Aktuellster Tagesreport des RKI mit den Daten des DIVI-Intensivregisters (vom 05.01.21/17.12.20/01.11.20)

05.01.21

17.12.20

01.11.20

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15.11.20
» […] Tatsächlich steigen die DIVI-Zahlen seit Oktober massiv an und sind mit aktuell 3325 intensivmedizinsch behandelten Covid-19-Patienten auf einem historischen Höchststand. Betrachtet man jedoch die Anstiegsdynamik der vergangenen vier Wochen, kann von dem mehr oder weniger exponentiellen Wachstum vor dem 4.11. derzeit keine Rede mehr sein. (Die Aufnahme von ITS-Patienten aus Nachbarländern bringt bisher übrigens keine nennenswerte Statistik-Verfälschung). […] Aber selbst wenn die Wachstumsverlangsamung nicht fortschreitet: Nehmen wir den Durchschnitt der letzten vier Wochen (täglicher ITS-Bedarfszuwachs: 90 Plätze) als Kennzahl und rechnen dies bis Ende November (noch 16 Tage) hoch, ergibt sich bis dahin ein zusätzlichen Bedarf von 1.440 ITS-Plätzen (16 x 90 = 1.440). Das ist nur etwa die Hälfte des Spahn-Szenarios.

Es ist dennoch keine Frage: Bei derzeit 5500 freien Intensivbetten (Kinder-Intensivbetten nicht eingerechnet) und den bereits berichteten lokalen Engpässen, kann man sich mit Blick auf den kommenden Winter nicht entspannt zurücklehnen.

Eine rein hypothetische und angesichts der deutschlandweiten Verteilungsproblematik auch sehr theoretische Rechnung: Würde die Zahl der belegten Covid-19-Intensivbetten weiterhin täglich um 90 wachsen, wären die aktuell 5500 freien Plätze nach 61 Tagen, also Mitte Januar, belegt. Dann bliebe nur noch die Notfallreserve (11.820 ITS-Plätze), hinter deren Aktivierung aufgrund von Personalengpässen ein großes Fragezeichen steht. […] «
https://www.heise.de/tp/features/Zu-Weihnachten-bitte-keine-Massnahmenpakete-4960518.html?seite=all

https://www.intensivregister.de/#/reporting


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10 Antworten zu Aktuellster Tagesreport des RKI mit den Daten des DIVI-Intensivregisters (vom 05.01.21/17.12.20/01.11.20)

  1. kat. schreibt:

    Was für eine Diskussion!Wenn jemand wegen eines Herzinfarktes auf die ITS kommt und positiv getestet wird, dann kann es 1) sei, dass der Herzinfarkt auf Grund des Virus sich ereignet hat, und 2) ist es durchaus sinnvoll, einen positiven Herzinfarkt wie einen Covidpatienten zu behandelen, um die umliegenden und umarbeitenden Menschen nicht zu gefährden. Und ja, es gibt tatsächlich einen Pflegeintensivnotstand, und der Zustand ist jetzt nun mal so, weil sich Menschen die mit Covidpatienten arbeiten, selber infizieren, trotz Schutzmassnahmen, oder aber auch, weil sie nach 8 Stunden Tragens einer FFP2 Maske, eines MNS. und eines Visiers sowie 2erlei Plastikittel durchgeschwitzt einfach nimmer können.
    Aber wenn man uns belügt, warum bleiben wir dann nicht einfach zu Hause? Chillen im Garten, lassen uns krankschrieben, andere machen ja auch homeoffice, und ignorieren das alles. Löst sich vielleicht dann auch dann Rentenproblem. Dann kann die zurückbleibende Generation die Welt verbessern. Viel Spass dabei.

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  2. Maccabros schreibt:

    Nun ja, wenn an allem etwas Gutes ist, dann wird der Lügner in den USA deswegen abgewählt…

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  3. nandalya schreibt:

    Bitte die entsprechenden Zahlen der Vorjahre liefern, um die damalige Auslastung der Intensivbetten zu sehen. Sonst sind die aktuellen Zahlen wertlos.

    Hilfreich wäre bestimmt auch ein Blick auf das GrippeWeb des RKI: https://grippeweb.rki.de/Wochenberichte/2020/2020-42.pdf

    Interessante Zahlen, wie ich finde. Weniger Kranke als in den Vorjahren, aber Lockdown. Aber wer weiß, vielleicht war damals Covid-17/18/19 aktiv.

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    • Die obere Hälfte betrifft ausschließlich Covid-19-Patienten. Dazu kann es keine Vergleichszahlen geben.

      Die untere Hälfte sind die vorhandenen intensivmedizinischen Behandlungsbetten insgesamt. „Vor der Corona-Krise gab es in Deutschland bundesweit rund 28.000 Intensivbetten, davon 20.000 mit Beatmungsmöglichkeit. Diese waren durchschnittlich zu 70 bis 80 Prozent belegt.“ Zu Beginn der Krise wurden knapp 10.000 zusätzliche Betten mit Beatmungsmöglichkeiten geschaffen. Dies entspricht der Summe der Spalte „ITS-Betten insgesamt“. Tatsächlich belegbar sind aber weniger Betten, weil es nicht genügend Intensiv-Pflegekräfte gibt. Die Pflegedirektorin der Charité gab an, dass der Arbeitsmarkt an Intensiv-Pflegern leergefegt sei und zurzeit würden Nicht-Intensiv-Pflegekräfte Kurz-Schulungen erhalten.

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      • nandalya schreibt:

        Du hast mich missverstanden. Zur Zeit wird Panik wegen angeblicher Überlastung der Intensivbetten geschürt, um das Pandemie-Narrativ weiter zu befeuern. Die Zahlen der sind aber nicht höher, als in den Vorjahren auch. Eher niedriger. Davon abgesehen dürfen die Covid-19 Patienten ebenfalls bezweifelt werden. Wenn du mit einem „positiven Test“ und einem Herzinfarkt eingeliefert wirst und auf die Intensivstation kommst, zählst du als Corona-Patient. Das hat das RKI so bestimmt, du erinnerst dich vielleicht noch an unsere Diskussion vom Mai. Und dann wäre da noch das: https://www.journalistenwatch.com/2020/11/02/taktische-panikmache-intensivbetten/

        Danach sollte Klarheit herrschen. Ihr werdet schon wieder belogen.

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        • Ja, mag sein. Ich spreche schon lange, ohne Pandemie, vom „Bluff“, von der „Fälschung der Welt“. Es sei jedem noch einmal das gleichnamige Buch von Manfred Lütz empfohlen. Es lässt den/die Leser/in die Welt mit anderen Augen sehen, gerade weil die Dinge nicht konkret benannt werden. Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene. Wer seit 1983 nicht erkannt hat, dass er genasführt wird, der wird es auch jetzt nicht erkennen. Er wird es erkennen, wenn die Fassaden in sich zusammenfallen, er dahinter schauen kann und erkennt: gähnende Leere. Mag sein. Man weiß nie. Was kommt wird blutig werden, so oder so. Seit 1983 werden immer Symptome beklagt, nie gefragt, wer dafür verantwortlich ist, und brav gewählt, wer verantwortlich ist. Die Post-Demokratie begann am 06.03.1983. Die Twin-Towers sind das Synonym für unsere Demokratie. Das Narrativ spricht von einer Zerstörung von außen. Nein, die Zerstörung findet von innen statt. Meine blühende Fantasie reicht nicht aus, mir ein Happy End vorzustellen. Ich finde es äußerst spannend, die Entwicklung beobachten zu dürfen.

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          • castorpblog schreibt:

            Ich wusste schon immer, dass die Grünen den Weltuntergang eingeleitet haben.

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          • nandalya schreibt:

            1983 war ich noch nicht geboren. Kein Wunder, dass die Welt aus den Fugen geraten ist. Der musste jetzt sein ;-)

            Natürlich wird Deutschland auch von innen zerstört. Momentan wird die Polizei destabilisiert und quasi als Buhmann der Nation dargestellt. Das ist ebenso gefährlich, wie die schlechte Ausbildung mancher Beamter. Wie ich bereits in einem anderen Kommentar schrieb, einige dieser Typen gehören in keine Uniform.

            Du möchtest ein Happy End? Vielleicht wäre es an der Zeit mehr zu tun, als nur zu beobachten.

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          • gkazakou schreibt:

            ich hab jetzt erstmal nachsehen müssen, was das für ein ominöses Datum ist. Aha, Bundestagswahl in der BRD, die Grünen betreten die politische Bühne. Was noch? Die Sozialliberale Koalition gerät unter Druck, löst sich später im Jahr auf, Kohl wird Kanzler, Neuwahlen werden herbeigemogelt. Aber das ist erst im Dezember. Also, ich kann nicht erkennen, wie du darauf kommst, darin den Anfang vom Ende zu sehen. Hättest du die Bildung der Rotgrünen Koalition unter Schröder-Fischer genannt, verstünde ich es eher, denn sie führten die Bundesrepublik, kaum waren sie an der Macht, in den ersten Angriffskrieg, und zwar gegen ein wehrloses Nachbarland, das schon zuvor zweimal von deutschen Truppen maltraitiert wurde. Dass die Grünen sich zu Kriegstreibern entwickeln würden, hätte ich nicht gedacht, als sie sich als ökologische Partei gründeten. Aber leider sind sie es, heute mehr denn je. Und immer mit einem humanistischen Deckmäntelchen.

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          • Am 06.03.1983 bestätigte die Menge das erste Mal Helmut Kohl in seinem Amt. Seitdem verharrt die Republik in Angststarre. Sofort führte Kohl am 01.01.1984 das Privatfernsehen ein und der politische Diskurs auf der Straße und in den Kneipen endete. Bei allem, was du danach aufzählst, stimme ich dir zu. Eine Auflistung wäre sehr lang. Und eigentlich beginnt es mit der Aufdeckung Guillaumes und dem damit bezweckten Rücktritt Willy Brandts; Brandt war für das Establishment brandgefährlich.

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