„Ich finde es auf jeden Fall positiv, dass immer mehr Menschen darüber nachdenken und ihre Ernährung umstellen.“

» […] was aus unserer Sicht wirklich nötig wäre: nämlich die Tierindustrie abzuschaffen.
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Das ganze Geschäftsmodell funktioniert nur mit der Ausbeutung von Menschen und Tieren. Man presst aus beiden das meiste heraus.
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99 Prozent aller Schweine leben auf 0,75 Quadratmeter, auf Spaltenböden, wo sie nichts machen können, sich verletzen, sich gegenseitig anfressen und krank werden.
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Fast alle Masthühner kommen aus Anlagen mit 20.000 bis 50.000 Tieren. Selbst wenn man der Meinung ist, dass es Alternativen gibt: Mengenmäßig spielen die in Deutschland eine verschwindend geringe Rolle.
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Wir wollen eine ökologische und soziale Produktionsweise, die nicht mehr an Gewinn und Marktlogik orientiert ist. […] Auch weil Ernährung so existentiell ist und große Auswirkungen auf Umwelt und Klima hat, sollte man das nicht den Wettbewerbskräften überlassen.
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Wir brauchen Informations- und Bildungsarbeit über die Vorteile pflanzlicher Ernährung.
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Die meisten Menschen sind überzeugt, dass wir Tiere nicht unnötig töten und leiden lassen sollten. […] Die momentan existierende Nutztierhaltung ist unnötig, weil wir nicht auf diese Weise Tierprodukte produzieren müssen und ich würde sagen: Weil wir gar keine Tierprodukte produzieren müssen.

Sobald wir unnötiges Leid gegenüber Tieren ablehnen, müssen wir auch die aktuelle Nutztierhaltung ablehnen, und zwar inklusive der Biohaltung.
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Uns geht es darum, was man im Supermarkt, im Restaurant oder in der Kantine bekommt. Keines dieser Tiere hat glücklich auf der Weide gestanden.
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Die meisten Leute fänden es nicht in Ordnung, zehn Hunde auf wenigen Quadratmeter oder in Käfigen im Keller zu halten, wo sie nichts machen können, außer zu fressen. Bei Schweinen ist es nichts anderes.
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Meine erste Hoffnung wäre also, dass eine Massenbewegung entsteht, die sich für die Abschaffung der Tierindustrie einsetzt. Ähnlich wie es beim Thema Kohle oder Klima der Fall ist.
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Nicht zuletzt in Anbetracht der Klimakrise müssen wir die Gesellschaft grundlegend verändern, und zwar in kürzester Zeit. Es ist schon zu spät, dramatische Klimaveränderungen und ökologische Katastrophen zu verhindern, aber wir können sie noch abbremsen, und wir können die Landwirtschaft besser an veränderte Bedingungen anpassen. […] «

Fabian Goldmann interviewt Friederike Schmitz :: Telepolis :: 26.06.2020 :: „Ich hoffe, dass das Nichtessen von Tieren zur Normalität wird“ :: https://www.heise.de/tp/features/Ich-hoffe-dass-das-Nichtessen-von-Tieren-zur-Normalitaet-wird-4796080.html

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Eine Antwort zu „Ich finde es auf jeden Fall positiv, dass immer mehr Menschen darüber nachdenken und ihre Ernährung umstellen.“

  1. Ulli schreibt:

    Ja, die Zeit drängt, in vielerlei Hinsicht! Nicht einfach optimistisch zu sein und zu bleiben.
    Liebe Grüße
    Ulli

    Gefällt 1 Person

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