mich dazu gebracht, auch jetzt noch, nach meinem Fastenmonat, überwiegend vegan zu essen.
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Alle empören sich über Hundeschlachtfeste in China, alle finden Kälbchen und Lämmer irre niedlich, alle sprechen sich gegen Tierquälerei aus, aber wenn ein Veganer sagt, dass er es ethisch nicht vertretbar findet, die abartig ausgeartete Massentierhaltung zu unterstützen, ist er gleich ein missionierender Fanatiker. […]
Es genügt schon seine bloße Existenz, um Fleischesser zu irrationalen, hasserfüllt provokanten Pseudo-Komödianten zu machen, die völlig unlustige Witzchen wie „darauf brate ich mir jetzt erst mal ein lecker Steak“ unter Artikel über beispielsweise die schlimmen Zustände in Großställen oder den viel zu hohen Fleischkonsum der Deutschen schreiben. Wie degeneriert muss man für sowas sein, frage ich mich?
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dass täglich zwei Millionen Tiere in Deutschland unter grauenvollen Bedingungen gehalten, mit Medikamenten zugeschüttet und unter vollkommen unwürdigen Umständen getötet und zerhackstückt werden? […]
Mehr als zwei Millionen Tiere pro Tag!

Seit fast zwei Jahrzehnten pendelt der Fleischkonsum in Deutschland ziemlich stabil um die 60 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Sechzig Kilo! […]
gut 98 Prozent des heute in Deutschland verzehrten Fleisches [stammen] aus der Massentierhaltung.
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Weil ich […] weiß, […] dass dieser Horrorfilm-Stoff [ein Video aus einem Massentierhaltungsbetrieb], der da abläuft, völlig inakzeptabel ist. […] Weil wir […] verdrängen […], dass Millionen Tiere leiden und wir diesen Planeten zugrunde richten, den einzigen Heimatplaneten, den wir haben — nur, weil wir Fleisch so lecker finden.
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Aussagen wie „Fleischessen gehört zu unserer Kultur“ und „das haben wir eben schon immer so gemacht“ sind so dermaßen flach und unsinnig, dass einem angesichts so viel Plumpheit kaum eine Reaktion darauf einfallen mag.
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70 Prozent des weltweiten Soja-Anbaus dient allein als Futtermittel für die Fleischproduktion. Darüber hinaus gibt es kaum einen größeren Wasserverbraucher in Deutschland als die tierische Landwirtschaft. Für ein lächerliches Kilogramm Fleisch wird so viel Wasser benötigt, dass man von der gleichen Menge Wasser ein ganzes Jahr lang jeden Tag duschen könnte.
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Denken wir doch mal […] darüber nach, was hinter dem in Plastik eingeschweißten Kilo Hackfleisch für 1,99 Euro stecken muss und was genau wir mit unserem Kauf unterstützen. […] «

Lisa Schönhaar :: Business Insider
:: November 2019 & 13.06.2020 :: Ich habe einen Monat lang vegan gelebt und musste mich der unangenehmen Wahrheit über Fleischesser stellen :: https://www.businessinsider.de/wissenschaft/ernaehrung/veganer-veregtarier-kommentar-einer-fleischesserin-r/

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Über Red Skies Over Paradise

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