Rosa Geisel

» Rosa Geisel wurde am 13. Juni 1870 als Rosa Rosenbaum in Neuwied geboren.

Rosa Geisel 1870 – 1942

Sie heiratete den Geschäftsmann Jacob Geisel, der in der Mittelstraße 29 ein in Neuwied weithin bekanntes Mode-/Hutgeschäft betrieb. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor, Irma (später verheiratete Levita) und Elfriede (später verheiratete Krieger).

Rosa Geisel wohnte in Neuwied in der Mittelstraße 29 und in Köln.

Rosa Geisel wurde am 27. Juli 1942 in das Ghetto Theresienstadt und am 19. September 1942 in das Vernichtungslager Treblinka deportiert. Laut Gedenkbuch, Berlin, wurde sie in Theresienstadt, laut Yad Vashem, Jerusalem, in Minsk ermordet. «

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle & weitere Informationen => http://www.stolpersteine-neuwied.de/index.php/component/content/article/8-personenbeitraege/64-geisel-rosa?Itemid=108 [abgerufen am 12.06.2018]

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied | Rolf Wüst, verantwortlich für das Projekt „Stolpersteine“ im Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied, hielt im voll besetzten „Café Auszeit“ der Marktkirchengemeinde einen Vortrag über „Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens in Neuwied“. In einer ausführlichen Einleitung untersuchte er das Verhältnis der Gesellschaft zum Judentum früher wie heute, das oftmals zwischen den Extremen Ablehnung und Hass einerseits und Idealisierung und übersteigerten Erwartungen andererseits oszilliert.
http://www.nr-kurier.de/artikel/66565-zeugnisse-juedischen-lebens-und-leidens-in-neuwied

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht

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„Meine Zigeunerin, bitte, geh‘ und lass‘ mich atmen.“

»you’re giving a bad life
soon i’m going to escape
gypsy of mine at least realize
gypsy of mine please
go on and let me breathe
you’re giving me bad life

every day she devours my heart !

tell me why I treat you so well
when you treat me like an asshole
gypsy of mine !
my heart is suffering
gypsy of mine please
suffering malnutrition
you are giving me bad life

every day she devours my heart!«

Wer ungeduldig ist, kann auch hier einsteigen. Wer entsetzlich ungeduldig ist, kann auch noch hier einsteigen. Wer überhaupt keine Zeit hat, kann hier zuletzt einsteigen.

Manu Chao – Mala Vida

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Letzte Wahlen.

Nachdem die Schere zwischen Habenichtsen und Krösussen immer weiter auseinanderklaffte und das Verhältnis von 9 zu 1 erreichte, war die Grenze der kritischen Masse überschritten.
Es gab monatelange Unruhen, Straßenblockaden der Hauptverkehrswege, brennender Luxus jeglicher Art. –

Sie meinten, die Zeit sei Reif für die Stunde Null der Repression und ließen es am 26.03.2042 geschehen, anlässlich der gemeinsamen Sitzung von Bundestag und Bundesrat zur Vereidigung der neuen Bundespräsidentin.
Deutschland verlor mit einem Schlag alle Ministerpräsident*en, die komplette Bundesregierung, die alte und neue Bundespräsidentin und alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages. –

Sofie saß splitternackt, die Fußgelenke fest an die Stuhlbeine fixiert, die Arme nach hinten um die Stuhllehne gebunden, in einem fensterlosen, schallisolierten Raum.
Seit Tagen wurde Sofie klassisch gefoltert – man wollte alles über den ‚Der Pfiffikus‘ und seine Hintermenschen erfahren.
‚Der Pfiffikus‘ war eine Vierteljahreszeitschrift zum widerständigen Leben im Untergrund, mit Schreibmaschine auf Matritzen geschrieben und auf einem Matritzendrucker vervielfältigt.

Sofie hatte sich in den vergangenen zehn Jahren Techniken zum Überstehen von Folterungen angeeignet und schaffte es, sich traumverloren auf eine Reise in andere Welten zu begeben.
Die Vernehmungsoffizierin versuchte Sofie immer wieder, tätschelnd, schlagend, tretend und stromstoßend, in die Gegenwart zu holen, doch es wollte ihr nicht gelingen.
Das Mittel der letzten Wahl war das allerneuste Wahrheitsserum, mittels dessen alle geistigen Inhalte der Gehirne der Probanden gescannt werden konnten; es gab nur eine Nebenwirkung: 36 Stunden nach der Injektion trat der Tod ein.

Inspiration: https://365tageasatzaday.wordpress.com/2018/06/10/schreibeinladung-fuer-die-textwoche-24-18-wortspende-von-redskiesoverparadise/

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„Besonders der weltweite Fleischhunger und die damit einhergehende Tierhaltung sind die Hauptgründe für den exzessiven Sojaanbau auf Regenwaldflächen.“

» Vegan und vegetarisch lebende Menschen stehen daher immer wieder in der Kritik: Ihr Sojaverbrauch sei mit Sojafleisch, Tofu und Sojamilch schließlich oft höher als bei anderen. Aber stimmt das wirklich?
… | …

Heute ist Soja eine der wichtigsten Nutzpflanzen. Leider vor allem deshalb, weil sie als Tierfutter dient.
… | …
70 bis 75 % der weltweiten Sojaernte dienen in der Form von Schrot (auch Sojamehl oder Sojaextraktionsschrot genannt) als Tierfutter der industriellen »Tierproduktion«.
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Nur ein Bruchteil der Sojaernte steckt also in offensichtlichen Sojaprodukten wie Tofu und Pflanzenmilch.
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Damit verhält es sich mit dem Soja ähnlich wie mit einigen anderen Nutzpflanzen. Ein Drittel des weltweit produzierten Getreides landet in Futtertrögen. In Deutschland sogar 60 % der Ernte. Besonders Schweine und Hühner in der industriellen Tierhaltung füttert man damit: Bei ihnen besteht etwa die Hälfte des Futters aus Getreide und noch einmal bis zu 25 % aus Schrot von Ölpflanzen wie Soja.
*
Dabei könnten Soja und die anderen Pflanzen viel mehr Menschen ernähren, wenn sie nicht den Umweg über das Tierfutter machen würden und stattdessen direkt der menschlichen Ernährung dienten. Die sogenannten Nutztiere benötigen die durch die Nahrung aufgenommene Energie für alle möglichen Stoffwechselprozesse. Nur rund 10 bis 35 % werden für die Bildung von Fleisch, Milch oder Eiern genutzt. Diese Verschwendung nennt man in der Tierproduktion »Veredelung«.
… | …
Problematisch ist Sojaanbau dort, wo dafür Regenwälder und Grasland zum Opfer fallen und große Monokulturen, meist gentechnisch veränderter Sorten, entstehen; wo also industrielle Landwirtschaft keine Rücksicht auf Tiere, Menschen und Natur nimmt.
… | …
65 % der in Brasilien abgeholzten Flächen dienen zwar erst einmal der Rinderhaltung, denn das Land ist ebenfalls ein großer Fleischexporteur. Die Bepflanzung mit der Futterpflanze Soja ist jedoch oft der zweite Schritt.
… | …
Eine vegane Ernährung trägt deutlich weniger zur Abholzung der Regenwälder bei als eine mit Tierprodukten. Besonders der weltweite Fleischhunger und die damit einhergehende Tierhaltung sind die Hauptgründe für den exzessiven Sojaanbau auf Regenwaldflächen.
*
Vegane Alternativen wie Tofu und Pflanzenmilch sind hingegen überwiegend aus nachhaltigem und gentechnikfreiem Soja. Zudem ist es effizienter, Pflanzenprodukte direkt zu essen, um sich mit den wertvollen Nährstoffen zu versorgen. «

jw | Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt | 01.06.2018 | Warum Sojawurst nicht dem Regenwald schadet | https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/warum-sojawurst-nicht-dem-regenwald-schadet

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„Just close your eyes, and hold your breath. Because it feels right.“

» Lass es uns entzünden
Bis unsere Herzen Feuer fangen
Dann zeig der Welt ein brennendes Licht
Das niemals so hell schien
Wir werden einen Weg finden
Um die kalte Nacht zu bewahren
Vom Einbruch über die Mauern
Auf die wilde Seite
Der Hunger gestillt

Wir verbrennen.
Wir könnten genauso gut Liebhaber an der Sonne sein.

Wir werden es nie erfahren
Was hinter der Tür steht
Aber ich habe das Gefühl
Und es ist ein Gefühl, dass es sich lohnt, dafür zu sterben
Schließe einfach die Augen und halte den Atem an
Weil es sich richtig anfühlt
Wir halten es in Bewegung, bis wir es auf die andere Seite schaffen
Und lass uns die Fahrt genießen «

David Guetta, Sam Martin
Lovers on the Sun

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Oder, seltener: solange sie einem begegnet.

» Über die Liebe lächelt man nur so lange, bis sie einem begegnet. «

SOPHIA LOREN

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Gedanken einer Ausländerin: Der Merkel Putsch

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