„Die angeborene Würde und die gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen als Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt anerkennen.“

»Flüchtlinge sind in Deutschland und in ganz Europa willkommen – als Sündenböcke. … | … Während Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft eines Teils der Deutschen Flüchtlingen das Gefühl geben können, willkommen zu sein, herrscht bei anderen eine entgegengesetzte Haltung: Ressentiments gegen alle, die nicht „zu uns“ gehören (sollen), Rassismus und eine Menschenfeindlichkeit, die sich zunehmend gewalttätig entlädt.…

„Auch Armut und Ausgrenzung sind Gewalt!“

»[…] Die Menschen sind im Kalkül des Kapitals und seiner politischen Repräsentanten eine zu vernachlässigende Größe. Sie spielen einfach keine Rolle. Sie haben keine Rechte und keine Gefühle. Ihr Leben, das Leben von Millionen, taucht in keiner strategischen Planung als relevantes Entscheidungskriterium auf. Konsequenterweise wird an die Überlebenden bevorzugt in Kategorien ihrer Beherrschbarkeit und Ausbeutbarkeit…

Augenwischerei betreiben und weiter Umwelt und Menschen ausbeuten

»Bei großen multinationalen Konzernen ist das wirklich nur Marketing – das Umdenken findet auch nur dort statt. Man merkt, dass es kritische Konsumentengruppen gibt und spricht deren Gewissen an, indem man Corporate Social Responsibility Programme und Ähnliches einführt, während die Ausbeutung weiter voranschreitet. Die vergleichsweise kleinen Beträge, die an dieser Stelle investiert werden, gehören zum…

Fetisch Marktwert.

»… In ihrer Geschichte kommen keine imperialen Kriege und keine neokoloniale Ausbeutung vor und schon gar nicht die »kannibalische Weltordnung« (Jean Ziegler) oder gar der »Western Terrorism« (Noam Chomsky). Sicher wird in hundert Jahren ein neuer Christopher Clark über die »Schlafwandler« […] fabulieren, nämlich die westlichen Eliten von 2015, die in ein unabwendbares Unglück hineingestolpert…

»Systeme, die sich überlebt haben«

»… Aber der Westen hat kein Recht auf unantastbaren Bestand mehr. Er erntet nun, was er gesät hat. Muss Menschen auffangen, die flüchten, weil sie Opfer westlicher Konzernpolitik sind, Opfer des industriestaatlich forcierten Klimawandels, Opfer europäischer Subventionspolitik. Muss Terror hinnehmen, weil der Widerstand gegen westliche Platzhirschpolitik anschwillt und man nicht mehr still hinnimmt und nur…

»Offener Brief eines Unternehmers an die Deutsche Post«

»… Sehr geehrte Damen & Herren, soeben haben wir von Ihnen eine „Geschäftskunden Information“ zu den bei Ihnen stattfindenden Streiks erhalten (siehe weiter unten). Dazu stellen wir als Ihr Geschäftskunde fest: Wir haben weder Verständnis für die von Ihnen vorgenommenen Ausgliederungen noch für Ihre Haltung und Vorgehensweise in den dadurch bedingten aktuellen Auseinandersetzungen mit Ihren…

Das Gemetzel der Geisterarmee

»Die Schlachtordnung … | … In einer idyllischen Gegend in Niedersachsen wird im Sekundentakt geschlachtet, immer schneller, immer billiger, immer schmutziger. Erledigt wird das Gemetzel von einer Geisterarmee aus Osteuropa. … | … In dieser Gegend […] haben Männer wie Emilian einen Namen. Waldmenschen. Sie schlafen in Mulden unter Bäumen, ohne Dächer und ohne Schutz,…

Warum nicht alle Charlie sind – Hintergrund der Anschläge ist eine zerstörerische neoliberale Politik der Ausgrenzung

»[…] Anschläge wie der in Paris, seien sie scheinbar religiös motiviert oder nicht, haben auch ihre Wurzeln in einer zerstörerischen neoliberalen Politik der Ausgrenzung, Ausbeutung und Vernichtung fundamentaler Lebensgrundlagen und sozialer Sicherungssysteme weltweit. Die derzeitige Politik macht Lebensverhältnisse extrem und zerstörerisch und in ihrer Konsequenz auch die Menschen, die mit ihnen leben. … Die Suche…

Nutztiere: Die Ethik des Schinkenbrots

„Was schulden wir Huhn, Schwein und Co? Ein Gespräch zweier Philosophen über Essgewohnheiten, den Tierverbrauch von Veganern und das Lebensrecht von Ratten. … | … Eigentlich kaufe ich nur noch Fleisch, wenn wir Gäste haben. Dabei achte ich darauf, unter welchen Bedingungen die Tiere gelebt haben und wie sie geschlachtet wurden. … | … Es…

Die Antiquiertheit der Demokratie

„Wozu noch Wahlen abhalten, wenn es keine Wahl mehr gibt? | Haben Sie schon diese neusten Wirtschaftsfakten verinnerlicht? Laut Michael Spence, dem Wirtschafts-Nobelpreisträger von 2001, soll ein „wohlwollend autoritäres System“ die optimalen Voraussetzungen für langfristiges Wirtschaftswachstum bieten, da Demokratien innerhalb eines „zu kurzen Zeithorizonts“ agieren. Solche vordergründig ketzerischen Ideen können inzwischen tatsächlich Ökonomen, die Hohepriester…