Hyperhedonie VI: Warum (sollt ich nicht aus Liebe weinen)?

Mein Lieblingssong aus dem 1998 erschienenen Album 30° ist dieser hier; genau, warum sollten wir nicht aus Liebe weinen.

Ich hoffe, du bist nicht anhedonisch [1] und kannst diesen Song genauso genießen, wie ich:

Michael von der Heide
Warum (sollt ich nicht aus Liebe weinen)

[1]: https://www.psychologie-heute.de/leben/40758-wenn-musik-kalt-laesst.html


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„Zwei Preisschilder machen den Unterschied plakativ deutlich.“

» […] Ein ökologisches Experiment im Supermarkt soll Kunden für Umweltkosten sensibilisieren. Deshalb zeigen einige Discounter künftig zwei Preise: Neben dem normalen Preis sind auch noch die Folgekosten für Umweltschäden mit einberechnet. Zwei Preisschilder machen den Unterschied plakativ deutlich.
… | …
Bei der Ermittlung der Preise seien vor allem bei tierischen Lebensmitteln sehr hohe Folgekosten aufgetreten […] „Fleisch, Milchprodukte, Käse haben bereits eine größere Wertschöpfungskette hinter sich als rein pflanzliche Produkte“
… | …
Hackfleisch […] wird für 2,25 Euro verkauft, aber müsste nach der Berechnung der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen eigentlich 5,09 Euro kosten […]. Bis Hackfleisch entstanden sei, müsse zunächst Tierfutter angebaut werden und die Exkremente der Tiere führten zu Umweltfolgeschäden.
… | …
Dieser Versuch, die „Preiswahrheit“ sichtbarer zu machen, sei ein Ansatz bei Lebensmitteln, aber auch beim Wohnen oder der Mobilität, damit der Staat stärker regulierend eingreife, um Umweltschäden einzudämmen […] «

Tobias Gaugler, Wirtschaftsinformatiker, im Gespräch mit Ute Welty :: Deutschlandfunk Kultur :: 12.09.2020 :: Ökologisches Experiment im Supermarkt: Die wahren Kosten der Lebensmittel ::
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Das E-Rezept kommt ohne Ende-zu-Ende-Verschlüsselung | c’t | Heise Magazine

» Daten auf Rezept […] 

Elektronische Rezepte sollen ab 2022 die klassischen Papierzettel ablösen. Anders als vom Deutschen Apothekerverband gefordert können jedoch Dritte die brisanten Daten auswerten.

Von Hartmut Gieselmann

Wenn ab 2022 Rezepte nur noch elektronisch verordnet und übermittelt werden, sollen die Daten nicht Ende-z­u-Ende verschlüsselt werden. Wie das Fachmagazin Medical Tribune berichtet, hat sich die Mehrheit der Gesellschafter der Gematik gegen eine Gesamtverschlüsselung ausgesprochen, wie sie der Deutsche Apothekerverband (DAV) gefordert hatte. Die Gematik organisiert die Vernetzung von Kliniken und Praxen über die Telematik-Infrastruktur (TI). Das Bundesministerium für Gesundheit ist mit 51 Prozent der Anteile größter Gesellschafter.

Demnach lassen sich Verschreibungen von Ärzten künftig auf den von der Gematik kontrollierten zentralen Servern der TI analysieren und beispielsweise Statistiken zum Verordnungsverhalten einzelner Ärzte aufstellen. Technisch möglich wären darüber hinaus „Auswertungen jeglicher Art“, wie ein DAV-Sprecher gegenüber der Medical Tribune erläuterte. […] «

Quelle: Daten auf Rezept | c’t | Heise Magazine


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Wie unzureichend geschützte WordPress-Installationen Daten preisgeben | c’t | Heise Magazine

» Datenklau durch die ­Hintertür

Wie unzureichend geschützte WordPress-Installationen Daten preisgeben

WordPress gilt als vielseitiges und einfach zu wartendes CMS. Doch viele Admins vergessen, die mächtigen Schnittstellen zu schützen, und ermöglichen so ungewollt den Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte und Dateien.

Von Mirko Dölle und Jan Mahn

WordPress ist das weltweit wohl meistgenutzte CMS, es kommt in großen Konzernen genauso zum Einsatz wie bei privaten Homepages. Viele Provider bieten WordPress als Komplettpaket inklusive Webserver an, und für die grundlegende Bedienung braucht es kein Informatikstudium. Doch das System hat Tücken: So erlauben viele WordPress-­Installationen über die Hintertür Zugriff auf Daten, die der Betreiber eigentlich gar nicht veröffentlichen wollte.

Die Ursache für die ungeplante Geschwätzigkeit ist die Programmierschnittstelle, das JSON-API, über das man WordPress mit anderen Programmen verbinden kann. Dass diese Schnittstelle ohne wei­tere Maßnahmen nicht gegen lesende ­Zugriffe geschützt ist, verrät die offizielle Dokumentation leider nicht an prominenter Stelle. […] «

Quelle: Datenklau durch die ­Hintertür | c’t | Heise Magazine


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„Der Jugend möchte ich sagen, dass sie meine Unterstützung und meine Bewunderung hat.“

» […] Jedes lebende Wesen auf unserem Planeten bewirkt durch sein simples Dasein etwas.
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Wir sind, also bewirken wir.
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Ihr [der jungen Generation] wird vorgeworfen, sie würde die Schule schwänzen. Ja, richtig, das tun sie auch, was sollen sie denn sonst bitteschön tun, wenn sie sehen, dass die Politik, die ja selbstverständlich die Domäne der Erwachsenen ist, seit Jahren dabei ist, ihre Zukunft gegen die Wand zu fahren.

Sie sieht eine Generation vor sich, die sich fast ausschließlich nur über Reichtum und Macht definiert. Eine Generation, die sämtliche Warnungen und Mahnungen seit zig Jahren ignoriert oder ins Lächerliche zieht. Eine Generation, die aus vergangenen Kriegen und Katastrophen offensichtlich nichts, aber auch rein gar nichts gelernt hat und ebenso offensichtlich nichts lernen wollte und immer noch nicht dazu bereit ist.
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Ehrlich gesagt, ich finde es billig, den Zorn der jungen Menschen […] abzutun, um lediglich von eigenen Fehlern und eigener Untätigkeit abzulenken.
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all die Gretas und Severns und all die unbekannten jugendlichen Aktivisten […] haben uns Alten den Spiegel vor das Gesicht gehalten, sie haben von den Informationen, auf die sie leichter als wir zugreifen können, Gebrauch gemacht, ihre eigenen Schlüsse gezogen und voller Zorn gesagt, dass es so nicht mehr weiter gehe.
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Paaren wir lieber jugendlichen Idealismus und Tatendrang mit dem Know-how älterer Generationen und dem Wissen von Experten, entziehen Politikern und all jenen, die meinen, nicht dabei mitmachen zu müssen, unsere Achtung und Beachtung und packen wir es endlich wirklich an.
… | …
Hören wir auf, den Menschen über die Natur zu stellen und ihm eine Wichtigkeit beizumessen, die er innerhalb der Natur nicht hat und bisher auch nicht verdient.

Der Mensch ist nur ein Bruchteil eines Staubkorns innerhalb der Natur.

Er kann nur sich selbst und einige andere Spezies zerstören, die Natur aber nicht. Sie war von Anbeginn des uns bekannten Universums da und wird noch da sein, wenn die Spuren unseres Wirkens schon längst verwischt sind.
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Der Jugend möchte ich sagen, dass sie meine Unterstützung und meine Bewunderung hat.
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Lasst aber ja nicht locker in Euren Forderungen: Gebt uns Alten keine Ruhe, denn sie sind mehr als nur berechtigt. […] «

Bernardo Jairo Gomez Garcia :: Neue Debatte :: 02.10.2019 :: How dare you? :: https://neue-debatte.com/2019/10/02/how-dare-you/

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Beziehungsstärken entwickeln.

Marie-Luise Wolff, Entega-Vorstandsvorsitzende, über Leadership im Interview mit Peter Unfried und Harald Welzer, taz FUTURZWEI, Nr. 14/2020, Seite 14, 08.09.2020, https://taz.de/FUTURZWEI/!p5099/


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„Ich will ein schlechtes Mädchen sein, das niemanden absticht.“

» […] Der „Mäusebunker“ soll Ende des Jahres abgerissen werden.
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Ob man den Mäusebunker nun erhält oder nicht, der Skandal geht sowieso weiter: […] die Tierversuche [nehmen] in der privaten und öffentlichen Forschung zu. Deswegen wird der Mäusebunker, in dem mit Säugetieren in allen Größenordnungen geforscht wurde, nicht geschlossen, sondern nur an den Stadtrand verlegt: Es entstehen zwei neue, schönere „Mäusebunker“ in Berlin-Buch. In einem lässt die Charité an Tieren forschen, im anderen das Max-Delbrück-Centrum.

2017 wurde in Berlin mit 222.424 Labortieren experimentiert, die in der Mehrheit dabei oder danach starben.

So wird am schönen Müggelsee an Fischen geforscht […]. Es sind unter anderem kleine Zebrafische, die „Laborratten“ unter den Fischen, die man praktischerweise genetisch so verändert hat für die Forschung, dass sie durchsichtig sind. Alles Menschenmögliche wird an ihnen erforscht.
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Der Verein Ärzte gegen Tierversuche ist jedenfalls der Meinung, dass „die künstlich krank gemachten Tiere in den Labors … nicht vergleichbar mit der komplexen Situation beim Menschen (sind). Dadurch sind die Tierversuchsergebnisse nicht übertragbar.“

[…] mit dem Delbrück-Centrum [gibt] [es] bereits „eines der größten Tierversuchslabors in Deutschland“ gibt: Mit dem Neubau sollen nun die Haltungskapazitäten für rund 74.000 Mäuse ausgebaut werden, unter anderem für genetisch veränderte „Knock-out-Mäuse“. 2010 gelang es den Forschern des Centrums, auch „Knock-out-Ratten“ herzustellen.
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Bei einer Projektdauer von fünf Jahren werden im bisherigen Max-Delbrück-Centrum „durchschnittlich 105.403 Tiere pro Jahr ‚verbraucht‘, davon ca. 90.000 Mäuse“. Im Neubau der Charité „sind Haltungskapazitäten für 40.000 Tiere vorgesehen. Der Trend zu immer mehr Tierversuchen ist fatal“, schreiben die Ärzte unter den Tierversuchsgegnern, die zusammen mit dem altehrwürdigen „Bund gegen Missbrauch der Tiere“ ein „Bündnis Berlin gegen Tierversuche“ gegründet haben. Das scheint auch nötig, denn inzwischen gibt es sage und schreibe 99 Tierversuchslabore in Berlin […]

Das Bündnis fordert, schon gegen die Planung von Tierversuchen gerichtlich vorgehen zu können.
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die angehende Biologin Tanja Kukotski, Tochter eines berühmten Mediziners […] begann ihr erstes Praktikum in einem Moskauer Gehirnforschungslabor. ‚TRIGGERWARNUNG ANFANG‘ > Eine Assistentin leitete sie an: „ ‚Meine kleinen Ratten‘, gurrte die Assistentin, nahm mit zwei Fingern ein Rattenbaby, streichelte das schmale Rückgrat und trennte mit einer Schere sauber und präzise den Kopf ab. Den Körper, der leicht zusammengezuckt war, warf sie in eine Schale, das Köpfchen legte sie liebevoll auf den Objektträger. < ‚TRIGGERWARNUNG ENDE‘ Danach sah sie Tanja prüfend an und fragte mit einem sonderbaren Anflug von Stolz: ‚Na, schaffst du das auch?‘ – ‚Ja‘, sagte Tanja.“ Aber nach zwei Jahren bat sie ihren Vater um ein Gespräch. Sie wollte nicht länger.
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Ihr Vater sah sie ratlos an. „Ich will ein schlechtes Mädchen sein, das niemanden absticht.“ […] «

Helmut Höge :: der Freitag :: 11.06.2020 :: Tierversuche: Namenlose Qualen :: https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/namenlose-qualen

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