Wir können handeln, um schnell etwas zu unternehmen.

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Zeit zum Hören IV

Heiner Flassbeck, Wirtschaftswissenschaftler, zu Maßnahmen gegen Corona-Krise

May, Philip

Zum Hören: https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=818688


Die Verhältnismäßigkeit muss gewahrt bleiben | Grundrechte in der Corona-Krise

Von Gudula Geuther

In der Corona-Krise muss der Staat Grundrechte weit einschränken. Doch in einem Rechtsstaat muss politisches Handeln auch auf seine Verhältnismäßigkeit geprüft werden – auch bei großen Herausforderungen, meint Gudula Geuther. Was verhältnismäßig ist, hat aber auch eine zeitliche Komponente.

Zum Hören: https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=818799

Zum Lesen: https://www.deutschlandfunk.de/grundrechte-in-der-corona-krise-die-verhaeltnismaessigkeit.720.de.html?dram:article_id=473132


„Auch die Arbeitgeber müssen ihre Verantwortung wahrnehmen“

Reiner Hoffmann im Gespräch mit Daniel Heinrich

Die Wirtschaftshilfen der Bundesregierung in der Corona-Krise seien, „absolut richtig und notwendig“ sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann im Dlf. Zugleich forderte er die Arbeitgeber auf, Erleichterungen bei den Sozialabgaben an die Beschäftigten weiterzugeben, um soziale Schieflagen zu verhindern.

Zum Hören: https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=818520

Zum Lesen: https://www.deutschlandfunk.de/corona-krise-in-deutschland-auch-die-arbeitgeber-muessen.694.de.html?dram:article_id=473058


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Zeit zum Hören III

Internist: Ausgangsbeschränkungen „unausweichlich“

Bei steigenden Covid-19-Infektionszahlen würden die Kapazitäten in den Intensivstationen möglicherweise sehr schnell aufgebraucht, warnte der Internist und FDP-Politiker Andrew Ullmann im Dlf. Ausgangsbeschränkungen seien für das Allgemeinwohl unausweichlich.

Andrew Ullmann im Gespräch mit Jörg Münchenberg

Zum Hören: https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=818367

Zum Lesen: https://www.deutschlandfunk.de/coronakrise-internist-ausgangsbeschraenkungen-unausweichlich.694.de.html?dram:article_id=473035

 

„Wir fahren mit Vollgas auf die Wand zu“ – Krankenhäuser in Deutschland

Die finanzielle Situation der Krankenhäuser sei angespannt, sagte Josef Düllings vom Verband der Krankenhausdirektoren. Er forderte eine zügige Entscheidung auf Bundesebene, sonst würden Krankenhäuser im Mai in die Insolvenz gehen. Die große Krankheitswelle erwartet er in zwei bis drei Wochen.

Josef Düllings im Gespräch mit Jürgen Zurheide

Zum Hören: https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=818323

Zum Lesen: https://www.deutschlandfunk.de/krankenhaeuser-in-deutschland-wir-fahren-mit-vollgas-auf.694.de.html?dram:article_id=473015

 

Corona und die Lage der Deutschen Kinos

Christian Berndt

Zum Hören: https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=818408

 

Berichten die Medien in der Corona-Krise kritisch genug?

Vera Linß

Zum Hören: https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=818407


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Uneinsichtigkeit.

Sie standen am Rheinufer um ein Lagerfeuer, grillten, tranken Bier, der Ghetto-Blaster spielte die neuesten Hits und die Stimmung der neun Jugendlichen war ausgelassen.
Bis die Polizisten erschienen.

abc.etüden | Forsythien, lächerlich, erfrieren

abc.etüden | Forsythien, lächerlich, erfrieren

Sie fragten die Jugendlichen, ob sie die Tage etwas von der Ersten und Zweiten Coronabekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz gehört hätten.

„Yo.“, antworteten sie, und fragten, was sie das anginge, sie wären jung und nicht gefährdet.

Die Polizisten stellten die Personalien der Jugendlichen fest, erteilten einen Platzverweis und ordneten getrenntes Nachhausegehen an; die Personalien leiteten sie weiter ans Ordnungsamt.

Am Nachmittag des nächstens Tages ließ der Leiter des Ordnungsamtes die Jugendlichen zuhause abholen und zum städtischen Krankenhaus fahren; es kam ihnen so lächerlich vor.

Blauer Himmel, Sonnenschein, in den Beeten des Vorplatzes blühten die Forsythien in voller Pracht und die Jugendlichen gingen mit einem süffisanten Lächeln ins Foyer.

Dort ließ man sie Atemmasken und Einmalhandschuhe anziehen und brachte sie an die Glasscheibe der provisorischen Quarantäne-Intensiv-Station.

Konfrontiert mit dem was sie hinter der Scheibe sahen und hörten, erfror ihnen ihr überhebliches Lächeln im Gesicht.

Unzählige PatientInnen an Beatmungsgeräten, ebensoviele röchelnd und nach Luft ringend, gekrümmt in ihren Betten, und gerade zogen Schwestern Decken über die Köpfe zweier gerade Verstorbenen  – –  als sie begriffen schämten sie sich in Grund und Boden.


Die Personen und die Handlung der Geschichte sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig.


Inspiration: https://365tageasatzaday.wordpress.com/2020/03/15/schreibeinladung-fuer-die-textwochen-12-13-20-wortspende-von-elke-h-speidel/


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5 Wir achten die Regeln

»Nicht allein das Führen wird geschätzt, sondern auch das komplementäre Verhalten, das Folgen. Wir stellen uns vor: Es läuft das Endspiel der Frauen-Fußball-WM. Die Schiedsrichterin pfeift ein Foul – aber niemand hört auf sie! Das Spiel endet im Tumult, es herrscht das Recht der Stärkeren. Damit wir in einer Gemeinschaft gut zusammenleben, braucht es die Fähigkeit, sich zu fügen, Ältere und andere Respektspersonen zu achten und sich einem Regelwerk zu beugen. Daher gilt: Wer friedfertig und loyal ist, wer sich zurücknehmen kann und die Etikette wahrt, verhält sich kooperativ, also richtig. Kritiklose Gehorsamkeit kann allerdings, wie wir wissen, zu einer Gefahr für alle werden.«

Quelle: https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/40401-was-ist-gut-was-ist-gerecht/volltext.html#page2


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Wissen die Verantwortlichen noch, was unverzügliches, verantwortungsvolles Handeln ist?

Der gesunde Menschenverstand fragte sich, nachdem Corona in China virulent wurde, warum nicht sofort jeglicher weltweite Flug- und Reiseverkehr eingestellt wurde. Und auch danach: Das die Bundesregierung beratende RKI und die Bundesregierung haben die ganze Zeit nur reagiert, nie agiert, wurden nie pro-aktiv tätig. Statt unverzüglichem Handeln immer nur zögerliches Handeln. Beschwichtigen. Herunterspielen. Verharmlosen. Der Rubel musste rollen und der Menschen Gier nach Mehr wurde alles untergeordnet. Jetzt dringend benötigte Kapazitäten wurden im Laufe der Jahrzehnte reduziert und ins Ausland ausgelagert. Wenn diese Krise vorüber ist, gilt es, Bilanz zu ziehen, sich eine neue Wirtschaftsordnung zu geben und eine neue Regierung zu wählen.


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Heute Morgen im dm gewesen.

Die Kassiererinnen sind nicht vor den Kunden geschützt. Wir begegnen uns in einem Abstand von ca. 80cm. Die Kassiererin meint, dass nächste Woche die Kassen mit Plastik verschalt würden. Nicht ein Mensch, der mir begegnte hielt den Mindestabstand von 1,5-2,0m ein, weder auf dem Weg zum und vom dm noch im dm. Der Abstand konnte nur eingehalten werden, indem ich einen Bogen schlug. Ein männlicher Kunde im dm furzte laut, deutlich und riechbar.
Vorbildlich befinden sich an den Kassen Abstandsstreifen in Warnfarben auf dem Fußboden. Toilettenpapier wurde leer-gehamstert.

Ich empfehle einmal mit einem Zollstock oder einem Maßband 2m abzumessen, um eine Vorstellung zu bekommen, wie groß eine solche Distanz tatsächlich ist.


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