Coronamaßnahmen, Weltklimakonferenz | Presseschau | Deutschlandfunk

Deutschlandfunk – Presseschau aus deutschen Zeitungen

„Die Pandemiebekämpfungsstrategie von Bund und Ländern ist zumindest teilweise gescheitert. Unter anderem mit der Abschaffung kostenloser Bürgertests und dem zunehmenden Ausschluss Ungeimpfter vom öffentlichen Leben versuchte die Politik, Impf-Druck auszuüben. Da nun deutlich wird, dass selbst doppelt mit Biontech und Moderna gerüstete Personen das Virus weitergeben können, ist ein Umdenken überfällig. Zunächst einmal müssen wieder kostenlose Tests für alle eingeführt werden. Und auch wenn es zunächst verwunderlich klingt: 2G-Regelungen, also Ungeimpften den Zugang zu Gastronomie, Museen etc. zu verwehren, ist kontraproduktiv. Erstens hilft dies offenkundig kaum bei der Steigerung der Impfquote. Und zweitens sorgen 3G-Regelungen dafür, dass auch Ungeimpfte bei Kneipen- oder Kinobesuchen regelmäßig getestet werden.“ […]
– TAZ


„2G schließt einen Teil der Bevölkerung aus, trifft aber nicht immer die richtigen“ […] „Am dringendsten ist es, die Impflücken bei den Alten und sozial Schwachen zu schließen – die wird man mit 2G in Clubs, Restaurants und Theatern kaum zur Impfung motivieren. Stattdessen erhöht es die Polarisierung in der Gesellschaft. Gemeint sind nicht radikale Impfgegner, die eh nicht zu erreichen sind; sondern 2G spaltet auch die ‚normale‘ Bevölkerung.
– Allgemeine Zeitung


„Die Quote von mehr als zwei Drittel doppelt Geimpfter hat landauf, landab die Sorglosigkeit steigen lassen. Warum auch sich testen lassen? Zumal die Politik die Vorbeugung voreilig und fahrlässig erschwert hat: Die Impfzentren wurden geschlossen, und kostenlose Bürgertests gibt es auch nicht mehr. Letzteres sollte den Druck auf Ungeimpfte steigern – leider erfolglos. Stattdessen zeigen die drastisch steigenden Infektionszahlen, wie krass die politischen Fehleinschätzungen waren. Zumindest eine von ihnen könnte nun schleunigst dadurch korrigiert werden, indem die kostenlosen Bürgertests wieder eingeführt werden“
– Kölner Stadt-Anzeiger


„Bei der aktuellen Corona-Politik kann man nur den Kopf schütteln“„Wir erleben geschäftsführende Minister, die nichts mehr entscheiden können. Und wir sehen Ampel-Verhandler, die noch nicht so können, wie sie wollten. Bei alledem scheint der Bund-Ländergipfel aus der Mode gekommen zu sein. Traf man sich bei minimalen Inzidenzzahlen fast schon im Wochenrhythmus, sieht man nun, wo die Werte bedrohlich geworden sind, keine Veranlassung mehr für Krisengespräche. Aber vielleicht ist das auch gut so. Das Chaos ist ja groß genug.“
– Heilbronner Stimme


„Es rächt sich einmal mehr, dass in dieser Pandemie immer wieder Versprechungen gemacht werden, die sich als vorschnell, unüberlegt, unhaltbar herausstellen“ […] „Das Versprechen, es werde keine Impfpflicht geben, schnürt der Politik den Hals ab. Auch das Versprechen, für Geimpfte werde es keinerlei Einschränkungen geben, entpuppt es sich als ein Klotz am Bein. Es ist absehbar, dass 2G nicht viel bewirken wird. Dafür ist die vierte Welle bereits zu stark. Man erinnere sich zurück, als die Schließung der Gastronomie allein Corona nicht bremsen konnte. Zumal darüber, wo sich aktuell die Menschen anstecken, keine Daten vorliegen. Der Sturmlauf der Gastronomen gegen 2G gleicht dennoch Katzenjammer. Trotz der dramatischen Entwicklung der letzten Wochen unternahm die Branche keinerlei Anstrengung, 3G in ihren eigenen Räumen konsequent durchzusetzen“
– Freie Presse


„In den besonders dramatischen Momenten der Pandemie waren es nicht nur Verbote, die Schlimmeres verhinderten. Es war mindestens genauso sehr die Vernunft einer großen Mehrheit der Bevölkerung. Die meisten haben die Gefahr ernst genommen. Damit das auch in der vierten Welle passiert, müssen die politisch Verantwortlichen wieder zu einer klaren, gemeinsamen Botschaft zurückfinden.“
– Augsburger Allgemeine


„Den Mächtigen dieser Welt ist die Zukunft des Planeten egal. Die kaputte Erde lässt sich bequem an eine jüngere Generation vererben, während der finanzielle Profit von Konzernen und Staaten rückblickend in den 2020er Jahren zumindest stimmte. Um noch die Kurve zu kriegen, müssen die Maßnahmen der Staaten drastischer ausfallen“
– Oldenburgische Volkszeitung

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Eine Antwort zu Coronamaßnahmen, Weltklimakonferenz | Presseschau | Deutschlandfunk

  1. nandalya schreibt:

    Was sich rächt, ist die bisher einseitige und unkritische Berichterstattung der deutschen Journalisten-Darsteller und staatlich finanzierten Hetzern wir Correctiv, die wichtige Stimmen wie Dr. Wodarg, Professor Hockertz und Professor Bhakdi diskreditiert und mundtot gemacht haben. Im Nachhinein aufzuheulen und immer noch zu leugnen, dass erst die experimentellen Spritzen die Lage verschlechtert haben, ist Verblödung auf höchstem Niveau.

    Gefällt 1 Person

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