Corona ist das Virus – Kapitalismus ist die Pandemie.

» [...] Die einen werfen den anderen vor, die Gefahr zu überhöhen, um die Freiheitsrechte zu stürmen. Die anderen wiederum bezichtigen die Gegner der Maßnahmen der Verharmlosung der Gefahr und deklarieren sie selbst damit zum gesellschaftlich unsolidarisch handelnden Gefahrenherd.
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ist zu sehen, dass die Spaltung der Gesellschaft in extrem Reich und extrem Arm beschleunigt wird. [...] die Armen sterben häufiger als die Reichen

Die einen sitzen eingepfercht in kleinen Wohnungen eng aufeinander, während die anderen in ihren parkähnlichen Gärten flanieren und in großen Räumen vor dem wärmenden Kamin sitzen.
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Das immer präsente Infektionsgeschehen wird verstärkt in der Unterschicht ausgeprägt sein ebenso wie die Übersterblichkeit. [...] Wer nichts hat [...] verliert schnell alles, und wer bereits hat, gewinnt schnell dazu.
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Das Modell, mit dem das Infektionsgeschehen konfrontiert ist, ist das Produkt von vierzig Jahren kapitalistischen Triumphgeheuls.
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Es [das andere Infektionsgeschehen] handelt sich dabei um ein bereits langes, aber nicht wirklich bekämpftes Virus. Es ist ein Derivat der kapitalistischen Krankheit, das besonders heimtückisch ist. Es wurde entwickelt in den Labors der Chicago School of Economics, die Laboranten nannten sich kokett die Chicago Boys.
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Letztere [Corona] kann sich so verheerend auswirken, weil das erste Virus, das des Wirtschaftsliberalismus, bereits hervorragende Vorarbeit geleistet hat. [...] «

Gerhard Mersmann :: Neue Debatte :: 15.10.2020 :: Infektionsgeschehen und das Politische :: https://neue-debatte.com/2020/10/15/infektionsgeschehen/ & https://form7.wordpress.com/2020/10/15/infektionsgeschehen/

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5 Antworten zu Corona ist das Virus – Kapitalismus ist die Pandemie.

  1. nandalya schreibt:

    Mit den 40 Jahren bin ich nicht, mit dem Rest völlig einverstanden. Aber egal wie lange schon, diese Kluft muss enden. Oder „wir.“ Sonst hat uns zwar kein Virus, aber die angeblichen Schutzmaßnahmen umgebracht.

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    • Ja, es sind mehr als 40 Jahre. Ich vernahm das Triumphgeheul spätestens mit Helmut Kohls Kanzlerschaft.

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      • nandalya schreibt:

        Dieser Mann war mir zutiefst unsympathisch. Das nur nebenbei. Ich glaube, dass wir aktuell den Turbomodus des seit Jahrhunderten herrschenden Kapitalismus sehen, der aber kurz vor dem Kollaps steht. Daher der durch / mit Corona beschleunigte Umbau der Wirtschaft und der Gesellschaft. Ich bin nun bestimmt keine Marxistin, aber „wir“ müssen diese Clique der Superreichen stoppen. Das „Wie“ scheint das Problem vieler zu sein. „Man“ duckt sich lieber und denunziert sich des eigenen Vorteils wegen, statt miteinander gegen die Krake vorzugehen. Das fängt bereits auf niedrigsten Niveau an und setzt sich gern auch in den Sozialen Netzwerken fort. Hier tobt blanker Hass. Etwa so: „Der / die hat mit Sand nach mir geworfen.“ Kindischer geht es kaum.

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        • Mit Beginn der 1980er Jahre wurde offensichtlich auch in den Schulen keine Streitkultur mehr eingeübt. In den 1970er Jahren hatten die Lehrer* noch Gestaltungsspielraum. Den haben ihnen die Kultusministerien nach und nach genommen.

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          • nandalya schreibt:

            Ich habe an meine Schulzeit gedacht. Aber ich bin wenig repräsentativ. Es stimmt schon, Deutsche können nicht sachlich streiten. Meist wird man persönlich / beleidigend. Das habe zumindest ich in den letzten Jahren als Bloggerin erlebt.

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