Weihnachten ohne Oma und Opa – Die Kolumnisten. Persönlich. Parteiisch. Provokant.

»Das ist alles eine große Kacke und was mich besonders ärgert, es wäre durchaus so leicht vermeidbar gewesen, wenn nicht Möchtegernkanzler Laschet und andere Polit-Komiker beim ersten Lockdown sehr schnell nach Lockerungen gerufen hätten. Kam ja gut an, man schielt halt auf die nächsten Wahlen. Hätten wir den ersten Lockdown noch konsequent zwei Wochen weiter durchgehalten, sähe manches anders aus. Stattdessen wurden in Bayern noch Starkbierfeste gefeiert. Oans, zwoa, Corona.«

»Mit den Intensivpatienten ist es wie mit den Seerosen, die am ersten Tag nur den halben Teich bedecken und am nächsten Tag schon den ganzen.«

»Wer die Regeln nicht einhält, muss dazu gezwungen werden. Wer meint, seine Quarantäne sei nur eine unverbindliche Empfehlung der Gesundheitsamtes, muss zur Einhaltung gezwungen und spätestens, wenn er das zweite Mal im Supermarkt erwischt wird, für die Restlaufzeit der Quarantäne unter Verschluss genommen werden.«

»Wer als verantwortlicher Politiker an die Eigenverantwortung und Solidarität der Bürger geglaubt hat, muss erwartungsgemäß enttäuscht sein. Überhaupt daran zu glauben, war allerdings auch sehr blauäugig. Wie kann man ernsthaft auf die Idee kommen, dass in einer Gesellschaft, in der jeder nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist, einer Egoistenrepublik, jemand aus Rücksichtnahme auf andere die Regeln einhält?«

»Gesetze funktionieren immer nach dem gleichen Prinzip. Jedes Gesetz besteht aus einem Tatbestand und einer Rechtsfolge, einem einfachen Wenn/Dann, dem simpelsten Algorithmus aller Zeiten. Das ist das erste was ich meinen Rechtskundeschüler einbimse: Der schönste Tatbestand ist für den Arsch, wenn es bei einem Verstoß keine spürbare Rechtsfolge gibt. Das ist bei Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht anders. Schilder aufstellen ist nett. Aber wenn es keine Sanktionen gibt, werden die als rotweiße Dekorationen betrachtet. Geldbußen helfen da bei entsprechend begüterten Rasern gar nichts, Fahrverbote und Führerscheinentzug schon. Die Sanktion muss als Preis für das unerwünschte Verhalten einfach zu hoch sein, als dass jeder ihn locker zahlen könnte.«

Quelle: Weihnachten ohne Oma und Opa – Die Kolumnisten. Persönlich. Parteiisch. Provokant.


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Eine Antwort zu Weihnachten ohne Oma und Opa – Die Kolumnisten. Persönlich. Parteiisch. Provokant.

  1. nandalya schreibt:

    Jeder darf eine Meinung haben. Problematisch nur, wenn sie nachweislich falsch ist.

    Gefällt mir

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