„Man kann nicht gegen Gewalt sein und gleichzeitig Lebewesen essen und ausbeuten.“

» […] Als Feministin und Verteidigerin von Menschenrechten bin ich gegen jede Art von Ausbeutung, Unterdrückung und Gewalt.
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Man kann nicht gegen Gewalt sein und gleichzeitig Lebewesen essen und ausbeuten. Für mich gibt es keinen Feminismus ohne Veganismus. Veganismus ist die einzig faire Wahl, wenn wir uns um Tierrechte kümmern. Wenn es darum geht, den veganen Lebensstil in meine politische Arbeit zu übertragen, beeinflusst und bestimmt er häufig sogar die von mir ergriffenen Maßnahmen.
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Mein Hauptziel ist es, die Kommission und die Abgeordneten davon zu überzeugen, dass ein nachhaltiges Lebensmittelsystem ohne eine drastische Umgestaltung der Fleisch- und Milchindustrie nicht möglich ist.
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ich kann es überhaupt nicht verstehen, wie man für Tierrechte kämpfen oder sagen kann, dass man Tiere liebt, während man ein Steak und ein Rührei isst und einen Kaffee mit Kuhmilch trinkt. Auf diese Weise beteiligt man sich an der Ausbeutung und Tötung von Tieren und bezahlt jemanden, der Tiere ausbeutet oder tötet.
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dass wir die Art und Weise, wie wir Tiere züchten sowie tierische Produkte herstellen und konsumieren, vollständig ändern müssen. Dies liegt daran, dass der Tiersektor für 70% der Treibhausgasemissionen aus der EU-Landwirtschaft verantwortlich ist. Wir können unser Nahrungsmittelsystem niemals als nachhaltig bezeichnen, ohne die industrielle Tierhaltung einzustellen.
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Wir müssen damit beginnen, aus der Tötung und der Ausbeutung von Tieren überhaupt auszusteigen. […] «

Dr. Sylwia Spurek, Corinna, Stefan, Nora :: Sozis für Tiere :: 30.07.2020 :: MdEP Spurek: Wenn wir Tierrechte ernst nehmen, ist der Veganismus die einzig sinnvolle Wahl :: https://sozis-tiere.de/mep-spurek-tierrechte-ernst-nehmen-veganismus-sinnvolle-wahl

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4 Antworten zu „Man kann nicht gegen Gewalt sein und gleichzeitig Lebewesen essen und ausbeuten.“

  1. Patrick Isso schreibt:

    Ich sehe das nicht ganz so extrem. Jedes Tierleid (ob lebenslange Haft und Qual, oder Misshandlungen, Tiertransporte, brutaler Umgang….) lassen meine Tränendrüsen zu Höchstform auf- bzw auslaufen.
    Und ja ich bin auch der Meinung, dass es keine artgerechte Tierhaltung gibt – das Widerspricht sich. Aber es gibt eine anpsruchsvolle und leidfreie Tierhaltung, bei der die Tiere möglichst naturnah leben können. Wenn ich ein Stück Käse einer Kuh, die auf riesigen Weiden gelebt und und nicht gelitten hat esse, ist das für mich ok. Und vegane Mayonaise ist leider eine Bitch.
    Ich gebe unterm Strich nicht mehr Geld für Vegane und verantwortungsvolle Produkte aus. Es steht halt möglichst wenig tierisches auf dem Speiseplan (z.B. Lughurt aus deutschen Lupinen). Und mein Körper dankt es mir.
    Letzter und wichtiger Punkt: Viele Teilzeitveganer rennen nun in den Supermarkt und kaufen in MEGA-viel Plastik eingeschweisste Produkte von den großen Konzernen. I.d.R muss Veganes ja identisch schmecken, wie Fleisch – Das ist Mumpitz. Da kaufen die Menschen Produkte mit Zutaten, die durch die ganze Welt verschifft werden und für die Regenwälder abgeholzt werden – und feiern sich, weil die Basis für alles Leben zerstört wird. Da lobe ich mich doch meine Streichelkuh bei meinem Bioladen, die sich dann irgendwann in seine Theke breit macht und 30,-€ – 50,-€ je Kilo kostet.

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    • Die Tiere für die Ernährung von 10 Milliarden Menschen (und wenn es auch nur der Sonntagsbraten wäre) können nicht gefüttert werden, ohne die Ressourcen der Erde zu erschöpfen.

      Wir können, ohne uns von Tieren zu ernähren, 10 Milliarden Menschen ernähren.

      Die qualitative Bandbreite pflanzlicher Produkte und pflanzlicher Küche ist genau so breit, wie die der tierischen Produkte und Küche. Es tut mir leid, dass du geschmachlich schlechte Erfahrungen mit pflanzlicher Ernährung gemacht hast.

      Auch unter den Pflanzen-Essern gibt es die gleiche Bandbreite wie in der restlichen Bevölkerung: es gibt diejenigen, die (fast) alles selbst herstellen und täglich frisch kochen und es gibt diejenigen, die (fast) ausschließlich Fertigprodukte kaufen.

      Sich pflanzlich ernährende Menschen lehnen ja nicht den Geschmack und die Gewürze tierischer Produkte ab, sondern die Ausbeutung und die damit verbundenen Qualen. Deshalb ist es völlig in Ordnung, wenn es pflanzliche Produkte gibt, die wie tierische Produkte schmecken.

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      • Patrick Isso schreibt:

        Da gebe ich dir recht, natürlich darf ein veganes Steak wie ein Steak schmecken. Aber wenn für ein veganes Steak Regenwald gerodet wird und die Zutaten quer um den Globus verschifft werden ist es leider aus meiner Sicht nur ein Schritt zur Seite und nicht nach vorne. Der Geschmack spielt dabei natürlich keine Rolle.
        Natürlich geht es mir nicht darum deinen Berichten infrage zu stellen – auf keinen Fall.
        Doch wenn ich sehe was von großen Konzernen als Alternative zu Fleisch angeboten wird, wird mir ganz anders. Und die großen verdrängen zunehmend die nachhaltigen und regionalen Produkte aus den Regalen.

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  2. Sybille Lengauer schreibt:

    Naja, der Mensch ist ein sehr ambivalentes Wesen. Man kann theoretisch alles sein. Gegen Gewalt, aber für die Todesstrafe zum Beispiel. Wir richten uns das dann in unserem Denksystem passend. Verhaltensbiologen können ein Lied davon singen.

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