Die Boulevardisierung der Politik.

» […] Oder glaubt irgendjemand, es sei möglich, der nächsten und der übernächsten Flutkatastrophe zu begegnen, indem man wieder 30 Milliarden Euro oder so mobilisiert? Oder eine Außenpolitik zu betreiben, die einfach mal so tut, als hätten sich die geopolitischenVerhältnisse nicht durchaus radikal zu ungusten von Old Europe verändert? Fragen nach derlei Dingen hätten mich in Zeiten des Wahlkampfs schon interessiert, aber die Medien interessieten sich dann doch eher für die Söder-Laschet-Show. Oder so. […] «

  • Harald Welzer in taz FUTURZWEI, 19/2022, Seite 10 im Artikel „MACHEN!„, 14.12.2021, https://taz.de/!p5099/

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3 Antworten zu Die Boulevardisierung der Politik.

  1. nandalya schreibt:

    Man begradigt Flussläufe, baut Häuser am Ufer und jammert dann, wenn der böse Fluss bei Starkregen, den es angeblich noch nie vorher gegeben hat, über die Ufer tritt. Ist das Dummheit oder Naivität?

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    • » […] Die Marke fürs Hochwasser von 1910 liegt bei einem Meter, die für 1804 bei 2,20 Meter und die rote von 2021 bei 3,50 Meter an der Oberkante des ersten Stocks. Woraus manche Dernauer den Schluss ziehen, die Extremflut von Mitte des Jahres sei die absolute Ausnahme, nie dagewesen und auch künftig nie mehr zu erwarten. […]

      „Der Abfluss Q ist das Ergebnis der Fließgeschwindigkeit multipliziert mit der durchströmten Fläche. Die durchströmte Fläche ergibt sich aus dem Wasserstand, der Wasserhöhe, multipliziert mit der Talbreite.“

      Eine Rechnung, die den Wissenschaftler zu der Erkenntnis führt: Das Hochwasser von 2021 hatte die gleiche Größenordnung wie das von 1804.
      „Der Wasserstand selber war dieses Jahr deutlich höher, das stimmt, das ist aber kein Widerspruch, denn 1804 waren die Orte wesentlich kleiner, in ihrer Flächenausdehnung.“
      […]

      „Das Wasser hatte freie Bahn innerhalb des Talbodens. Wenn wir uns heute die Ortslagen wie Dernau, jeden beliebigen Ort im Talboden ansehen, dann ist der sehr weit ausgedehnt. Und jetzt steht die Fläche der Gebäude dem Wasser im Weg. Damit ist die sogenannte durchströmte Fläche in dem Talboden kleiner geworden, und die gleiche Wassermenge staut sich höher auf. Das erklärt, dass wir die gleichen Abflüsse 1804 wie 2021 hatten, aber dieses Jahr einen deutlich höheren Wasserstand.“ […] «

      https://www.deutschlandfunkkultur.de/nach-der-flutkatastrophe-im-ahrtal-leben-mit-dem-risiko-100.html

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      • nandalya schreibt:

        Ich empfehle die Flurbereinigung und Versiegelung der Landschaft durch Straßenbau in den Fokus zu nehmen. Auch die Trichterlage des Ahrtals. Dann kommen wir der Wahrheit deutlich näher. Davon abgesehen bestreitet niemand, dass sich das Klima immer wieder ändert. Die Toten gehen auf das Konto der Politiker. In RLP sucht man noch immer verzweifelt nach „dem Schuldigen.“ Anders ausgedrückt, man versucht den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

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