About

Out in the park children were playing | Though it was dark, the sky glowed red | People were stunned, everyone’s waiting | Nobody knew why, but they know it now


Wo aus Übermut Sanftmut und
aus Wankelmut Wandelmut wird,
wo aus Eigensinn Gemeinsinn,
aus Leid Mitleid,
aus Hartherzigkeit Barmherzigkeit,
aus Vergeltung Vergebung,
aus Sorge Fürsorge und
aus dem Geschöpf des Mitgeschöpf wird,
da erst wird aus dem Menschen ein Mitmensch.
[Friedrich Schorlemmer, 18.10.2002]


besser:

Aktivität | Aufmerksamkeit | Aufstehen | Authentizität | Berge | Bescheidenheit | blau | Charakter | Cola | da sein | Demut | Denken | Direktheit | Draußen | Ehrlichkeit | Eis | Empathie | Entschleunigung | Erinnern | Ertragen | Espresso | Extrovertiertheit | Freilandhaltung | Fröhlichsein | Frühling | Fühlen | Geduld | Georg Schramm | Gerechtigkeit | Gespräche | Gespür | Gradlinigkeit | Großzügigkeit | Habseligkeiten | Hagen Rether | Happy End | Herbst | Herz | Hoffnung | Idealismus | Integrität | Ironie | Intuition | Ja | Jetzt! | jraaduss | Juni | Kaffee | Kindlichkeit | Kino | Kleinkunst | Kreativität | Kunst | Lachen | Leben | Lebensfreude | Lesen | Liebe | links | Loslassen | Luftschlösser | Mailen | Meer | meine Arbeit | Melancholie | Mitsingen | Musik | Mut | Nach-Denken | Natur | Neugierde | Nonsens | Nächstenliebe | Offenheit | orange | Philosophieren | Recht | Romantik | Rückgrat | Rücksicht | Sarkasmus | Schlichtheit | Schnapsideen | schwarzer Humor | Selbstironie | Sensibilität | September | Spaziergänge | Spontaneität | Stolpersteine | Strand | Tapferkeit | Tiere | Tierrechte | Toleranz | Treibenlassen | Treue | Unfug | Unsinn | vegan | vegetarisch | Verlässlichkeit | Verrücktheiten | Vertrauen | Wahrhaftigheit | wiederkommen | Willensstärke | Wind | Wortspielereien | Wärme | Ziele | Zorn

schlechter:

Ahnungslosigkeit | Anbiederung | Angst | Arroganz | Atomkraft | Ausbeutung | Bodenhaltung | Chatten | Denken | Dummheit | Egoismus | Engstirnigkeit | Fantasielosigheit | Flucht | Gedanken | Gedankenlosigkeit | Geiz | Gewalt | Gier | Hass | Herzschmerz | Hitze | Ideenlosigkeit | Ideologie | Ignoranz | Introvertiertheit | Käfighaltung | Kälte | Kompliziertheit | Lähmung | Liegenbleiben | Luxus | Massentierhaltung | Mensch | Milchreis | Mitte | Nazis | Nein | November | Ohnmacht | Rache | rechts | Resignation | Rücksichtslosigkeit | Sabberfäden | Sachlichkeit | Schleimen | Schmerzen | Schwüle | Seife im Auge | SMS | Sprunghaftigkeit | Sterben | Stubenhocken | Stummhneit | Unaufrichtigkeit | Ungeduld | Ungerechtigkeit | Unrecht | Unsensibilität | Unterhaltungsfernsehen | Unzuverlässigkeit | Verdrängung | Vergessen | Volksmusik | Winter | Wut


 

»Ich glaube nicht an die „böse“ Natur des Menschen, ich glaube, daß er das Schrecklichste tut aus Mangel an Phantasie, aus Trägheit des Herzens.
Habe ich nicht selbst, wenn ich von Hungersnöten in China, von Massakern in Armenien, von gefolterten Gefangenen auf dem Balkan las, die Zeitung aus den Händen gelegt und, ohne innezuhalten, mein gewohntes Tagewerk fortgesetzt? Zehntausend Verhungerte, tausend Erschossene, was bedeuten mir diese Zahlen, ich las sie und hatte sie eine Stunde später vergessen. Aus Mangel an Phantasie. Wie oft habe ich Hilfesuchenden nicht geholfen. Aus der Trägheit meines Herzens.
Würden Täter und Tatlose sinnlich begreifen, was sie tun und was sie unterlassen, der Mensch wäre nicht des Menschen ärgster Feind.
Die wichtigste Aufgabe künftiger Schulen ist, die menschliche Phantasie des Kindes, sein Einfühlungsvermögen zu entwickeln, die Trägheit seines Herzens zu bekämpfen und zu überwinden.« – Ernst Toller, „Eine Jugend in Deutschland“ –


 

Was keiner wagt, das sollt ihr wagen. | Was keiner sagt, das sagt heraus. | Was keiner denkt, das wagt zu denken. | Was keiner anfängt, das führt aus. | | Wenn keiner ja sagt, sollt ihr´s sagen. | Wenn keiner nein sagt, sagt doch nein. | Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben. | Wenn alle mittun, steht allein. | | Wo alle loben, habt Bedenken. | Wo alle spotten, spottet nicht. | Wo alle geizen, wagt zu schenken. | Wo alles dunkel ist, macht Licht.
[Konstantin Wecker/Lothar Zenetti: Was keiner wagt]


 

– Die Erde gehört uns allen

So wie der Sand, den man am Grabe uns
Eines Tages freundlicherweise
Nachwerfen wird

– Aber im Leben gehören

Die Armen den Reichen
Die Dummen den Klugen
Die Geschlagenen den Verschlagenen
Die Gläubigen der Kirche
Die Schwarzen den Weißen
Die Naiven den Raffinierten
Die Schweigenden den Schwätzern
Die Friedfertigen den Streitsüchtigen

– Die Erde aber könnte uns allen gehören

Wenn dein Haus auch mein Haus
Mein Geld auch dein Geld
Dein Recht auch mein Recht
Mein Los auch dein Los
Dein Kleid auch mein Kleid
Mein Glück auch dein Glück
Dein Leid auch mein Leid
Wäre.

[Hanns Dieter Hüsch, in: „Teile und herrsche nicht“]


Auschwitz beginnt da, wo jemand im Schlachthof steht und denkt, es sind ja nur Tiere.
[Adorno]


 

„Ich entziehe einer Gesellschaft das Vertrauen, die aus Menschen besteht und trotzdem auf der Angst vor dem Menschlichen gründet.
Ich entziehe einer Zivilisation das Vertrauen, die den Geist an den Körper verraten hat.
Ich entziehe einem Körper das Vertrauen, der nicht mein eigenes Fleisch und Blut, sondern eine kollektive Vision vom Normalkörper darstellen soll.
Ich entziehe einer Normalität das Vertrauen, die sich selbst als Gesundheit definiert.
Ich entziehe einer Gesundheit das Vertrauen, die sich selbst als Normalität definiert.
Ich entziehe einem Herrschaftssystem das Vertrauen, das sich auf Zirkelschlüsse stützt.
Ich entziehe einer Sicherheit das Vertrauen, die eine letztmögliche Antwort sein will, ohne zu verraten, wie die Frage lautet.
Ich entziehe einer Philosophie das Vertrauen, die vorgibt, dass die Auseinandersetzung mit existentiellen Problemen beendet sei.
Ich entziehe einer Moral das Vertrauen, die zu faul ist, sich dem Paradoxon von Gut und Böse zu stellen und sich lieber an »funktioniert« oder »funktioniert nicht« hält.
Ich entziehe einem Recht das Vertrauen, das seine Erfolge einer vollständigen Kontrolle des Bürgers verdankt.
Ich entziehe einem Volk das Vertrauen, das glaubt, totale Durchleuchtung schade nur dem, der etwas zu verbergen hat.
Ich entziehe einer Methode das Vertrauen, die lieber der DNA eines Menschen als seinen Worten glaubt.
Ich entziehe dem allgemeinen Wohl das Vertrauen, weil es Selbstbestimmtheit als untragbaren Kostenfaktor sieht.
Ich entziehe dem persönlichen Wohl das Vertrauen, solange es nichts weiter als eine Variation auf den kleinsten gemeinsamen Nenner ist.
Ich entziehe einer Politik das Vertrauen, die ihre Popularität allein auf das Versprechen eines risikofreien Lebens stützt.
Ich entziehe einer Wissenschaft das Vertrauen, die behauptet, dass es keinen freien Willen gebe.
Ich entziehe einer Liebe das Vertrauen, die sich für das Produkt eines immunologischen Optimierungsvorgangs hält.
Ich entziehe Eltern das Vertrauen, die ein Baumhaus »Verletzungsgefahr« und ein Haustier »Ansteckungsrisiko« nennen.
Ich entziehe einem Staat das Vertrauen, der besser weiß, was gut für mich ist, als ich selbst.
Ich entziehe jenem Idioten das Vertrauen, der das Schild am Eingang unserer Welt abmontiert hat, auf dem stand: »Vorsicht! Leben kann zum Tode führen.«
Ich entziehe mir das Vertrauen, weil mein Bruder sterben musste, bevor ich verstand, was es bedeutet zu leben.“
[Slut, Juli Zeh: Pamphlet]


Fragen über Fragen

Wofür lohnt es sich, jeden Tag aufzustehen?

Für all die kleinen und, seltener, großen Glücksmomente, die mir das Leben beschert oder die ich mir verschaffe, “lohnt” es sich, jeden Tag aufzustehen. Aber auch für all die kleinen und, seltener, großen Leiden, dir mir das Leben beschert oder die ich mir heranhole (ein unermesslicher Erfahrungsschatz). [17.10.2014]

Wenn du für ein, zwei Tage ein Tier sein könntest, was für eines wärst du gern?

Als im Sternzeichen des Krebses, an der Grenze zum Löwen Geborener und eine Mischung, der den beiden Sternzeichen zugeschriebenen Attributen, Seiender, wäre ich gerne für ein, zwei Tage ein Löwe. Einmal erleben, wie es ist, wenn der Krebs keinen Einfluss hat. Nach den zwei Tagen wüsste ich, warum die Mischung besser ist. (-: [17.10.2014]

Hast du einen Traum, den du dir noch unbedingt erfüllen willst? Wenn ja, welchen?

Nein. Keinen Traum. Sehnsucht oder Sehnsüchte vielleicht. Zu verwirklichende Träume liegen mir zu weit in der Zukunft. Ich lebe lieber im Heute und greife schnell, spontan zu, wenn sich eine Gelegenheit zu einem Etwas bietet. [17.10.2014]

Wovon besitzt du am meisten? Bücher, Musik oder Filme?

Musik. Kein Buch, kein Film, kann mir die Gänsehaut erzeugen, wie sie die Musik erzeugen kann.
Dabei kommt aber das geschriebene und gesprochene Wort und das Lichtspiel nicht zu kurz.
Ein Leben ohne Musik ist möglich, aber sinnlos. [17.10.2014]

Hat sich durch deinen Blog etwas in deinem Leben verändert?

Das Lesen von Blogs, elektronischen Publikationen hat das Lesen von Büchern, Zeitschriften und Zeitungen zurück- und vereinzelt verdrängt. Dafür nehme ich viel mehr unterschiedliche Meinungen zu Themen wahr. Die Blogosphäre, die reichhaltigen Inhalte des Internets, die gehoben werden müssen wie Schätze, hat mein Leben bereichert. Ich kommuniziere und interagiere viel mehr. Der Horizont ist weiter geworden. Dadurch hat sich auch der Konsum von passiver Unterhaltung deutlich verringert; Fernsehen spielt beispielsweise fast keine Rolle mehr. [17.10.2014]

Was findet sich immer bei dir im Kühlschrank?

Griechische Joghurts. Feta. Oliven. Schweizer Käse. Französischer Camembert. Schwarzkirch-Fruchtaufstrich mit Birne und Kirschwasser von Göbber. Aprikosenmarmelade. Frischkäse. Löwensenf. Sonnenblumenmargarine. Eier. Kaffeepads. [17.10.2014]

Schlag das nächste Buch in Reichweite auf Seite 37 auf und poste den dritten Satz. (Und sag bitte, was das für ein Buch ist.)

Das ist schwierig. Ich lese im E-Book-Reader und dort parallel 7 Bücher. Ich entscheide mich für das Buch “Begegnungen | Menschenbilder aus drei Jahrzehnten” von Gero von Boehm: Die Seite 37 hat nur einen Absatz mit einem Satz (Ende eines Kapitels/Interviews): “Nannen: Nein, nicht ohne dass man es wiedergutmacht.”Ich liebe es, Interviews zu lesen, zu hören oder zu sehen. Die an das Wesentliche gehenden. Die nicht nur an der schönen Oberfläche bleiben. Aus denen sich ein Gespräch entspinnt, im besten Fall sogar eine Freundschaft. Gero von Boehm ist ein Meister seines Fachs. [17.10.2014]

Gibt es für dich eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens?

Gutes tun. Für sich. Für Andere. [17.10.2014]

Wer ist deine Lieblings-Filmfigur (ODER -Buchfigur) und warum?

Die Geschwister Scholl. Vor diesen Menschen habe ich den größten Respekt. Unter Einsatz ihres Lebens, sind sie ihrer Überzeugung bis in den Tod treu geblieben. Da das aber keine reinen Film- oder Buchfiguren sind, liefere ich noch eine fiktive Figur dazu: Tobie Lolness. Er gehört in die Reihe mit den Geschwistern Scholl. Der Zweiteiler “Tobie Lolness” von Timothée de Fombelle und seinem Übersetzer Tobias Scheffel ist zwar ein Jugendbuch, lege ich aber jedem Erwachsenen ans Herz. Die Geschichte liefert ein Modell unserer Gesellschaft in Form eines Mikrokosmos’ (wörtlich zu nehmen), der unsere (nah zukünftige) Welt spiegelt. [http://www.deutschlandfunk.de/ich-hatte-lust-auf-groesse.1202.de.html?dram:article_id=187998]. [17.10.2014]

Was isst du NICHT?

Graupensuppe, des Geruchs wegen. Milchreis, der Kindheitserinnerungen wegen. Innereien, des Geschmacks wegen. Eisbein, des Anblicks wegen. [17.10.2014]

Wofür hättest du gern mehr Zeit?

Für das Bloggen eigener Gedanken.
Ich bewundere alle Blogger_innen, denen die Gedanken nur so aufs Papier bzw. in die Tastatur fließen. Ich beneide die Blogger_innen, die die Zeit haben, eigene Gedanken auszuformulieren. [17.10.2014]

Was liegt auf deinem Nachttisch/Nachtkästchen?

Da ich seit Kurzem in luftiger Höhe von 184 cm nächtige, habe ich keinen Nachttisch/Nachtkästchen. Ich halte noch nach einem schmalen Regal Aussschau, dass dieselbe Funktion erfüllen kann. Zurzeit nutze ich den Vorsprung eines eingebauten Glasvitrinenschrankes um dort des Nachts mein Handy, das Fritz!Fon, Taschentücher, den kindle paperwhite und meine Lesebrille griffbereit zu haben. [02.11.2014]

Welchen Ort möchtest du unbedingt öfters besuchen?

Es gibt viele schöne Flecken auf dieser Welt. Ans Meer möchte ich öfters; da, wo es rauscht und Möwen rufen. Ansonsten gibt es zwei gegensätzliche Orte, die ich gerne aufsuche: Jahrmärkte/Kirmessen und Friedhöfe. Die Gerüche, Geräusche, Leichtlebigkeit und Oberflächlichkeit einer Kirmes faszinieren mich seit Kindesbeinen an. Genauso wie die Gerüche, die Ruhe, die Endgültig- und Tiefgründigkeit eines Friedhofbesuchs. [02.11.2014]

Wenn du schreibst, welche Musik inspiriert dich dabei?

Keine. Absolute Ruhe. Mein Schreiben wie mein Hören bedürfen der Trennung voneinander und der uneingeschränkten Aufmerksamkeit und Konzentration. [02.11.2014]

Hast du eine Lieblingsbiographie? Wenn ja….welche?

Meine Lieblingsbiografien (wobei es mir schwer fällt dafür das Wort Liebling zu verwenden, besser: Hochachtungsbiografien) handeln alle von Menschen aus der Zeit der Nationalsozialistischen Diktatur:
.
Lilli Jahn | Beate Klarsfeld | Marcel Reich-Ranicki | Geschwister Scholl | Claus Schenk Graf von Stauffenberg | Simon Wiesenthal  [02.11.2014]

Fallen dir spontan zwei Zeilen eines Gedichtes ein?

Ich kann überhaupt nicht Auswendiglernen. Das wörtliche Erfassen und exakte Wiedergeben geht nicht. Ich speichere Sinngemäßes und Stimmungen ab (Quellengedächtsnis). Deswegen ist diese Frage eine von mir fast unmöglich zu beantwortende Frage. Hätte es da nicht einen Deutschlehrer auf meinem Gymnasium in meiner Wiederholungsklasse gegeben, der mich, fordernd und fördernd, “gezwungen” hat, Gedichte auswendig zu lernen. Das einzige, das mir nach den vielen Jahren in Erinnerung blieb ist dieses und davon genau die ersten beiden Zeilen:
.
Aufsteigt der Strahl und fallend gießt
Er voll der Marmorschale Rund,
Die, sich verschleiernd, überfließt
In einer zweiten Schale Grund;
Die zweite gibt, sie wird zu reich,
Der dritten wallend ihre Flut,
Und jede nimmt und gibt zugleich
Und strömt und ruht.
.
[Conrad Ferdinand Meyer, Der römische Brunnen, 1882] [02.11.2014]

Stell dir vor, du kannst nur mehr ein einziges Foto in diesem Jahr machen? Welches Foto/Motiv wäre das?

Die schwerste aller Fragen. Weil ich nicht oder nur selten fotografiere. Es wäre ein Gruppenfoto meiner Familie. Weil ich sie verließ und es mit fortschreitender Zeit immer unwahrscheinlicher wird, alle zur selben Zeit am selben Ort zu versammeln. [02.11.2014]

Wenn du die Welt “retten” könntest, mit was würdest du beginnen?

Beginnen würde ich damit, die sogenannten sieben Todsünden aus den menschlichen Charaktereigenschaften zu beseitigen: den Hochmut, die Habgier, die Genusssucht, die Rachsucht, die Selbstsucht, die Eifersucht und die Missgunst und die Trägheit des Herzens. Ich wäre darauf gespannt, was sich ändert. [02.11.2014]

Welche Zahnpasta benutzt Du und warum?

Ich benutze die Zahnpasta „Colgate Total Original“.
Weil auf der Verpackung steht: „Für einen gesunden Mund.“ (-; [03.11.2014]

Was liegt in Deinem Kühlschrank in der Tür oben in der ersten Ablage?

In meinem Kühlschrank in der Tür oben in der ersten Ablage liegen Bio-Eier, „Thomy, Scharfer Senf, Extra stark – extra scharf, EXTRA“ und ein „Whisky Senf“ der „Alt Viersener Senfmanufaktur“. [03.11.2014]

Wieviele Herzschläge hast Du in der Minute, wenn Du eine Treppe einmal rauf und runter gerannt bist?

Ich weiß nicht, wieviele Herzschläge ich habe, wenn ich eine Treppe einmal rauf und runter gerannt bin. Nachdem ich jetzt bereits ins Badezimmer gerannt bin, um die genaue Bezeichnung meiner Zahnpasta zu lesen, anschließend zum Kühlschrank gespurtet bin um zu sehen, was in der Tür oben in der ersten Ablage liegt, werde ich jetzt nicht mein Appartement verlassen, die Treppe einmal rauf und runter rennen und anschließend meine Herzschläge zählen. Nein, das mache ich jetzt nicht! [03.11.2014]

Es hängt an der Wand und gibt jedem die Hand. Was ist das?

https://youtu.be/t8O1JF8vS6E [03.11.2014]

Was magst Du lieber – Katze oder Hund?

In meinem früheren Leben hatte ich beides. Mehrere Katzen und mehrere Hunde. Ich liebe sie beide gleich. [03.11.2014]

Wann hast Du das letzte mal einen Regenwurm angefasst?

Vor ein paar Wochen beim Pflanzen habe ich das letzte Mal einen Regenwurm mit bloßen Händen angefasst. [03.11.2014]

Vor Dir steht ein 14-jähriger und sagt: “Wozu soll ich lernen, krieg eh keinen Job, Hartz4 find ich cool.” Was antwortest Du?

Einem 14-jährigen, der vor mir steht und mich fragt, wozu er lernen solle, da er eh keinen Job kriege und außerdem Hartz-IV cool fände, würde ich, da er in der Pubertät ist und somit vorübergehend nicht zurechnungs- und aufnahmefähig, ich außerdem vermute, dass er mich provozieren will und im Wissen, dass Deutschland ein hervorragendes und durchlässiges Bildungssystem hat, indem selbst der Erwachsene über den dritten Bildungsweg alle erforderlichen Schulabschlüsse nachholen kann, antworten, ja, du hast Recht, Wissen belastet nur, Sozialleistungen sind toll und ein Leben in Bescheidenheit ist vorbildlich. [03.11.2014]

Wie vielen Blog folgst Du? Und welcher ist Dein Lieblingsblog (außer Deinem eigenen 😉 )

Ich zähle die Blogs nicht, denen ich folge und es kommt mir nicht auf die Anzahl der Blogs, sondern auf die Qualität der Blogbeiträge an. Ich freue mich über jeden Beitrag, der meinem Denken eine andere Richtung gibt oder der mein Herz berührt. Ich folge vielen Blogs, deren Beiträge ich täglich gerne lese und ich werde keinen besonders hervorheben und ihn hier als Lieblingsblog bezeichnen. Ich wäre traurig um jeden Blog, dem ich folge, wäre er eines Tages still. [03.11.2014]

Was ist Dein Lieblingskleidungsstück und warum?

Mein Lieblingskleidungsstück ist die „Blue Jeans“. Es ist ein Lebensgefühl. [03.11.2014]

Du baust eine Seifenkiste. Was muss das Ding UNBEDINGT dran haben?

Baute ich eine Seifenkiste, hätte sie lenkbare Räder. [03.11.2014]

Wer war die erste große Liebe in Deinem Leben? Und welche Augenfarbe hatte sie/er?

Liebe Claudia (Rösl oder Rösel), wenn du das hier liest, du meine erste große Liebe mit neun Jahren im vierten Schuljahr der Grundschule, der ich die Ehe versprochen hatte (zusammen mit Antje Fiedler), du mit deinen dunkelblonden Haaren und blauen (grau-blauen, grün-blauen?) Augen, bitte melde dich. Du bist einfach so, inmitten des Schuljahres, weggezogen (worden) und ich weiß nicht, wohin. [03.11.2014]

Was war deine Motivation für deinen blog?

Ich teile, tausche gerne. Deshalb poste ich Fundstücke (Artikel, Zitate, Musik, Nonsens), die mir gefallen oder die nachdenklich machen. Sozusagen im Tausch gegen die Postings Anderer. Es ist eine Bereicherung, an den Fundstücken, den Gedanken, den Kreationen der anderen Blogger_innen teilzuhaben. [04.06.2015]

Kannst du dir heute eine Leben ohne die Möglichkeiten des Internets noch vorstellen?

Da ich ohne die Möglichkeiten des Internets aufgewachsen bin, kann ich mir ein Leben ohne Internet lebendig vorstellen und meine Vorstellung davon wäre durchaus positiv. Das Internet ist ein Instrument von dem wir meinen, es diene unserem Nutzen; das nützliche Internet ist aber lediglich die Ablenkung von seiner wahren Natur …

»Die Homepage strahlt bei Tag und Nacht, ob Regen oder Sonnenschein
Und die Maus ist immer zu Haus und online ist niemand allein
Und Heimat ist ein großes Wort, da spielt ja soviel rein
Auch global, ich meine, das Internet kann eine Heimat sein«
https://www.youtube.com/watch?v=BHVS_DD2j7Q [04.06.2015]

Glaubst du an Seelenwanderung?

Nein. Mit dem Tod endet die menschliche Existenz. Doch der Tod ist nicht das Ende. Wir leben weiter durch alles was wir zu unseren Lebzeiten getan oder unterlassen haben. Und dadurch, dass andere Menschen sich unserer erinnern und dadurch ihr Handeln (Tun oder Unterlassen) beeinflusst wird. Mehr oder weniger.
Ich „weiß“, dass es Dinge gibt, die sich (noch) einer Erklärung entziehen. https://www.youtube.com/watch?v=kL7gifDDgFw [04.06.2015]

Welchen Traum willst du unbedingt verwirklichen?

Ich träume nicht. Ich habe kurz- und mittelfristige, konkrete Ziele, die ich erreichen möchte. Ansonsten liebe ich es, mich durchs Leben treiben zu lassen und Gelegenheiten wahrzunehmen. [04.06.2015]

Lebst du in der Stadt oder auf dem Land?

Ich lebe im Herzen „irgendwo in dieser großen“ Klein-„Stadt“.
https://www.youtube.com/watch?v=m93acnPOAYg [04.06.2015]

Wie stellst du dir dein Leben mit 70 vor?

Ich stelle mir mein Leben nicht vor. Ich lebe. Heute. Jetzt. Was morgen ist, weiß ich nicht. Lebe ich dann noch? Zurück zu Frage 4.: Doch, ich habe einen Traum. Den Traum, solange ich lebe und nicht geistig zerfalle, dem körperlichen Zustand entsprechend, aktiv zu sein. Aufgaben zu haben. Zu helfen. Nicht zu ruhen. Ein Leben im Liegestuhl ist möglich aber sinnlos. [04.06.2015]

Wenn du auf Reisen gehst: lieber ins Hotel oder zum Camping oder Ferienwohnung/Haus?

Wenn Hotel nicht „all inclusive“ und nicht „mit Animation“ bedeutet, dann gehe ich gerne sowohl ins Hotel oder zum (Mini-)Camping als auch in eine Ferienwohnung/Haus. Jedes ist reizvoll. In der Aufzählung fehlt mir die Rucksackreise, mit unbestimmter Unterbringungsmöglichkeit und das Caravanng; die fehlen in meiner Erfahrungswelt. [04.06.2015]

Was ist dein Lieblingsbuch?

Ich habe jetzt lange überlegt. Ich habe kein Lieblingsbuch. Es gibt Bücher, die bestärken meine Vor-Urteile. Es gibt Bücher, die mich schallend lachen lassen. Es gibt Bücher, die den Gedanken eine andere Richtung geben. Es gibt Bücher, die mich an anderen Leben teilhaben lassen. Es gibt Bücher, die beschreiben eine nahende Apocalypse. Ich möchte keines der Bücher missen, die ich gelesen habe, auch nicht die, die ich nicht mag. Am Meisten beeinflusst hat mich in den vergangen Jahren das Buch „Jetzt!“ von Eckhart Tolle, das meinem Grübeln über Vergangenes und meinem Phantasieren über Zukünftiges Schranken ge- und mich in die Lage ver-setzt hat, meine Gegenwart, kraftvoll und ohne ängstlich zu sein, zu verändern. Nachtrag: Gestern, während meiner Zug-Heim-Reise aus Stuttgart, begann ich Georg Piepers Buch „Überleben oder Scheitern“ zu lesen. Es könnte meine Resilienz stärken. [04.06.2015]

Wenn du dich mit drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Empathisch, hilfsbereit, realistisch – spontan niedergeschrieben und würde ich länger darüber nachdenken, stünden vielleicht andere drei Worte an dieser Stelle. Drei Worte können einen Menschen nicht beschreiben. [04.06.2015]

Wovon würdest du dich ungern trennen (bezogen auf Sachen)?

Ungern trennen würde ich mich von meiner Musiksammlung und meinen Büchern. Sie sind der „wertvollste“ Besitz. [04.06.2015]

Hast du eine schräge Angewohnheit?

Eine schräge Gewohnheit ist es, Dinge gleichmäßig zu teilen. Aufs Gramm (Waage) oder auf den Millimeter (Lineal). Oder eine Riesentüte Haribo Konfekt gleichmäßig nach Formen und Farben auf zwei, drei oder vier Portionen zu teilen. – Den jetzt Besorgten möchte ich noch mitteilen, dass es keine zwanghafte Handlung ist und ich auch gut und tatsächlich ohne diese Angewohnheit leben kann. [04.06.2015]

Was war der surrealste Moment in deinem Leben?

Ich hatte mehrere traumhaft-unwirkliche Momente in meinem Leben. Der am Längsten zurückliegende ist auch der traumatischste. Man sprach damals, ich war an der Schwelle vom Kindergarten- zum Schulalter, von „Polypen entfernen“. Dies geschah stationär. Eltern durften einen damals nicht begleiten. Ich wurde von einer Schwester aus dem Krankenzimmer heraus durch die labyrinthischen Flure des Krankenhauses geführt. Dies dauerte eine gefühlte Ewigkeit. Wir kamen in den Keller, vorbei an der Krankenhausküche, aus deren Tür eine Geruchsmischung von heißem Spülwasser und kochender Suppe in meine Nase drang und mir die Luft zum Atmen raubte. Wir gingen weiter durch dunkle, verwinkelte Gänge und kamen endlich in einen Raum, in dem in weiß gekleidet bereits mein HNO-Arzt und eine Schwester warteten. Ohne eine Erklärung kam plötzlich eine Hand von hinten und drückte mir mit Druck einen mit Chloroform getränkten Wattebausch auf Mund und Nase. Augenblicklich verlor ich mein Bewusstsein. – Während dieses Krankenhausaufenthaltes gab es noch einen zweiten surrealen Moment, als ich nachts im mit Gittern gesicherten Bettchen aufwachte, mich aufrichtete. Durch die offene Zimmertür drangen Licht und entfernte Stimmen. Ich hatte Angst. Ich rief, damit jemand kommt. Die Stimmen redeten unbeirrbar weiter. Ich rief und rief und rief … [04.07.2015]

Worüber ärgerst du dich bei dir selbst am meisten?

Über meine Ungeduld wenn etwas zum Greifen nah ist. [04.07.2015]

Was willst du dieses Jahr unbedingt noch realisieren?

Dass es mir gelingt, mehr als einen Tag, also auf Dauer, einverstanden zu sein, mit dem, was irgendwann sein kann und mit allem, was war:
[https://www.youtube.com/watch?v=PI7apjZRWaQ] [04.07.2015]

Glaubst du, dass Liebe immer mehr zu einem trivialen Wort verkommt? Wo findest du Liebe in deinem Leben? Oder ist das alles nur verlogene Propaganda?

Ausgehend von Manfred Lütz‘ These, dass wir geblufft werden, die Welt um uns herum permanent gefälscht wird und wir, wie Truman Burbank, in Kulissen leben und dabei das wahre Leben verpassen, ausgehend also von dieser These, die ich mir zu eigen gemacht habe, verkommt Liebe tatsächlich immer mehr zu einem trivialen Wort. In dieser bunten und schrillen, inszenierten Welt, wird uns Liebe, Liebesgefühle andauernd vorgegaukelt. Und wenn es in der Realität zu wahrer Liebe, zu wahren Liebesgefühlen kommt, sind viele Menschen nicht mehr in der Lage, dies angemessen zu kommunizieren oder Empfängern dieser Liebe fällt es schwer, diese anzunehmen oder auch eindeutig abzulehnen. Und in einer schnelllebigen Welt, in der stetig wachsend physische Begegnungen durch virtuelle ersetzt werden, kann das Pflänzchen „wahre Liebe“ kaum mehr gedeihen. Auch die Unterhaltungsindustrie in Form von Kino oder TV gaukelt uns die Einfachheit der Liebe oder das Alles-wird-gut vor und ich lache oft angesichts des Gespielten laut auf und rufe ‚Irgendetwas muss ich falsch machen!‘. In meinem Jetzt finde ich Liebe in mir und in den klitzekleinen Momenten, in denen sich Blicke Fremder treffen. [04.07.2015]

Wärst du gerne in einer anderen Zeit geboren?

Nein. Gab es jemals eine Zeit, in der der Mensch, in der Dauer seines Lebens, keiner Gewalt oder deren Androhung ausgesetzt war oder er nicht ums Überleben kämpfen musste? [04.07.2015]

Warum bist DU besser als Bono?

»[…] dienet einander, ein jeglicher mit der Gabe, die er empfangen hat […].« Darum ist niemand besser als ein Anderer. [04.07.2015]

Warum ist Mike Patton Gott?

Wäre er ein übernatürliches Wesen oder eine höhere Macht, bräuchte ich diese Frage nicht beantworten.

Weil viele große Religionen und / oder Kirchen den Glauben an etwas Übernatürliches oder Höheres für Machtzwecke missbraucht haben, glauben viele nicht mehr an einen Gott und haben ihn durch Götzen ersetzt. Bluff. Die Fälschung der Welt.
[https://www.youtube.com/watch?v=-UYpYeKVyhs] [04.07.2015]

Gibt es eigentlich irgendwen, der sein Leben auf die Reihe bekommt? Wie?

Ich hoffe es. Da ich bei denen, die mir als Antwort auf diese Frage einfielen, mich nicht traue, Schein und Sein zu unterscheiden, halte ich es mit dem Spruch einer ehemaligen, lebenserfahrenen Nachbarin: „Unter jedem Dach, ein Ach!“ Am Ehesten gefiele mir als Antwort: Anjezë Gonxha Bojaxhiu. Daraus ergibt sich auch die Antwort der zweiten Frage: Indem du deinen Nächsten liebst, wie dich selbst.

Und macht uns nicht erst unsere Fehlbarkeit sympahtisch und liebenswert? [04.07.2015]

Für was würdest du dich ernsthaft prügeln?

Nicht: für was; für kein Geld der Welt würde ich mich prügeln. Sondern: für wen. Für in Not Geratene, wenn es der Prügel bedarf, sie zu beschützen. Leichter gesagt, als getan. Der Beweis muss noch angetreten werden. [04.07.2015]

In welchem Moment warst du stolz auf dich?

Ich war stolz auf mich in dem Moment, in dem ich in meinem Lebenszug die Notbremse zog. [04.07.2015]

Kannst Du Dich an eine Situation in Deiner Kindheit erinnern, die Du einfach nur DOOF gefunden hast? Welche?Kannst Du Dich an eine Situation in Deiner Kindheit erinnern, die Du einfach nur DOOF gefunden hast? Welche?

Ich kann mich sogar an viele Situationen in meiner Kindheit erinnern, die nicht nur DOOF sondern auch erschreckend, schockierend, traumatisierend waren. Gefragt ist aber eine DOOFE Situation: Ich ging in die dritte Klasse der Grundschule. Die erste Stunde war frei, meine Eltern berufstätig und sie haben vor mir die Wohnung verlassen. Ich ging später. DOOF nur, dass ich vergaß, die Straßenschuhe anzuziehen. Einen Schlüssel für die Wohnung hatte ich nicht. Da stand ich nun, vor der Haustür, mit den Hausschuhen, den Gestrickten mit weichlederner Sohle an den Füßen. Kniehoch. Viele bunte Farben. Eindeutig Hausschuhe. Nach kurzem Zögern ging ich trotzdem zur Schule. Hochnotpeinlich. Es blieb nicht unbemerkt. Mit allem Selbstbewußtsein, dass ich nicht hatte „verkaufte“ ich mein Schuhwerk dort als den neuesten Schrei. Ja, zum Schreien war mir zumute. DOOF eben. [31.10.2015]

Wenn Du für einen Tag mit einem Menschen tauschen könntest, wer wäre es und warum?

An den Papawochenenden lese ich meiner Tochter zur Zeit „Flieg, so hoch du kannst“ von Barry Jonsberg vor. Es geht u. a. um ein Mädchen, die Zerebralparese hat und Quadriplegikerin ist. Vorbild für die Geschichte ist eine entsprechende, reale Person. Für einen Tag würde ich mit ihr tauschen wollen um zu erleben, wie die Welt aus ihrer Sicht ist. Ich habe Hochachtung vor Menschen in Extremsituationen, in Extrem-Leben. [31.10.2015]

Was machst Du am liebsten, wenn Du alleine bist?

Wenn ich alleine bin, reflektiere ich am liebsten, denke nach über mich, über Andere, über Situationen und versuche alles als Teil eines Ganzen einzuordnen. [31.10.2015]

Welche Art von Menschen magst du nicht?

Empathielose, egoistische Menschen mag ich nicht. [31.10.2015]

Was stört Dich an Dir am meisten?

Was mich am meisten an mir störte war lange Zeit meine Ungeduld; mittlerweile bin ich sehr geduldig. Übriggeblieben ist meine Unfähigkeit zwischen den Zeilen lesen oder Zweideutigkeiten erkennen zu können und ich nehme leicht Dahergesagtes für zu wahr. [31.10.2015]

Einmal komplett durchdrehen – so gaaanz verrückt. Was würdest du tun?

Ich wäre dabei. – Ich bin derjenige, der dazu wenig Ideen beisteuert. Aber ich bin ungemein begeisterungsfähig und lasse mich gerne mitreißen (fast) jeden Quatsch / Irrsinn / Provokation mitzumachen. [31.10.2015]

Welchen Star würdest Du gerne mal treffen?

Calogero, ein französischer Star (Sänger, Musiker, Komponist), würde ich gerne mal treffen. Seine Musik erzeugt mir regelmäßig Gänsehaut, euphorisiert mich. Seine Texte berühren mich. [31.10.2015]

Über was würdest du gerne ein Buch schreiben?

Ich möchte kein Buch schreiben. Ich könnte mir vorstellen, dass der Wunsch kommt, wenn ich nicht mehr berufstätig bin. – Ein Thema, das mich mein Leben lang begleitet, sind die menschlichen Abgründe aller Art im allgemeinen und die organisierte Kriminalität im besonderen; das könnte ein Thema eines fernen Buches sein. [31.10.2015]

Wie viele beste Freunde hast du?

Beste Freunde im landläufigen Sinne habe ich nicht. Männerfreundschaften kann ich mir nicht vorstellen. Als beste Freundinnen würde ich zwei Frauen benennen, die (fast) alles von mir wissen und von denen ich sehr viel weiß, Geheimnisse eingeschlossen und die mir große Hilfen waren, mein Leben entscheidend zu verändern. Rückblickend betrachtet waren sie sogar meine Rettung. Aber Freundschaften im Sinne des regelmäßigen Austausches oder Zusammenseins sind dies nicht. [31.10.2015]

Was liebst Du an dir so richtig?

Ich liebe meinen schwarzen Humor und meine Unbestechlichkeit. Mitleiden zu können bereichert mein Leben. Und ich liebe an mir, Erforderliches unverzüglich tun zu können. [31.10.2015]

Welcher ist Dein Lieblingsblog? (gerne mit Verlinkung).

Bei wordpress habe ich nicht den EINEN Lieblingsblog. Ich folge vielen Blogs hier (mit und ohne Anmeldung), die mein Leben dadurch bereichern, dass sie so völlig inhaltlich oder formell unterschiedlich sind. Ich möchte keinen der wordpress-Blogs missen.

Seit vielen Jahren folge ich „wasunsausmacht“ auf „tumblr.com“, „ad-sinsitram“ auf „blogspot.com“ und „zgblog“ auf „zeitgeistlos.de“. [31.10.2015]


pSCHySCHologiSCHes I

ISFJ – Beschützer

ISFJs leben in einer konkreten und freundlichen Welt. Sie sind wahrhaft warmherzige, freundliche Menschen, die an das Gute in anderen glauben wollen. Sie schätzen Harmonie und Kooperation, und sie achten sehr auf die Gefühle ihrer Mitmenschen. ISFJs werden von anderen insbesondere für ihre Rücksicht und Aufmerksamkeit geschätzt, sowie für ihre Fähigkeit das Beste in anderen hervorzubringen, indem sie unerschütterlich daran glauben.

ISFJs führen ein reiches Innenleben, das sie Außenstehenden nicht ohne weiteres zugänglich machen. Sie sammeln permanent Informationen über Menschen und Situationen die für sie persönlich von Bedeutung sind. Diese Informationen sind in der Regel außergewöhnlich umfangreich und genau, da der ISFJ eine besonders gutes Gedächtnis für solche Dinge besitzt. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich ein ISFJ nach Jahren noch an einen bestimmten Gesichtsausdruck oder eine Unterhaltung im Detail erinnert, wenn diese für ihn von Bedeutung gewesen ist.

ISFJs haben sehr klare Vorstellungen davon, wie die Dinge laufen sollten und sie versuchen diese umzusetzen. Sicherheit und Freundlichkeit sind für Sie von großer Bedeutung, Traditionen und Gesetzen achten sie selbstverständlich. Sie neigen dazu zu glauben, dass Systeme deshalb existieren, weil sie funktionieren. Aus diesem Grund sind sie nicht sehr begierig Dinge zu ändern, es sei denn, sie erkennen konkret, warum die neue Methode der alten praktisch überlegen ist.

ISFJs lernen am besten durch die praktische Anwendung, nicht so sehr dadurch, dass sie etwas in einem Buch lesen. Daher wird man sie eher selten in Berufen finden die mit viel konzeptioneller Analyse oder Theorie zu tun haben. Praktische Anwendung ist für sie von großer Bedeutung. Traditionelle höhere Bildung, die oft ein gerüttelt Maß an Theoretisieren und Abstraktion erfordert, ist für den ISFJ eher eine Belastung. Neue Aufgaben lernt der ISFJ am besten und schnellsten, indem man ihm direkt zeigt wie sie funktionieren. Sobald eine Aufgabe vom ISFJ beherrscht wird und er ihre praktische Notwendigkeit erkannt hat, wird er sie unermüdlich ausüben bis das Ziell erreicht ist. Der ISFJ ist sehr verlässlich.

ISFJs verfügen über einen sehr gut entwickelten Sinn für Raum, Funktion und Ästhetik. Deshalb leben sie meist in schön eingerichteten, funktionalen Wohnungen. Sie geben ziemlich gute Innenausstatter ab. Diese besondere Fähigkeit, in Kombination mit ihrer Sensitivität den Gefühlen und Bedürfnissen anderer, macht sie zu herausragenden Geschenk-Aussuchern, die das richtige Geschenk finden, welches den Beschenkten sehr glücklich machen wird.

Mehr als andere Persönlichkeitstypen nehmen ISFJs ihre eigenen Gefühle, aber auch die anderer, wahr. Allerdings drücken sie ihre Gefühle eher selten aus, sondern behalten diese für sich. Wenn es sich um negative Gefühle handelt, stauen sich diese nicht selten im ISFJ auf, bis sie sich in sehr gefestigte Urteile über andere verwandeln, die im Nachhinein schwer zu beeinflussen sind. Für ISFJs ist es daher wichtig, dass sie lernen ihre Emotionen auszudrücken und Ventile zu finden.

Genauso wie der ISFJ seine Gefühle für sich behält, wird er auch nicht damit hausieren gehen, dass er weiss, wie andere sich fühlen. Allerdings wird er sich dann äußern, wenn er glaubt, dass jemand wirklich seine Hilfe braucht. Und in solchen Fällen kann ein ISFJ wirklich anderen helfen mit ihren eigenen Gefühlen zurecht zu kommen.

Der ISFJ besitzt ein starles Pflichtbewusstsein und Verantwortungsgefühl. Sie nehmen ihre Verantwortungen sehr ernst und man kann sich darauf verlassen, dass sie die Dinge gewissenhaft zuende bringen. Aus dem Grund verlassen sich Menschen ohne zu zögern auf einen ISFJ. Auf der anderen Seite hat der ISFJ aber Probleme damit Nein zu sagen, was dazu führen kann, dass er sich übernimmt. In solchen Fällen wird der ISFJ seine Schwierigkeiten meist für sich behalten, da sie Konflikte hassen und die bedürfnisse anderer selbstverständlich über ihre eigenen stellen. Der ISFJ muss unbedingt lernen seine eigenen Bedürfnisse zu erkennen, wertzuschätzenund auszudrücken, sonst wird er überarbeitet sein und ausgenutzt werden.

ISFJs brauchen positive Rückmeldungen von anderen. Ohne positives Feedback oder im Angesicht von Kritik fühlen sie sich entmutigt und können sogar depressiv werden. In solchen Situationen oder auch unter großen Stress beginnen ISFJs damit überall große Probleme zu sehen durch die alles schrecklich schief gehen könnte. Sie entwickeln dann einen starken Minderwertigkeitskomplex und haben das Gefühl dass absolut alles falsch läuft und sie gar nichts richtig hinkriegen.

Im Allgemeinen jedoch sind ISFJs freundliche, großzügige und verlässliche Personen. Sie haben einige besondere Gaben anzubieten, wie etwa ihr hohes Maß an Sensitivität und Empathie, oder ihre Fähigkeit dafür zu sorgen, dass die Dinge reibungslos ablaufen. Sie sollten sich nur gelegentlich daran erinnern sich selbst nicht überkritisch zu sehen und sich auch ein wenig von der Wärme und Liebe zu gönnen, die sie sonst so freigiebig an andere verteilen.

[http://charaktertest.net/]


pSCHySCHologiSCHes II

ISTJADer ISTJ Persönlichkeitstyp kommt mit 13% der Bevölkerung am häufigsten vor. Ihre bestimmenden Eigenschaften von Integrität, praktischer Logik und unermüdlicher Hingabe, machen ISTJs zu einem wichtigen Kern für viele Familien und Organisationen, welche nach Traditionen, Regeln und Normen streben, so wie Rechtsanwaltskanzleien, öffentliche oder militärische Einrichtungen. Menschen mit dem ISTJ Persönlichkeitstyp übernehmen gerne die Verantwortung für ihre Handlungen und sind stolz auf die Arbeit, die sie verrichten – wenn sie auf ein Ziel hinarbeiten, investieren ISTJs all ihre Zeit und Energie, um jede wichtige Aufgabe mit Sorgfalt und Geduld zu erledigen.

ISTJs stellen keine Vermutungen auf, sondern bevorzugen es, ihr Umfeld zu analysieren, die Fakten zu überprüfen und ihren Kurs in die Tat umzusetzen. ISTJ Persönlichkeiten sind äußerst sachlich und wenn sie eine Entscheidung getroffen haben, geben sie die Fakten, die notwendig sind, um ihr Ziel zu erreichen, weiter, da sie hoffen, dass andere die Situation erfassen und schnell handeln. ISTJs haben wenig übrig für Unentschlossenheit, aber verlieren schnell die Geduld, wenn ihnen unpraktische Theorien in die Quere kommen, vor allem, wenn sie wichtige Details übersehen – wenn Probleme zu zeitaufwendigen Diskussionen führen, können ISTJs durchaus sauer werden, vor allem, wenn sie zeitmäßig unter Druck stehen.

Wenn ISTJs behaupten, dass sie etwas schaffen, dann tun sie das auch, und werden ihren Verpflichtungen gerecht, ganz gleich, wie hoch ihre persönlichen Kosten sind. Gleichzeitig sind sie verwundert über Leute, die ihr Wort in dieser Hinsicht nicht halten. Die Kombination aus Faulheit und Unehrlichkeit ist der schnellste Weg, den Zorn der ISTJs auf sich zu ziehen. Folglich arbeiten Menschen mit dem ISTJ Persönlichkeitstyp lieber alleine, oder haben zumindest das Sagen und eine klare Hierarchie vor sich, bei welcher sie ihre Ziele erreichen können, ohne große Diskussionen führen oder um die Zuverlässigkeit anderer fürchten zu müssen.

ISTJs sind scharfsinnig und Fakten-orientiert und bevorzugen Autonomie sowie Selbstständigkeit, als sich auf andere Menschen oder Dinge verlassen zu müssen. Die Abhängigkeit von anderen fassen ISTJs als Schwäche auf und ihre Leidenschaft für Pflicht, Verlässlichkeit und unfehlbarer persönlicher Integrität macht es unmöglich, in solch eine Falle zu tappen.

Der Sinn für persönliche Integrität ist der Kern von ISTJs und geht weit über ihren eigenen Verstand hinaus – ISTJ Persönlichkeiten klammern sich an Regeln und Anweisungen, ungeachtet des Preises, den sie dafür zahlen. Sie berichten über ihre eigenen Fehler und sagen stets die Wahrheit, selbst wenn die Folgen aufgrund dessen katastrophal sind. Für ISTJs ist Ehrlichkeit weit wichtiger als emotionale Abwägungen, und ihr schonungsloser Ansatz hinterlässt fälschlicherweise häufig den Eindruck, als seien ISTJs kalt oder gar Roboter-ähnlich. Menschen mit diesem Typ mag es schwer fallen, Gefühle oder Zuneigung nach außen hin zu zeigen, aber die Vermutung, dass sie nichts empfinden würden, oder schlimmer noch, keine Persönlichkeit hätten, ist zutiefst verletzend.

ISTJs’ Hingabe ist eine ausgezeichnete Eigenschaft, und erlaubt ihnen, vieles zu erreichen, und doch ist es eine Schwäche, die skrupellose Menschen gerne ausnutzen. ISTJs streben nach Stabilität und Sicherheit, sehen es als ihre Pflicht an, einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, und haben häufig das Gefühl, als würden Arbeitskollegen ihre Verantwortung auf sie abwälzen, da sie wissen, dass sie ihren Kopf immer hinhalten würden. ISTJs neigen dazu, ihre Meinung für sich zu behalten und lassen lieber Fakten sprechen, jedoch kann es meist eine ganze Weile dauern, ehe feststellbare Beweise die ganze Geschichte erzählen.

ISTJs dürfen nicht vergessen, sich um sich selbst zu kümmern – ihre sture Hingabe, was Stabilität und Effektivität betrifft, kann ihre Ziele auf lange Sicht gesehen, gefährden, da sich andere immer stärker an sie anlehnen und eine emotionale Belastung daraus entstehen kann und erst ans Tageslicht kommt, wenn es bereits zu spät ist, dies wieder gerade zu biegen. Wenn sie Arbeitskollegen und Partner finden können, die ihre Qualitäten zu schätzen wissen, und diese ergänzen, die ihre Intelligenz, Klarheit und Zuverlässigkeit lieben, dann werden ISTJs finden, dass ihre stabilisierende Rolle extrem zufriedenstellend ist, da sie wissen, dass sie Teil eines Systems sind, das funktioniert.

[https://www.16personalities.com/de]


pSCHySCHologiSCHes III

ISTP[http://www.mypersonality.info/]

Bernd@redskiesoverparadise.name


50 Gedanken zu “About

  1. Hey ho,
    da ich immer mal wieder deinen Blog lese, kamst du mir in den Sinn, als ich mich letzte Woche dazu entschieden habe diese Woche nach Neuwied zu fahren. Du kommst doch aus der Ecke oder? Daher meine Frage: Gibt es Orte in Neuwied, die du als „Pflichtprogramm“ für Besucher sehen würdest? Ich fahre für drei Tage und besuche 2 Museen und ein Archiv. Ich beschäftige mich zur Zeit für eine Uniarbeit mit dem Illuminatenorden „Karoline zu den drei Pfauen“, so gesehen eine Bildungsreise. Eigentlich übernachte ich in Leutesdorf aber ich pendel mit dem Bus/Zug.
    Gruß,
    Karol

    Gefällt mir

    • Hallo Karol, | lohnen würde sich eine Stadtführung, die zwischen zwei und vier Stunden dauern kann (http://neuwied.de/stadtfuehrungen.html). | Wenn das aus irgendeinem Grund nicht möglich ist, dann sollte mindestens ein Gang zum Rheinufer und das Abschreiten des Deiches mit seinem Pegelturm auf dem Programm stehen. Neuwied hat einen einzigartigen Hochwasserschutz. Dabei kann auch ein Blick auf das nahegelegene Schloss geworfen werden, das nicht besichtigt werden kann, da es noch von der fürstlichen Familie bewohnt wird. Interessant ist auch der Grundriss der Innenstadt, die schachbrettförmig in Karrees aufgeteilt ist. Auch der Alte Friedhof (Julius-Remy-Str.) ist ein Besuch wert (1783 als erster städtischer, die Konfession übergreifender Friedhof eröffnet, sind auf ihm zahlreiche historisch wertvolle Denkmäler erhalten geblieben. Bekannte Neuwieder Familien haben hier ihre letzten Ruhestätten gefunden wie z.B. Siegert, Remy, Gaddum, Reinhardt, Bianchi, Buchholtz oder Ingenohl. Darunter befinden sich auch viele Persönlichkeiten, die über die Region hinaus Bedeutung erlangt haben.). | Die Stadt Neuwied bietet eine pdf-Datei für einen Stadtrundgang auf eigene Faust an: http://neuwied.de/fileadmin/inhalte/Stadtmarketing/Tourismus/RundgangNeuwied2016_LOW.pdf | Erwähnenswert ist auch noch Schloss/Museum Monrepos in Segendorf und die Abtei Rommersdorf in Heimbach-Weis (beides Stadtteile), die aber ohne eigenen PKW nur schwerlich zu erreichen sind. | So, als Einstieg und grober Überblick muss das erst einmal genügen. | Weitere Fragen beantworte ich gerne bzw. versuche Antworten zu finden. Schreib‘ mir einfach eine E-Mail (den Account habe ich eigentlich immer im Blick): Bernd@redskiesoverparadise.name | Dann mal: herzlich willkommen in Neuwied! | Viele Grüße, Bernd

      Gefällt mir

    • Liebe Carmen / gingerpoetry von wortwabe,

      herzlichen Dank für deine Fragen, die ich gerne beantworte, da der Vorgang, Antworten zu finden (spontan oder wohlüberlegt), sehr anregend ist. Eigene Fragen werde ich anderen Blogger*n nicht stellen; insofern bin ich ein Spielverderber. 🙂

      1. Was war deine Motivation für deinen blog?

      Ich teile, tausche gerne. Deshalb poste ich Fundstücke (Artikel, Zitate, Musik, Nonsens), die mir gefallen oder die nachdenklich machen. Sozusagen im Tausch gegen die Postings Anderer. Es ist eine Bereicherung, an den Fundstücken, den Gedanken, den Kreationen der anderen Blogger_innen teilzuhaben.

      2. Kannst du dir heute eine Leben ohne die Möglichkeiten des Internets noch vorstellen?

      Da ich ohne die Möglichkeiten des Internets aufgewachsen bin, kann ich mir ein Leben ohne Internet lebendig vorstellen und meine Vorstellung davon wäre durchaus positiv. Das Internet ist ein Instrument von dem wir meinen, es diene unserem Nutzen; das nützliche Internet ist aber lediglich die Ablenkung von seiner wahren Natur …

      »Die Homepage strahlt bei Tag und Nacht, ob Regen oder Sonnenschein
      Und die Maus ist immer zu Haus und online ist niemand allein
      Und Heimat ist ein großes Wort, da spielt ja soviel rein
      Auch global, ich meine, das Internet kann eine Heimat sein«



      3. Glaubst du an Seelenwanderung?

      Nein. Mit dem Tod endet die menschliche Existenz. Doch der Tod ist nicht das Ende. Wir leben weiter durch alles was wir zu unseren Lebzeiten getan oder unterlassen haben. Und dadurch, dass andere Menschen sich unserer erinnern und dadurch ihr Handeln (Tun oder Unterlassen) beeinflusst wird. Mehr oder weniger.
      Ich „weiß“, dass es Dinge gibt, die sich (noch) einer Erklärung entziehen.



      4. Welchen Traum willst du unbedingt verwirklichen?

      Ich träume nicht. Ich habe kurz- und mittelfristige, konkrete Ziele, die ich erreichen möchte. Ansonsten liebe ich es, mich durchs Leben treiben zu lassen und Gelegenheiten wahrzunehmen.

      5. Lebst du in der Stadt oder auf dem Land?

      Ich lebe im Herzen „irgendwo in dieser großen“ Klein-„Stadt“.
      https://youtu.be/m93acnPOAYg

      6. Wie stellst du dir dein Leben mit 70 vor?

      Ich stelle mir mein Leben nicht vor. Ich lebe. Heute. Jetzt. Was morgen ist, weiß ich nicht. Lebe ich dann noch? Zurück zu Frage 4.: Doch, ich habe einen Traum. Den Traum, solange ich lebe und nicht geistig zerfalle, dem körperlichen Zustand entsprechend, aktiv zu sein. Aufgaben zu haben. Zu helfen. Nicht zu ruhen. Ein Leben im Liegestuhl ist möglich aber sinnlos.

      7. Wenn du auf Reisen gehst: lieber ins Hotel oder zum Camping oder Ferienwohnung/Haus?

      Wenn Hotel nicht „all inclusive“ und nicht „mit Animation“ bedeutet, dann gehe ich gerne sowohl ins Hotel oder zum (Mini-)Camping als auch in eine Ferienwohnung/Haus. Jedes ist reizvoll. In der Aufzählung fehlt mir die Rucksackreise, mit unbestimmter Unterbringungsmöglichkeit und das Caravanng; die fehlen in meiner Erfahrungswelt.

      8. Was ist dein Lieblingsbuch?

      Ich habe jetzt lange überlegt. Ich habe kein Lieblingsbuch. Es gibt Bücher, die bestärken meine Vor-Urteile. Es gibt Bücher, die mich schallend lachen lassen. Es gibt Bücher, die den Gedanken eine andere Richtung geben. Es gibt Bücher, die mich an anderen Leben teilhaben lassen. Es gibt Bücher, die beschreiben eine nahende Apocalypse. Ich möchte keines der Bücher missen, die ich gelesen habe, auch nicht die, die ich nicht mag. Am Meisten beeinflusst hat mich in den vergangen Jahren das Buch „Jetzt!“ von Eckhart Tolle, das meinem Grübeln über Vergangenes und meinem Phantasieren über Zukünftiges Schranken ge- und mich in die Lage ver-setzt hat, meine Gegenwart, kraftvoll und ohne ängstlich zu sein, zu verändern. Nachtrag: Gestern, während meiner Zug-Heim-Reise aus Stuttgart, begann ich Georg Piepers Buch „Überleben oder Scheitern“ zu lesen. Es könnte meine Resilienz stärken.

      9. Wenn du dich mit drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

      Empathisch, hilfsbereit, realistisch – spontan niedergeschrieben und würde ich länger darüber nachdenken, stünden vielleicht andere drei Worte an dieser Stelle. Drei Worte können einen Menschen nicht beschreiben.

      10. Wovon würdest du dich ungern trennen (bezogen auf Sachen)?

      Ungern trennen würde ich mich von meiner Musiksammlung und meinen Büchern. Sie sind der „wertvollste“ Besitz.

      11. Hast du eine schräge Angewohnheit?

      Eine schräge Gewohnheit ist es, Dinge gleichmäßig zu teilen. Aufs Gramm (Waage) oder auf den Millimeter (Lineal). Oder eine Riesentüte Haribo Konfekt gleichmäßig nach Formen und Farben auf zwei, drei oder vier Portionen zu teilen. – Den jetzt Besorgten möchte ich noch mitteilen, dass es keine zwanghafte Handlung ist und ich auch gut und tatsächlich ohne diese Angewohnheit leben kann.

      Gefällt mir

  2. Schön, hier zu sein.✨
    Über den seidenen Faden gefunden.
    Spinnenseide ist einzigartig:
    Hauchdünn, äußerst dehnbar und belastbar wie kaum ein anderes Material.
    Bergsteiger träumen von solchen Seilen.
    (Oder Spinnendrüsen…😊)

    Liebe Sonntagsgrüße von der Karfunkelfee

    Gefällt 1 Person

  3. Da war schon manches mal eine Verbindung über andere Blogs zu dir und es gab Überschneidungen. Nun, da wir die Spinnenangst teilen ;-), wird es höchste Zeit, dass ich dir folge. Freue mich, hier zu sein. Liebe Grüße, Marion

    Gefällt 1 Person

    • Haha, stimmt, immer gut, einen um sich haben, der die Spinnen verscheucht … doch ich vertraue auf unseren Blogaustausch ohne Panik. Solange wir uns Folgen und nicht die Spinnen uns … 🙂
      Freue mich auch über dein Folgen, Bernd.
      Liebe Grüße und spinnenfreie feine Nacht, Marion

      Gefällt 1 Person

    • Ich sollte wohl Denken durch Nachdenken und nicht durchgestrichen ersetzen. Nachdenken (die Betonung liegt auf Nach) ist besser. Der ständige Gedankenstrom, der einen über die Vergangenheit grübeln lässt oder die Zukunft illusionär in bunten, grauen oder schwarzen Farben ausmalt ist schlechter.

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s