„Unsere Freiheit wird gar nicht beschnitten, wenn wir die Rechte der Tiere achten. Wir mögen ein paar Zutaten beim Kochen verlieren, doch als Menschen können wir dabei nur gewinnen.“

»[…] Es fällt schwer, für Tierrechte zu werben in diesen Zeiten, in denen bereits die Menschenrechte so fragil scheinen wie lange nicht mehr. Dreitausend Menschen sind in dem ersten Halbjahr 2016 im Mittelmeer ertrunken; ihre Menschenrechte auf Leben, Zuhause, Sicherheit blieben leider ungeschützt. Sogar der Konsens des Gewaltverzichts, der für die europäische Moderne gleichsam zum…

„Die Ereignisse kommen so unvorhersehbar auf uns zu, so ungerecht. Das menschliche Glück scheint im Schöpfungsplan nicht enthalten zu sein. Nur wir allein können mit unserer Fähigkeit zu lieben dem gleichgültigen Universum eine Bedeutung geben.“

»[…] Verliebtheit ist demnach kein höherer Geisteszustand, nicht einmal ein Gefühl, sondern ein archaischer Trieb … | … Ein Abhängiger ist in Kokain verliebt und jemand Verliebtes abhängig von seiner oder seinem Angebeteten. Die physiologische Ähnlichkeit bleibt auch, wenn das Objekt der Begierde außer Reichweite rückt. Ob Drogenentzug oder Liebeskummer, der zerebrale Leidenszustand ist der…

Pflegen wir die Demokratie? Wertschätzen wir die Freiheit? Achten wir die Menschenrechte?

»»Wir sind nicht verhasst, weil wir die Demokratie pflegen, die Freiheit wertschätzen oder die Menschenrechte achten. Wir werden gehasst, weil unsere Regierung den Menschen in Ländern der Dritten Welt diese Dinge vorenthält, auf deren Rohstoffe unsere multinationalen Unternehmen lauern. Dieser Hass, den wir gesät haben, schlägt nun in Form von Terrorismus auf uns selbst zurück…

„Der Mensch ist leider primitiv.“

»Die Verträge sind gemacht Und es wurde viel gelacht Und was Süsses zum Dessert Freiheit, Freiheit. Die Kapelle, rum-ta-ta Und der Papst war auch schon da Und mein Nachbar vorneweg Der Mensch ist leider nicht naiv. Der Mensch ist leider primitiv. Freiheit, Freiheit, Wurde wieder abbestellt. Alle, die von Freiheit träumen, Sollen’s Feiern nicht versäumen,…

„Das Nichtgelingende ist immer das Interessantere.“

»[…] Das ist einer der fundamentalen Irrtümer über die Lebenskunst, dass man glaubt, sie sei dazu da, sich ein schönes Leben zu machen. Sie ist dazu da, die größten Schwierigkeiten des Lebens zu bewältigen. Lebenskunst ist Können des Lebens, es geht um das fundamentale Können. Alles zusammen zu tragen, was Menschen von der Pieke auf…

Einerseits. Andererseits, ersetze „Sicherheit“ durch „Rechtspopulismus“

»Liberté vs sécurité« clic-gauche.be | clic-gauche.be | 01.12.2015 | Liberté vs sécurité | http://www.clic-gauche.be/liberte-vs-securite-2/ Sollte sich der Urheber des hier verlinkten und zitierten Artikels durch das Posten dieser Verlinkung oder dem ganz oder teilweisen Zitieren aus dem verlinkten Artikel in seinem Urheberrecht verletzt fühlen, bitte ich um einen kurzen Kommentar und einen Beleg der Urheberschaft.…

Grenzenlose Anhäufen immer größerer Datenmengen.

»Datenschutz ist nicht nur „schön“, sondern essentiell für unsere Freiheit und Sicherheit … | … Als nächstes müssten […] sämtliche Bahnfahrten auch innerhalb Deutschlands zentral bei den Sicherheitsbehörden gespeichert werden, kein Bahnticket könnte mehr ohne Identifikation des Passagiers gekauft werden. Dies ist der Weg zu einer lückenlosen Registrierung sämtlicher Reisebewegungen, die mit Sicherheit vom Bundesverfassungsgericht…

Der Neoliberalismus entlässt seine Kinder(soldaten).

»Eigentlich war sich dieses Land nach 1945 in der historischen Erfahrung darin einig, wie gefährlich Technokratie und ein nicht ausgebildeter kritischer und selbstständiger Geist ist. … | … Was wollen wir? Eine Schule, die Kinder, Eltern und Lehrer krank macht? Kinder, die lebenslang miteinander konkurrieren und deren Denken mehr und mehr formatiert ist, ohne einen…

»Kopieren ist eine Kulturleistung«

»Die Digitalen im Gespräch mit Ilija Trojanow [1] darüber, dass der Fetisch Copyright Neuem im Wege steht und Kunst auch Kopien beinhaltet … | … Copy und Paste sind eine Kulturleistung. Nicht erst beim Konsumenten. Denn, so Ilija Trojanow, Kopieren ist ja bereits Teil des künstlerischen Prozesses. … | … Kunst kommt von Kopieren. Und…

»Lieber das Leben verlieren als die eigene Würde und Identität. Deswegen habe ich meine Heimat verlassen.«

Ein Augenblick Freiheit | Regie: Arash T. Riahi | Drehbuch: Arash T. Riahi | Österreich/Frankreich 2008 »Zwei junge Iraner, Ali und Merdad, verlassen den Iran, um ihre Cousine, die siebenjährige Asy, und deren fünfjährigen Bruder Arman zu ihren Eltern nach Österreich zu bringen. Schwer ist der Abschied von den Großeltern, gefährlich die Flucht über die…

Ziel der Politik‽

Herr Ungwiss vom Zeitenhund fragt sich im Artikel „All dieser Hass„, was „[…] also schief [läuft] in den Köpfen derer, die voll des Hasses Gebäude anzünden, auf Menschen einprügeln und deren Tod billigend in Kauf nehmen? Ich fürchte, unter denen gibt es heute viel mehr Potential als Bestie zu enden, als im 2. Weltkrieg in…

»das Äußerste, was ein Mensch geben kann«»das Leben, das eigene Leben«

»Auf seine rhetorische Lieblingslegosteine ›Freiheit‹ und ›Verantwortung‹ verzichtete Gauck selbstverständlich zwar nicht, aber bei diesem Auftritt [Anm.: vor der Führungsakademie der Bundeswehr 2012] führte er so pathetisch wie brutal aus, was genau er damit meint. Die höchste Stufe seiner Freiheit-und-Verantwortungs-Existenz erreicht der Mensch laut Gauck, wenn er ›das Äußerste, was ein Mensch geben kann‹, dann…

Eine verantwortungslose Gesellschaft.

»Sechs friedliche Jahrzehnte haben dafür gesorgt, daß die Bürger die Grundrechte nicht mehr als schützenswertes Allgemeingut, sondern als eine Sammlung von Privatansprüchen auf persönliche Bedürfnisbefriedigung mißverstehen. Jeder, der sich vom Leben ungerecht behandelt fühlt, besinnt sich auf seine „Grundrechte“ wie auf einen Forderungskatalog, den Millionen nörgelnder Einzelkinder ihrem „Vater Staat“ entgegenhalten. In Wahrheit sind die…

»Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren.«

»ein Europa, dessen Solidargemeinschaften am Ende sind, ist nicht mehr retten. … | … [wir] interpretieren […] Freiheit vermehrt als Freiheit vom Anderen, Unliebsamen, und beschränken unsere Selbstverwirklichung auf das Zelebrieren unserer kleingeistigen Ressentiments. Kein Wunder, dass nur noch Ängsteschürer, Kriegshetzer und Kulturzyniker […] als Verweser unserer geistigen Konkursmasse wahrgenommen werden. … | … Was…

Neue Wege.

»Das Spiel Das Leben beschreibt eine Zeit voller Wagnis und Abenteuer. Alle seine Abschnitte bilden gemeinsam ein unteilbares Ganzes, welches uns lehrt wer wir sind. Hierbei gleicht alles einem Spiel. Also ist es nicht tragisch den Weg auch einmal aus den Augen zu verlieren. Durch das Abweichen vom Trampelpfad seiner Vorgänger, erfüllt man vielleicht nicht…

Inszenierter oder provozierter Terrorismus‽

»Ein Sprengstoffattentat auf einen Berliner Linienbus macht aus einer Richterin „die Mutter der Terroristin“. Die Frau wird überwacht, wird suspendiert, doch schlimmer noch sind die Zweifel an sich selbst und dem Menschen, der ihr bisher am nächsten war. Der immens spannende Fernsehfilm „Unterm Radar“ von Elmar Fischer nach dem intelligenten Buch von Henriette Buegger erzählt…