„Ohne die Bestäubung durch Bienen müssten wir auf Äpfel, Kirschen, Nüsse, Avocados, Sojabohnen, Spargel, Broccoli, Sellerie, Kürbisse und Gurken verzichten, ebenso auf Zitronen, Pfirsiche, Kiwis, Blau- und Erdbeeren.“

» […] Auch Bienen kommen wegen des Lockdown nicht zu ihren Bestäubungsplätzen. In Deutschland werden rund 80 Prozent der Pflanzen von Bienen bestäubt
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Warum in diesem Frühjahr mehr Bienen starben, hat indirekt mit den Corona-Maßnahmen zu tun: Um finanzielle Verluste auszugleichen, spritzten viele Bauern mehr Pestizide, was dazu führte dazu, dass viel mehr Bienen eingingen als sonst.
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Weniger stark betroffen von den Reisebeschränkungen rund um Corona waren europäische Imker, die sich innerhalb europäischer Staatsgrenzen bewegen durften. In Griechenland war es Imkern allerdings verboten, zwecks Bestäubung von Pflanzen lange Strecken zurückzulegen. Laut Fani Hatjina vom Hellenic Institute of Apiculture – mussten Bienen deshalb sogar verhungern.
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In der Region machen die Honigbienen oft mehr als drei Viertel aller beobachteten Bestäuber von Wildpflanzen aus. Bei den am häufigsten blühenden einheimischen Pflanzenarten war ihr Anteil sogar höher als 90 Prozent der Bestäuber. Dies sei „besorgniserregend“, fanden die Forscher.
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Der weltweite wirtschaftliche Nutzen der Bestäubung beträgt mehr als 153 Milliarden Euro.
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Ohne die Bestäubung durch Bienen müssten wir auf Äpfel, Kirschen, Nüsse, Avocados, Sojabohnen, Spargel, Broccoli, Sellerie, Kürbisse und Gurken verzichten, ebenso auf Zitronen, Pfirsiche, Kiwis, Blau- und Erdbeeren.

Dennoch verschwinden Honigbienen, Hummeln und Wildbienen zusehends. Forscher sehen die Ursachen vor allem in Insektengiften und Parasitenbefall.
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Mit der Aussaat von blühenden Wildpflanzen auf dem Balkon oder im Garten kann jeder einen kleinen Beitrag leisten, damit bestäubende Insekten in blütenarmen Landschaften nicht verhungern müssen.
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Susanne Aigner  ::  Telepolis  ::  21.05.2020  ::  Corona: Reisebeschränkungen für Bienen  ::  https://www.heise.de/tp/features/Corona-Reisebeschraenkungen-fuer-Bienen-4724184.html


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4 Antworten zu „Ohne die Bestäubung durch Bienen müssten wir auf Äpfel, Kirschen, Nüsse, Avocados, Sojabohnen, Spargel, Broccoli, Sellerie, Kürbisse und Gurken verzichten, ebenso auf Zitronen, Pfirsiche, Kiwis, Blau- und Erdbeeren.“

  1. nandalya schreibt:

    Die „kleinen“ Nebenwirkungen des Lockdowns zeigen deutlich, wie wenig durchdacht die Einschränkungen sind. Eine relativ kleine Clique von Profiteuren hat sich auf Kosten der Allgemeinheit massiv bereichert und verbirgt das unter dem Deckmantel von Gesundheit.

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  2. Wortverdreher schreibt:

    Schade, dass viele Menschen unter Natur ihren englischen Rasen verstehen, ohne zu verstehen, dass das ein biologischer Todesstreifen ist.

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    • Genau, jede/r Einzelne kann etwas für die Rettung der Bienen tun. Die Biene ist mein Modell für ernsthaften Willen der Politik, etwas für die Rettung der Erde zu tun. Jede/r weiß, dass die Biene vom Aussterben bedroht ist und wie wichtig sie für unser Ökosystem ist (in einigen Teilen der Erde müssen die Pflanzen bereits mühsam von Hand bestäubt werden, weil es keine Bienen mehr gibt). M.W. wird seitens der Regierenden und Parlamentarier nichts getan. Im Gegenteil, anstatt alle Pestizide o.ä. sofort zu verbieten, wird im Gegenteil die Erlaubnis für „Glyphosat“ Jahr für Jahr verlängert. Vorrang für Gewinnmaximierung.

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      • Wortverdreher schreibt:

        Nun, aber ein Verzicht auf „Glyphosat“ oder ähnliche Bienenvernichter ist der Landwirtschaft einfach nicht zuzumuten. Das wäre wirtschaftlich gesehen ja quasi wie ein Lockdown und welcher Wirtschaftszweig würde so etwas denn verkraften?

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