Niveauflexibel? Nein! Die Standards unseres Herzens sind glänzende Leitplanken, denen wir unbedingt folgen sollten.

» […] Denn, zumindest in Herzensdingen, bedeutet dieser Begriff nichts als Schmerz, Energie- und vor allem Zeitverschwendung.
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Eigentlich wissen wir ganz genau, was wir wollen. Und was wir nicht wollen. Wir könnten Listen mit unseren Ansprüchen und Vorstellungen füllen, die länger sind als die Brockhaus-Enzyklopädie. In der Theorie ist alles glasklar. Unsere Werte und Standards sind fest formuliert. In Stein gemeißelt, wie die zehn Gebote. Und wie sieht es in der Praxis aus? Furchtbar. Es sieht furchtbar in der Praxis aus.
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„Guck mal, meine Werte. Ich bin stark und frei und unabhängig. Ich weiß ganz genau, was ich will!“ Beeindruckend. Bis die Dinge ihren Lauf nehmen.
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„Was ist denn auf einmal los?“-Gedanke[…]
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Die Momente, die von Leichtigkeit, Unbeschwertheit und Schmetterlingen geprägt sind, werden immer seltener.
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Wir lesen den Subtext, den es nicht gibt, in alle Nachrichten und Handlungen hinein.
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weil wir etwas verwechselt haben. Nämlich die Realität mit unserer Vision.
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Das gefährliche „Was-wäre-Wenn“-Gedankenspiel, das uns süchtig werden lässt. […]

Wir sind zu Analphabeten geworden, die sich nur noch an den schönen, bunten Bildern in ihrem Kopf orientieren, anstatt einmal den Blick auf das zu richten, was schwarz auf weiß in dicken Lettern vor ihnen steht.
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Wir vergessen an einem bestimmten Punkt, nämlich an dem Punkt, an dem wir das erste Mal denken „diesmal könnte es wirklich der Eine sein!“, alles, was wir ursprünglich wollten.
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„Mag ich diesen Mensch mit seinem aktuellen Verhalten eigentlich noch?“ […]

Wir sind besessen von einer Vision, die es niemals in die Realität schaffen wird.
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Das sind ganz einfach Menschen, die offensichtlich keinen Platz in deinem Leben finden werden – und zwar, weil sie keinen Platz für dich in ihrem machen.
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Warum sollten wir denn jemanden wollen, der nicht den minimalsten Aufwand unternehmen möchte, um Zeit mit uns zu verbringen?

Um mit uns zu kommunizieren?

Und um mit uns gemeinsame Visionen davon zu entwerfen, was mal sein könnte?
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Denn, es ist genau andersrum: Wir wollten ihn nicht. Er war nicht gut genug.
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Sodass die Standards unseres Herzens so sehr glänzen, dass wir ihr Strahlen das nächste Mal nicht mehr übersehen können.
[…] «

Madame Fox  ::  Im Gegenteil!  ::  02.02.2020  ::  Ich bin genug! Warum wir die Standards unseres Herzens in die Höhe schrauben dürfen  ::  https://imgegenteil.de/blog/ich-bin-genug-warum-wir-die-standards-unseres-herzens-in-die-hoehe-schrauben-duerfen/


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Über Red Skies Over Paradise

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7 Antworten zu Niveauflexibel? Nein! Die Standards unseres Herzens sind glänzende Leitplanken, denen wir unbedingt folgen sollten.

  1. Christiane schreibt:

    „Niveauflexibel“ hatte ich auch noch nicht gehört. Ich glaube, Varianten davon kennt vermutlich jede Frau, aber wie sieht es bei Männern aus? 🤔😉
    Endlich-Abend-Grüße 😁⛅🍷🥨🧀👍

    Gefällt 1 Person

    • Zu Männern weiß ich nichts zu schreiben. Zu Frauen auch nicht. Über mich könnte ich etwas aussagen. – Wer antwortet auf die Frage „Allein oder niveauflexibel?“ mit „Allein.“? Wer hat die Geduld, die Gelassenheit, zu warten? Ich hatte im Blog vor Jahren Wilhelm Schmid aus der DIE ZEIT zitiert, da ging es um die Frage, ob man sich mit dem Spatz in der Hand zufrieden geben soll, wenn man die Taube auf dem Dach nicht erreicht. Wilhelm Schmid plädierte dafür, sich den Spatz in der Hand doch einmal näher zu betrachten und stellte die weitere Frage, wer alltagstauglicher sein wird: der Spatz oder die Taube. Anfangs freundete ich mich mit dem Gedanken des Spatzes an. Doch dann erinnerte ich mich an das Buch „Du bist mein Augenstern – was die Zeit aus Ehen macht“ und daraus an eine L(i)ebe(n)sgeschichte, die ich, interpretiert und verkürzt, erzähle: Nach dem Krieg heiraten ein Mann und eine Frau, bekommen Kinder, bauen ein Haus. Eines Tages, im angebrochenen Rentenalter, fährt er mit der Straßenbahn und sieht eine gleichaltrige Frau, und erkennt seine Jugendliebe; der Krieg und die Kriegsfolgen trennten die beiden damals – unauffindbar. Sie kommen ins Gespräch, er fährt „nach Hause“, packt den Koffer und zieht zu ihr. – Lieber die Taube auf dem Dach, als den Spatz in der Hand; es bekäme dem Spatz nicht (es sei denn, der Spatz weiß, dass er der Spatz ist). Für diese Haltung gälte es, Ängste zu überwinden. Liebe Grüße, Bernd

      Gefällt 1 Person

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